Hauptsache dein Job macht dir Spaß... bis er keinen Spaß mehr macht
Gut am Arbeitgeber finde ich
Gut finde ich nur, dass ich einige Kollegen habe denen ich vertrauen kann und mit denen auch die Arbeit spaß macht. Die werde ich vermissen
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Der Umgang mit dem Personal. Die 'Benefits' die kein wirklicher Mehrwert sind (vielen Dank für das Klavier im Pausenraum an der Stelle. Das ist ein Mehrwert für einen kleinen Bruchteil der Firma)
Die Arbeitszeiten sind nicht Zeitgemäß.
Und das Verhalten der Vorgesetzten ist eigentlich maßgeblich dafür, warum ich mir was neues suchen werde
Verbesserungsvorschläge
Für Personalangelegenheiten am besten eine unabhängige und ausgebildete Person einstellen. Das macht die Kommunikation einfacher.
Die Führungskräfte an sich sollten auch Weiterbildungen im Bereich Mitarbeiterführung bekommen. Wichtig ist aber auch, dass die Führungskräfte das auch annehmen und umsetzen. Da habe ich bei manchen Personen so meine Bedenken
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeit mit den Kollegen macht spaß und auch wenn mal viel los ist, kan man immer noch zwischendurch gemeinsam lachen
Kommunikation
Was soll man da sagen, es heißt es wird mehr Kommunikation geben, dann gibt es 2 interne Newsletter und dann stoppt es wieder.
Wenn etwas kritisch angesprochen wird, weil etwas nicht rund läuft, dann gibt es sofort ein Meeting dazu, aber im Endeffekt passiert nichts und es ändert sich nichts
Kollegenzusammenhalt
Ich bin der Meinung, jeder hilft jedem. Warum keine 5 Sterne?
Wenn man Teamleiter mitbetrachtet, sieht es anders aus. Da muss man wirklich aufpassen was man sagt und wie man etwas sagt. Sonst wird das sofort weitergegeben und gegen einen verwendet, anstatt eine Lösung zu finden.
Und warum wird so etwas nicht intern angesprochen? Wem soll man sich anvertrauen?
Work-Life-Balance
Feste Bürozeiten, 24/7 Bereitschaftsdienst (auch an Wochenenden und Feiertagen), keine Gleitzeit...
Das sind alles Punkte die für 5 Sterne fehlen.
Homeoffice wurde jetzt auch gestrichen. Das ist nur noch möglich, wenn man einen wichtigen Grund hat (Handwerker, Lieferung, etc.)
Meiner Meinung nach ein Rückschritt
Vorgesetztenverhalten
Siehe Kollegenzusammenhalt
Solange man positiv gegenüber der Firma gestimmt ist, ist alles gut. Sobald man sich kritisch äußert oder eine andere Meinung vertritt, wird man abgeschrieben
Aber um es nochmal auf dem Punkt zu bringen:
Weiterbildungen zum Thema Mitarbeiterführung sind mehr als Angebracht
Arbeitsbedingungen
Im Großraumbüro ist es wirklich sehr laut. Vor allem jetzt, da kein Homeoffice mehr erlaubt ist.
Ansonsten ist die Ausstattung Standard. Laptop, Headset, 2 Monitore
Eine Klimaanlage wäre vielleicht noch gut
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Da wird meiner Meinung nach nicht wirklich aktiv darauf eingegangen. Bis auf die jährliche CO2 Auswertung.
Gehalt/Benefits
Gehalt wird durch den Bereitschaftsdienst aufgestockt
Für einen 50€ Nettozuschuss in Form eines monatlichen Gutscheines muss man monatelang betteln
Kein Zuschuss zur Mittagsverpfegung und auch kein Essensangebot (abgesehen vom Obstkorb)
Weniger Urlaubstage als bei anderen Firmen
Geworben wird mit 'Bürohunden' als Benefit, aber das zähle ich nicht wirklich als Mehrwert
Das gleiche gilt für das 'Feierabendbier' und die Kaffeemaschine.
P.S. beim Kaffee wird man ermahnt, wenn man z.b. in seinem Latte noch einen weiteren Espresso gibt. Das treibe wohl die Abrechnung hoch und macht den Kaffee teuerer...
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Der Slogan 'Hauptsache dein Job macht dir Spaß' wird nach außen gelebt, aber intern wird nichts verbessert, wenn man sich an Vorgesetzte wendet mit 'Ich habe keinen Spaß mehr an meiner Arbeit'
Dabei wird bei jeder Weihnachtsfeier und in vielen Meetings immer wieder erwähnt, dass man sofort etwas sagen soll, wenn einer keinen Spaß mehr an der Arbeit hat.
Ansonsten kommuniziert man nach außen, dass es eine tolle Firma ist, der es gut geht. Das sieht intern aber anders aus
Karriere/Weiterbildung
Manche bekommen externe Weiterbildungen bezahlt. Im Gegenzug
verpflichtet man sich eine gewisse Zeit im Unternehmen zu bleiben. Ansonsten zahlt man die Weiterbildung zurück.
Interne Schulungen gibt es auch u.a. zur Hausinternen Software
