Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit September 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 1.9.2026
Das Profil der S.Oliver Group weist ein ausgeglichenes Gesamtbild auf, wobei die Meinungen der Mitarbeiter:innen je nach Bereich stark auseinandergehen. Der Kollegenzusammenhalt gilt als klarer Pluspunkt: Viele berichten von starkem Teamgeist und gegenseitiger Unterstützung, besonders auf Abteilungsebene. Die Work-Life-Balance fällt dagegen gespalten aus – während Beschäftigte im Bereich Homeoffice und flexible Arbeitszeiten loben, kritisieren andere unbezahlte Überstunden und mangelnde Rücksicht auf familiäre Situationen.
Das Vorgesetztenverhalten sowie die interne Kommunikation werden von den Bewertungen als besonders kritische Punkte hervorgehoben. Führungskräfte gelten vielen als unqualifiziert oder wenig transparent, Entscheidungen werden häufig ohne Einbindung der Teams getroffen. Karriere- und Weiterbildungs...
Zusammenfassung nach Kategorie
Das Vorgesetztenverhalten bei der S.OLIVER GROUP wird von den Nutzer:innen negativ bewertet. Viele bemängeln fehlende Organisation, unklare Kommunikation und mangelnde Unterstützung durch Führungskräfte. Einige Bewertungen beschreiben das mittlere Management als unqualifiziert, wobei Vetternwirtschaft als Ursache genannt wird. Hinzu kommt der Vorwurf, dass Eigeninteressen über die Entwicklung der Mitarbeiter:innen gestellt werden und Gesprächsanfragen über Monate ignoriert werden. Auch wechselnde Entscheidungen und fehlende Verlässlichkeit werden kritisiert.
Wenige Nutzer:innen äußern sich positiv: Direkte Vorgesetzte werden gelegentlich als freundlich und vertrauensvoll beschrieben. Die Qualität der Führung scheint jedoch stark von der jeweiligen Person abzuhängen, da einige Bewertungen deutliche Unterschiede zwischen einzelnen Führungskräften hervorheben – während manche als engagiert wahrgenommen werden, gelten andere als überfordert oder desinteressiert an der Weiterentwicklung ihrer Teams.
Die Arbeitsatmosphäre bei S.OLIVER GROUP wird von den Nutzer:innen gemischt bewertet. Einige beschreiben das Klima im Team als angenehm und kollegial, wobei Kolleg:innen teils sogar zu Freunden werden. Gleichzeitig empfinden andere die Atmosphäre als angespannt – ausgelöst durch Personalengpässe, mangelnde Wertschätzung und fehlende Kommunikation seitens der Führungsebene. Besonders im Kontext von Umstrukturierungen berichten Nutzer:innen von Verunsicherung und Frustration.
Auffällig ist, dass die Stimmung stark vom jeweiligen Team oder der Filiale abhängt. Während manche die Arbeitsatmosphäre als fordernd, aber dennoch positiv beschreiben, kritisieren andere den Verlust des ursprünglichen Unternehmensgeists. Auch häufige Filialschließungen und Personalabbau hinterlassen laut einigen Bewertungen negative Spuren. Positive Aspekte wie Azubiprogramme, Betriebsrat und gemeinsame Veranstaltungen werden zwar erwähnt, reichen für viele Nutzer:innen jedoch nicht aus, um die negativen Eindrücke auszugleichen.
Die Kommunikation bei der S.OLIVER GROUP wird von den Nutzer:innen negativ bewertet. Kritisiert wird vor allem die mangelnde Transparenz: Wichtige Informationen werden nicht weitergegeben, Mitarbeiter:innen nur sporadisch informiert und abteilungsübergreifende Kommunikation kaum gepflegt. Entscheidungen des Managements überraschen häufig und werden wenig begründet, während Gesprächsanfragen von Vorgesetzten ignoriert werden. Einige Nutzer:innen bemängeln zudem, dass Absprachen nicht eingehalten werden und Informationen statt offizieller Kanäle oft nur über inoffizielle Wege verbreitet werden. Die Kommunikation variiert je nach Ansprechperson stark. Lediglich wenige Nutzer:innen äußern sich positiv und beschreiben die Kommunikation als funktionierende Möglichkeit, eigene Bedürfnisse einzubringen.
Die Aufgaben bei S.OLIVER GROUP werden von Mitarbeiter:innen gemischt bewertet. Einige beschreiben die Tätigkeiten als abwechslungsreich, spannend und zukunftsorientiert, wobei spannende Projekte und herausfordernde Aufgaben positiv hervorgehoben werden. Gleichzeitig überwiegt in den schriftlichen Bewertungen eine kritischere Sichtweise: Viele empfinden den Arbeitsalltag als repetitiv und geprägt von eintöniger Routine, die wenig Raum für innovative oder strategisch bedeutsame Projekte lässt.
Hinzu kommt, dass Personalengpässe die ohnehin fordernden Aufgaben zusätzlich belasten. Im Bereich des Einzelhandels beschreiben Nutzer:innen die Tätigkeiten als typischen Retail-Alltag mit Umbauarbeiten, Kundenberatung und Verkaufsdruck durch schwer erreichbare Zielvorgaben. Wenig Einfluss auf die Gestaltung des eigenen Verantwortungsbereichs verstärkt diesen Eindruck. Insgesamt zeichnen die Bewertungen ein ambivalentes Bild, das jedoch zu einer eher durchschnittlichen Einschätzung der Aufgabengestaltung führt.
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