Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit November 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 1.11.2026
Das Gesamtbild der Bewertungen zur S.Oliver Group fällt negativ aus. Besonders das Vorgesetztenverhalten steht in der Kritik: Viele Bewertungen beschreiben unqualifizierte Führungskräfte, Vetternwirtschaft und eine fehlende Einbeziehung der Mitarbeiter:innen. Entscheidungen werden ohne Absprache getroffen, Gesprächswünsche ignoriert. Eng damit verbunden ist die Kommunikation – Informationen fließen kaum strukturiert, sondern vorwiegend über den informellen Kanal. Das Gehalt wird als zu niedrig bewertet, Boni gelten als faktisch unerreichbar, und Gehaltserhöhungen verlaufen enttäuschend. Auch die Work-Life-Balance leidet: Kurzfristige Dienstpläne, unbezahlte Überstunden und mangelnde Familienfreundlichkeit prägen den Alltag vieler Mitarbeiter:innen. Beim Thema Nachhaltigkeit sehen Bewertende eine große Lücke zwisch...
Zusammenfassung nach Kategorie
Das Vorgesetztenverhalten bei der S.OLIVER GROUP wird von den Nutzer:innen negativ bewertet. Besonders kritisch äußern sich viele dazu, dass es an Organisation, klarer Kommunikation und ausreichender Unterstützung für die Teams mangelt. Einige Bewertungen bemängeln, dass Anliegen ignoriert werden und Führungskräfte vorrangig eigene Interessen verfolgen. Zudem empfinden wenige Nutzer:innen das mittlere Management als unqualifiziert, während externe Führungskräfte zu stark auf Kennzahlen fokussiert seien und den Menschen in den Hintergrund rückten. Auch wird die Inkonsistenz im Führungsverhalten als problematisch wahrgenommen.
Dem gegenüber stehen positive Stimmen, die das Verhalten direkter Vorgesetzter loben und die offene Du-Kultur als angenehm empfinden. Wenige berichten von einer vertrauensvollen Führung mit viel persönlichem Freiraum. Die Meinungen gehen damit deutlich auseinander – während die unmittelbare Führungsebene punktuell überzeugt, fällt das Bild auf höheren Hierarchieebenen kritischer aus.
Die Arbeitsatmosphäre bei S.OLIVER GROUP wird von den Nutzer:innen gemischt bewertet. Einige beschreiben das Klima als angenehm und berichten von starkem Zusammenhalt im Team, wobei manche Kolleg:innen sogar zu Freund:innen geworden sind. Gleichzeitig äußern andere deutliche Kritik: Personalmangel, hohe Arbeitsbelastung und mangelnde Wertschätzung führen laut diesen Meinungen zu einem dauerhaft angespannten Arbeitsumfeld. Mehrere Bewertungen erwähnen zudem, dass nach wiederholten Massenentlassungen Verunsicherung und Frust das Betriebsklima prägen. Einzelne Nutzer:innen empfinden das Verhalten von Vorgesetzten als belastend und beschreiben eine Atmosphäre des Misstrauens. Insbesondere wird kritisiert, dass Dynamik und Gemeinschaftsgefühl verloren gegangen seien. Die positiven Stimmen heben hervor, dass die Arbeit trotz hoher Anforderungen Spaß machen kann – jedoch scheint dies stark vom jeweiligen Team und der Verkaufssituation abzuhängen.
Die Kommunikation bei S.OLIVER GROUP wird von Mitarbeiter:innen kritisch bewertet. Der Informationsfluss gilt als verbesserungswürdig: Wichtige Informationen werden nicht weitergegeben, Mitarbeiter:innen erhalten Updates nur sporadisch und sind auf den Flurfunk angewiesen. Wenige Bewertungen heben hervor, dass die Kommunikation ihrer Bedürfnisse funktioniert habe, jedoch überwiegt der Eindruck, dass Aussagen und Handlungen auseinanderfallen.
Besonders negativ fällt die Kritik an einseitigen Entscheidungen aus. Vorgesetzte treffen Entscheidungen ohne vorherige Absprachen, schriftliche sowie telefonische Gesprächswünsche werden ignoriert und die offizielle Unternehmenskommunikation verfehlt ihr Ziel. Interne Abläufe verlaufen unklar und verzögert, was zu Unsicherheit im Arbeitsalltag führt. Zudem berichten Mitarbeiter:innen, dass frühere Vereinbarungen mit Vorgesetzten nicht eingehalten werden.
Das Umwelt- und Sozialbewusstsein der S.OLIVER GROUP wird von Mitarbeiter:innen kritisch bewertet. Einige Bewertungen fallen gemischt aus: Wenige sehen das Engagement bereits als ausreichend, andere sehen deutlichen Verbesserungsbedarf. Schwerer wiegen jedoch die Vorwürfe, dass kommunizierte Nachhaltigkeitsversprechen kaum mit der gelebten Praxis übereinstimmen. Konkrete Maßnahmen oder Initiativen fallen Mitarbeiter:innen kaum auf, und Mülltrennung wird als eine der wenigen erkennbaren Bemühungen genannt.
Besonders kritisieren Bewertungen den übermäßigen Einsatz von Plastikverpackungen: Kleidungsstücke würden täglich einzeln in Folie verpackt geliefert, was zu großen Mengen an Verpackungsmüll führe. Dieser Punkt steht im deutlichen Widerspruch zu einem glaubwürdigen Nachhaltigkeitsanspruch und prägt das Bild, das Mitarbeiter:innen vom Unternehmen in diesem Bereich zeichnen.
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