Wandel vom Top-Arbeitgeber zu naja
Gut am Arbeitgeber finde ich
Mein Team, mit dem es Spaß macht zu Arbeiten.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Das gute Mitarbeiter gegangen werden, obwohl diese Kapazitätstechnisch extrem wichtig sind.
Begonnen hat die Misere bereits als bei PM Personal eingespart wurde. Das war ein Schuss ins eigene Fleisch und es wird immer weiter auf sich selbst geschossen.
Verbesserungsvorschläge
Seit ehrlich zu euren Mitarbeiter.
Holt sie von Anfang an mit ins Boot und sagt ihnen was Phase ist.
Wo sieht sich sonnen in einem halben Jahr / einem Jahr / drei Jahre? Welche Veränderungen wird es hierzu geben?
Erzählt keine "Lügenmärchen", dass macht die Stimmung nur noch schlechter, als sie gerade schon ist.
Kleine Änderungen können schon großes Bewirken. (z.B. Zeiterfassung, wenn mal Geld zur Verfügung steht ein einmaliger Bonos etc.; Snackautomaten)
Kehrt zu dem Spirit zurück, der noch vor ca 3 Jahren vorhanden war. Die Energie damals war Sensationell und konnte Berge versetzen. Davon spüre ich leider gar nichts mehr.
Arbeitsatmosphäre
Bis vor wenigen Wochen, hätte ich hier noch 4 Sterne gegeben... Durch entsprechende kurzfristige Umstrukturierungen ist die Atmosphäre aber weit nach unten geknallt. Ich weiß nicht, ob hier 2 Sterne noch ausreichend sind.
Was nützt mir ein Team Lead, der keine Zeit für mich hat, weil er zu viele Leute mit diversen Themen betreuen muss? Und viel mehr, was nützt es, wenn die guten Leuten mit entsprechenden Wissen und Motivation gegangen werden und dafür neue Leute eingestellt werden, welche nur sehr wenig Vorkenntnisse haben.
Man wartet gefühlt darauf, wann der Zeitpunkt kommt an dem man selbst den Aufhebungsvertrag vorgelegt bekommt.
Image
sonnen hält sich weiterhin für besonders weit vorne im Markt. Jedoch gibt es viele Unternehmen, die inzwischen gleiches oder ähnliches machen und leider auch besser umsetzen...
Work-Life-Balance
Gibt den Wellpass und Dienstrad, aber aufgrund von immer neuen Prio-Themen, falscher Skalierung / Planung, zu wenig kompetenten Mitarbeitern sammelt man eher mehr Überstunden, als dass man diese Abbauen kann. Wobei es offiziell keine Überstunden gibt und man somit diese auch nicht gegen einen zusätzlichen freien Tag eintauschen kann.
Wir würden uns alle sehr freuen, wenn bald eine offizielle Zeiterfassung kommt.
Karriere/Weiterbildung
war mal vorhanden und auch gut, aber inzwischen wurde auch das alles gestrichen.
Kollegenzusammenhalt
Das was mich hier noch hält, ist das gute Team in dem ich bin und dass ich diese nicht im Stich lassen will. Aber man merkt wie die Stimmung immer mehr kippt und somit auch das Team immer mehr an Substanz verliert.
Vorgesetztenverhalten
Aufgrund der letzten Ereignisse einfach Nein. Ich habe aktuell kein Vertrauen mehr in die Versprechungen die gemacht werden.
Arbeitsbedingungen
Freie Wahl zwischen Home-Office und Büro.
Kommunikation
Lange Zeit war ich selbst so naiv und habe geglaubt, dass schon die Richtigen Entscheidungen getroffen werden. Oder, dass ich auf das Wort meines Vorgesetzten vertrauen kann. Weit gefehlt. Es wird wenig bis gar nicht über Langfristige Pläne kommuniziert. Man wird immer erst Informiert, wenn die Konsequenzen zum Tragen kommen.
Der größte Gau war die groß angekündigte Gehaltsanpassung in diesem Sommer. Der Aufwand diese durchzuführen hat vermutlich in Summe mehr gekostet, als dass sie den einzelnen Mitarbeitern genützt hat. Aus meiner Sicht wäre hier ein einmaliger Bonos deutlich wirkungsvoller gewesen.
Gehalt/Benefits
Ich fand es gut, als es Jährliche Gehaltsanpassungen gab. So konnte auch nicht ganz so offensive Kollegen eine entsprechende Entlohnung für ihr Engagement erhalten.
Aufgrund der wirtschaftlichen Lage, gab es in den letzten Jahren jedoch noch eine minimale Anpassung. Diese hätte man sich jedoch meiner Meinung auch ganz sparen können.
Ich persönlich habe kein Problem mal für ein Jahr Aussetzten, wenn es dazu beitragen kann, dem Unternehmen und somit auch meinen Job weiter auf Kurs zu halten.
Nach ca 2,5 Jahren ohne Anpassung haben sich alle über die Anstehenden Gehaltsanpassungen gefreut und waren sehr motiviert. Jedoch nachdem die Anpassung stattgefunden hat, waren die meisten nur noch mehr demotiviert, da diese so gering ausgefallen ist. Es hat somit so gewirkt, als wäre das nur gemacht worden, um entsprechendes Personal bei sonnen zu halten, bevor sich diese anderweitig umschauen.
Ein einmaliger Bonas hätte hier mMn weit mehr Motivation geschaffen.
Interessante Aufgaben
Der Energie-Markt ist super spannend und es gibt immer wieder neue Themen und Entwicklungen.