Body-Leasing und langweilige Projekte. Ich würd die Finger von lassen.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Der CEO schwingt große Reden, wie schwierig die Wirtschaftliche Lage ist, die Ziele werden aber jedes Jahr noch höher gesteckt. Daher gilt das Motto „Faktura First“. Denn egal was wir machen, es ist nie genug.
Verbesserungsvorschläge
Interne Zeiten verbuchbar machen. Weniger Nit-Druck. Mehr Teamveranstaltungen. Spannendere Projekte.
Arbeitsatmosphäre
Naja, die meisten Projekte sind sehr langweilig. Man hat die selben langweiligen Aufgaben. Es ist klassisches Body-Leasing, auch wenn man dieses „böse“ Wort nicht aussprechen darf.
Die Kunden haben selbst kein Bock auf Externe und behandeln einen teilweise wie Menschen 2.Klasse. Man wird ohne Vorbereitung in Projekte geschmissen und kann sich dann selbst um seine Aufgaben, Zugänge, Ansprechpartner etc. kümmern. Die Projektleitungen sind meistens selbst überfordert und arbeiten einen nicht ein.
Image
Nicht vorhanden, kennt kein Mensch.
Work-Life-Balance
Überstunden sind ungern gesehen, außer du schreibst sie nicht auf. Ich mache keine mehr, weil ich ungern in meiner Freizeit arbeite.
Karriere/Weiterbildung
Wenn die Weiterbildung im Projekt benötigt wird, dann ja. Sonst nein.
Gehalt/Benefits
Gehalt ist ok. Aber je nachdem wie man verhandelt bekommen Leute mit dem selben Job, Projekt und Erfahrungen nicht das selbe sondern haben teilweise ein unterschied von 7000-10.000€ brutto. Ob das fair ist…
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Eine Bahnfahrt die ist lustig, aber natürlich Freizeit. Wenn du in der Bahn arbeitest, ist es Arbeitszeit. Hat jemand mal probiert in der Bahn zu arbeiten?!?!?
In manchen Projekten ist es ausdrücklich nicht erlaubt in der Bahn zu arbeiten, dann ist das Bahnfahren erst nach 8Stu pro Woche Arbeitszeit.
Kollegenzusammenhalt
Ich habe ein super Team und kann daher nur 5 Sterne geben. Auch wenn dieser Teamzusammenhalt eher nur durch Trauma-Bonding entstanden ist. Außerhalb von meinem Team traue ich keinen über den Weg. Es wird einem schneller das Messer in Rücken gestochen als man glaubt.
Vorgesetztenverhalten
Wenn dein Vorgesetzer dich mag, sehr gut. Wenn nicht, wirst du wegen jeder Kleinigkeit angekeift.
Arbeitsbedingungen
Das Home-Office und flexible Arbeitszeiten ist das einzig gute an dem Laden. Das soll aber auch mehr zurückgefahren werden und alle wieder ins Office. Auch wenn das für machen Kollegen 400km am Tag Pendeln bedeutet (private Kosten, natürlich). Die Büros sind schön, aber eine Großraumbüro-Albtraum.
Kommunikation
Welche Kommunikation? Man erfährt das meiste über Buschfunk. Die Manager sind eigentlich nur da, um einem auf die Finger zu hauen, wenn man interne Zeiten nicht beim Kunden fakturieren kann.
Gleichberechtigung
Frauen werden mehr gefördert. Richtig so, aber in der Manager Ebene sind trotzdem sehr wenige Frauen. Liegt wahrscheinlich daran, dass die meisten dann doch ein Privatleben vorziehen, anstatt sich für nichts und wieder nichts kaputt zu machen.
Interessante Aufgaben
Schnarch. Wie beschrieben, langweilige Projekte, keine Strukturen und kein Rückhalt beim Vorgesetzten.

