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SOS-Kinderdorf 
e.V.
Bewertung

Katastrophale Firmenstruktur, mangelnde Wertschätzung und unqualifizierte inkompetente Führungskräfte in vielen Ebenen

1,9
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 im Bereich Finanzen / Controlling bei SOS Kinderdorf in München gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Ich habe lange darüber nachgedacht, und ich finde (leider) keine wirklich guten Aspekte, die für die SOS sprechen.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Unglaubwürdigkeit (nach außen hui und nach innen pfui) und Verschleierung von jahrzehntelangen Kindesmissbrauchs- und exorbitante Gewalterfahrungen, die Kinder innerhalb der SOS-Kinderdörfer erlitten haben.
Inkompetente Führungskräfte, die planlos Gelder verschwenden und Mitarbeiter vergraulen. Der Fisch stinkt vom Kopf her, nur interessierte das bei SOS niemanden, eben solange wie die Spendenbasis gut war und die Führungskräfte zusammen mauscheln können. Viele Mitarbeiter starten bei der SOS mit einer hohen intrinsischen Motivation und sind genau daran gescheitert, denn inside der SOS sind keine gelebten Werte & Sinn vorhanden, sondern reines Machtkalkül & eine enorme Fixiertheit auf noch mehr Spendeneinnahmen. Mobbing und AU sind bei der SOS überdurchschnittlich vorhanden. Fazit: Die Missstände innerhalb der SOS müssen klar kommuniziert werden, sonst ändert sich nichts.

Verbesserungsvorschläge

Lebt endlich Authentizität mit echten Menschen, Kompetenz mit fähigen Menschen und Integrität mit glaubwürdigen Menschen.

Vor allem Verlässlichkeit: Zuverlässige Menschen, die das tun, was sie sagen, und einhalten, was sie versprechen. Einen Vorstand und Führungskräfte, die nicht aus eigenen Machtansprüchen handeln, sondern die Mitarbeiter entwickeln und fördern, das Team gestalten und vor allem Führungskräfte, die Mitarbeiter nicht im Stich lassen.

Vielleicht ist die Gewalttätigkeit und der Missbrauch durch den Gründer eine (einmalige) Chance für die SOS aufzuwachen und Werte zu leben anstatt Werte nur vorzugaukeln. Die SOS hat finanziell als Cash-Cow jahrzehntelang funktioniert durch unerschöpfliche Spendeneinnahmen und einem gigantischen Marketing-Vertrieb (alleine in der GF München ~ 200 Vertriebs- und Marketingspezialisten), der radikal Spenden generiert hat (Marktingmaßnahmen, aggressive Anschreiben an potentielle Spender etc. pp.).

Die cash-cow wird m. E. so nicht weiterexistieren, nutzt die Chance euch zu ändern, hört auf mit den Lügen und fangt an mit einer radikalen Ehrlichkeit. Schafft Werte und Vertrauen, beendet das Angstklima und das Mobbing.

Arbeitsatmosphäre

Geprägt von Angst und Missgunst, explizit durch inkompetente Führungskräfte verursacht und der Situation geschuldet, dass der erfolgte physische und psychischen Missbrauch in den Kinderdörfern so lange totgeschwiegen wurde. Die ganze Unternehmung ist dadurch prinzipiell obsolet geworden. Jeder weiß das und doch soll der Rubel in Form von Spenden endlos weiterrollen.

Image

War ehemals ganz weit oben angesiedelt. Das Image sinkt aktuell gewaltig bedingt durch die Tatsache, dass der SOS-Gründer eben kein Philanthrop, sondern ein Gewalttäter war und der diesen gewalttätigen physischen und psychischen Missbrauch an Kindern über Jahrzehnte in der SOS ausgelebt hat, ist die komplette SOS als NGO prinzipiell obsolet geworden. Der Vorstand hat das seit über 10 Jahren gewusst und verschwiegen. Der Rubel muss rollen ist die Devise und siehe da, nachdem die Vorwürfe publik wurden, sind die Vorstände schnell verschwunden. (Rette sich, wer kann- das das eigenes Image ist eben wichtiger als alles andere).

Work-Life-Balance

In manchen Bereichen ist Home-Office möglich und die Urlaubstage sind fair geregelt.

Karriere/Weiterbildung

Gibt's bei der SOS nicht...

Gehalt/Benefits

Überdurchschnittlich

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Nicht vorhanden, keine Mülltrennung, gedruckt wird in Farbe und ohne Sensibilität für die Verschwendung, generell bekommt das Thema Umwelt / Sozialbewusstsein keinerlei Stellenwert innerhalb der SOS.

Kollegenzusammenhalt

Dieser ist durchaus in einzelnen Bereichen vorhanden.

Umgang mit älteren Kollegen

Fast alle Kolleg:innen >= 50 Jahren wollen bis zur Rente überleben und können das auch bei der SOS. Nix sehen und hören, Dienst nach Vorschrift.

Vorgesetztenverhalten

Welche Vorgesetzten? Keinerlei Assessment - Center für Führungskräfte, Qualifizierung oftmals Fehlanzeige, mitunter werden entweder sehr junge weibliche Führungskräfte eingestellt bzw. ohne Erfahrung in eine Führungsrolle befördert oder alternde Führungskräfte eingestellt, die in der freien Wirtschaft kein Bein mehr auf den Boden bekommen. Jugend forscht Führungskräfte und alternde Sonnenkönige und Sonnenköniginnen. Die gesunde Mitte fehlt leider und damit eine gesunde Basis an Rollen- und Aufgabenklarheit, weil die überforderten (Jung-)Führungskräfte das nie gelernt haben, und die alternden Führungskräfte bis zur Rente überleben wollen und selbstherrlich die Ressorts führen. All das führt dazu, dass sich die Mitarbeiter alleine gelassen fühlen und die Teams ausbrennen.

Arbeitsbedingungen

IT-Ausstattung ist für eine NGO überdurchschnittlich, die Prozesse dahinter eine Black-Box und sehr chaotisch, IT-Abteilung ist zB trotz desaströser IT-Prozesse innerhalb der Unternehmung nicht sichtbar.

Kommunikation

Irritierend, verwirrend, keine klare Kommunikation, niemand weiß, wer oder warum jemand grundlegend die Entscheidungen trifft.

Gleichberechtigung

-

Interessante Aufgaben

Aufgrund der bombastischen finanziellen Spendensituation ist viel Spielraum für Projekte und prozessuale Innovationen vorhanden. Leider wird sehr viel (Spenden-)Geld innerhalb der Geschäftsstelle durch unnötige Investitionen und mangelnde Voraussicht und fehlendes know-how verbrannt.

2Hilfreichfinden das hilfreich5Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Personal-Team, Referentin
Personal-TeamReferentin

Liebe ehemalige Mitarbeiterin, lieber ehemaliger Mitarbeiter,

vielen Dank für Ihre Bewertung. Wir bedauern sehr, dass Sie Ihre Zeit bei SOS-Kinderdorf negativ erlebt haben. Ihre Kritik nehmen wir ernst, da sie für uns ein wichtiger Impuls zur Reflexion und Weiterentwicklung ist. Der Schutz von Kindern und Jugendlichen hat für SOS-Kinderdorf e.V. oberste Priorität. Hierzu zählt auch die intensive und kritische Auseinandersetzung mit der eigenen Geschichte und die konsequente Weiterentwicklung von Strukturen, Kultur und Führung.

In den vergangenen Jahren wurden vereinsweit umfassende Maßnahmen umgesetzt, um den Betreutenschutz nachhaltig sicherzustellen und das Handeln auf allen Ebenen transparent zu gestalten. SOS-Kinderdorf setzt auf umfassende Schutzkonzepte, klare Leitlinien und feste Ansprechstellen, um Risiken frühzeitig zu erkennen und konsequent zu handeln. Alle Führungskräfte und Mitarbeitenden sorgen verantwortungsvoll und professionell für die Umsetzung der gemeinsam entwickelten Konzepte zum Kinder- und Betreutenschutz.

Hier finden Sie die oben erwähnten Anlaufstellen und Plattformen:

• Interne Anlauf- und Monitoringstelle (IAMST):
Diese Stelle bietet Betroffenen eine vertrauliche Anlaufstelle, um Unterstützung zu erhalten und ihre Anliegen zu besprechen.
www.sos-kinderdorf.de/ueber-uns/kinderschutz/anlaufstelle-fuer-betroffene

• Unabhängiger Anerkennungsausschuss:
Dieser Ausschuss arbeitet unabhängig und ermöglicht es Betroffenen, Anerkennungsleistungen zu beantragen.
www.anerkennung-sos.de

• Unabhängige Kommission zur Anerkennung und Aufarbeitung erlittenen Unrechts:
Diese Kommission untersucht und bewertet Maßnahmen im Umgang mit pädagogischem Fehlverhalten und dokumentiert die Aufarbeitung.
www.aufarbeitung-sos.de

Unabhängig davon nehmen wir Hinweise zu Führung, Zusammenarbeit und Arbeitskultur sehr ernst. Unser Anspruch ist es, ein respektvolles, wertschätzendes und gesundes Arbeitsumfeld zu schaffen. Dass dies nicht in allen Bereichen und zu allen Zeiten gleichermaßen gelungen ist, bedauern wir.

Wenn Sie einen weiteren vertraulichen Austausch wünschen, steht Ihnen unser Feedback-Postfach jederzeit offen: feedbackpersonal@sos-kinderdorf.de

Herzliche Grüße
Ihr SOS-Kinderdorf Personalteam

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