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Søstrene 
Grene
Bewertung

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Schöner Schein nach außen – die Realität sieht leider anders aus. FILIAL LANDSHUT

1,7
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr bei Søstrene Grene in Nürnberg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Das Sortiment, die Marke und das gesamte Konzept von Søstrene Grene gefallen mir sehr gut. Die Gestaltung der Filialen mit den Farben, der Musik und der besonderen Atmosphäre macht das Einkaufserlebnis einzigartig. Außerdem habe ich einige sehr engagierte und loyale Kollegen kennengelernt, die mit viel Einsatz und Herzblut gearbeitet haben.

Verbesserungsvorschläge

LANDSHUT

Das Konzept von Søstrene Grene ist wunderschön. Die Produkte, die Philosophie und die familiäre Atmosphäre, die im Vorstellungsgespräch vermittelt werden, wirken zunächst sehr überzeugend. Es wird von Zusammenhalt gesprochen und die Mitarbeiter werden sogar als „Schwestern“ bezeichnet. Auch die Versprechen beim Einstieg klangen sehr positiv: ein gutes Team, ausreichend Personal und kein klassisches Lagerkonzept.

Leider entsprach die Realität nach einigen Monaten nicht mehr diesen Erwartungen.

Nach und nach wurden Kosten reduziert, vor allem beim Personal. Mitarbeiter wurden weniger, wodurch die Belastung für die verbleibenden Kollegen deutlich gestiegen ist. Am Ende war auch meine eigene Position davon betroffen.

Die Arbeitsbedingungen waren teilweise sehr schwierig. Das Budget reichte teilweise nicht einmal für grundlegende Dinge wie ausreichend Wasser während extremer Hitzeperioden. Mitarbeiter mussten Getränke teilweise selbst bezahlen oder auf Trinkgeld zurückgreifen.

Besonders problematisch waren die Bedingungen im Lager: Im Sommer waren die Temperaturen dort unerträglich heiß. Es war kaum möglich, länger als wenige Minuten dort zu arbeiten. Trotz mehrfacher Hinweise wurde keine ausreichende Lösung geschaffen.

Nach einem Einbruch in der Filiale Landshut fühlten wir uns nicht ausreichend unterstützt. Es wurden persönliche Gegenstände durchsucht und Geld entwendet. Eine ernsthafte Nachfrage nach dem Befinden der Mitarbeiter oder eine sichtbare Unterstützung seitens des Unternehmens blieb aus.

Auch körperlich ist die Arbeit sehr anspruchsvoll. Schwere Paletten und Waren müssen bewegt werden, teilweise unter schwierigen Bedingungen – im Winter sehr kalt und im Sommer extrem warm. Eine ausreichende Unterstützung oder Anpassung der Arbeitsbedingungen habe ich vermisst.

Was mich besonders enttäuscht hat, war der Umgang mit Mitarbeitern. Ich habe meine persönliche Situation offen angesprochen und versucht, Lösungen zu finden. Leider fühlte ich mich nicht gehört. Statt eines offenen Feedbackgesprächs kam schließlich die Kündigung während der Probezeit, ohne für mich eine klare Erklärung oder konstruktives Feedback.

Außerdem habe ich erlebt, dass manche Mitarbeiter bevorzugt behandelt wurden. Regeln wie das Stempeln der Arbeitszeit oder Pausen wurden nicht immer für alle gleich gehandhabt, was zu Frustration im Team führte.

Auch die angekündigte Betreuung durch die Area Managerin entsprach nicht meinen Erwartungen. Beim Vorstellungsgespräch wurde eine regelmäßige Betreuung der Filialen angekündigt, diese fand jedoch deutlich weniger statt als erwartet.

Søstrene Grene ist ein Unternehmen mit einem tollen Konzept und schönen Produkten. Die Erfahrung im Arbeitsalltag war für mich jedoch leider sehr enttäuschend. Mitarbeiter sollten nicht nur als Zahlen gesehen werden, sondern als Menschen, die täglich zum Erfolg des Unternehmens beitragen.

Aus meiner Erfahrung würde ich empfehlen, sich die tatsächlichen Arbeitsbedingungen sehr genau anzusehen und nicht nur vom schönen Konzept und dem positiven Eindruck aus dem Vorstellungsgespräch auszugehen.

Arbeitsatmosphäre

Am Anfang war die Atmosphäre sehr positiv und das Konzept überzeugend. Leider hat sich die Realität im Arbeitsalltag nicht bestätigt. Durch Personalkürzungen, hohe Belastung und fehlende Unterstützung wurde die Stimmung im Team (VM) zunehmend schwieriger.

Work-Life-Balance

Durch die hohe Arbeitsbelastung, Personalmangel und den ständigen Druck war eine gute Work-Life-Balance schwierig. Die Verantwortung war sehr hoch, während die Unterstützung und die verfügbaren Ressourcen teilweise fehlten.

Karriere/Weiterbildung

Es gab kaum Weiterbildungsmöglichkeiten außer der Einarbeitung zu Beginn. Aufstiegsmöglichkeiten waren aus meiner Sicht weniger von Leistung und Entwicklung abhängig, sondern teilweise davon, wie gut die persönlichen Beziehungen zu wichtigen Personen und der Area Managerin waren.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt war für die Verantwortung und die Anforderungen der Position aus meiner Sicht nicht angemessen. Es gab keine Sonderzahlungen wie Weihnachts- oder Urlaubsgeld, keine zusätzlichen Benefits und keine Prämien bei Erreichung von Zielen.

Kollegenzusammenhalt

Der Zusammenhalt innerhalb meines eigenen Teams war sehr gut. Wir haben uns gegenseitig unterstützt und gemeinsam versucht, die täglichen Herausforderungen zu bewältigen. Die Zusammenarbeit mit einzelnen Personen aus anderen Bereichen war jedoch teilweise schwierig. Besonders die Kommunikation mit der VM, die Interesse an der Führungsposition hatte, empfand ich als herausfordernd. Wenn Entscheidungen nicht nach ihren Vorstellungen getroffen wurden, änderte sich die Stimmung spürbar.

Vorgesetztenverhalten

Leider habe ich die Unterstützung und Wertschätzung durch die Führungsebene vermisst. Eigene Anliegen und schwierige Situationen wurden nicht ausreichend berücksichtigt. Entscheidungen wirkten teilweise nicht transparent und es fehlte an ehrlichem Feedback sowie an einer offenen Kommunikation.

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsbedingungen waren leider teilweise sehr schwierig. Extreme Temperaturen im Sommer und Winter, ein sehr heißes Lager ohne ausreichende Belüftung, hohe körperliche Belastung durch Warenbewegungen sowie mangelnde Sicherheitsmaßnahmen haben den Arbeitsalltag erschwert. Besonders nach sicherheitsrelevanten Vorfällen hätte ich mir mehr Unterstützung und schnellere Lösungen seitens des Unternehmens gewünscht.

Kommunikation

Die Kommunikation war leider nicht immer offen und transparent. Probleme wurden teilweise nicht direkt angesprochen, sondern eher hinter dem Rücken der Mitarbeiter besprochen. Dies war nicht nur in meiner Filiale, sondern auch in anderen Filialen spürbar.

Gleichberechtigung

Leider hatte ich nicht immer das Gefühl, dass alle Mitarbeiter gleich behandelt wurden. Es gab Unterschiede im Umgang mit einzelnen Personen und bei der Umsetzung von Regeln, was zu Frustration im Team geführt hat.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben an sich waren abwechslungsreich und interessant. Besonders die Kombination aus Kundenkontakt, Warenpräsentation, Organisation und Verantwortung für die Filiale hat mir gefallen. Die Herausforderungen lagen weniger in den Aufgaben selbst, sondern eher in den Rahmenbedingungen und der fehlenden Unterstützung.


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Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.