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Kassel
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8 Bewertungen von Mitarbeiter:innen

kununu Score: 3,2Weiterempfehlung: 75%
Score-Details

8 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,2 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Fachlich anspruchsvolle Aufgaben mit deutlichem Verbesserungsbedarf in der Führungskultur

1,0
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Personal / Aus- und Weiterbildung bei Sozialgruppe Kassel e.V. in Kassel gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die Aufgaben haben grundsätzlich gesellschaftliche Relevanz. Positiv ist außerdem, dass es trotz aller Umstände immer wieder Kollegen gibt, die sich gegenseitig stützen und durch Austausch versuchen, das Schlimmste abzufedern.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die Unternehmenskultur leidet darunter, dass Vertrauen und offene Kommunikation kaum gefördert werden. Kollegen sind bemüht und engagiert, aber strukturelle Probleme und fehlende Unterstützung von oben machen den Arbeitsalltag oft frustrierend.

Verbesserungsvorschläge

Aus meiner Sicht blockiert die aktuelle Führung wichtige Veränderungen, die das Unternehmen dringend bräuchte. Um Vertrauen wieder aufzubauen und die Unternehmenskultur zu stärken, wäre ein Wechsel in der Führungsebene meiner Meinung nach ein entscheidender Schritt.

Arbeitsatmosphäre

Misstrauen und Angst sind ständige Begleiter. Viele Mitarbeiter spielen das Spiel der Führung mit und lassen die Führungsebene im Glauben, auf deren Seite zu stehen. Gleichzeitig ist allen bewusst, dass dieses Verhalten lediglich dem Selbstschutz dient. Der eigentliche Zusammenhalt entsteht auf der Basis durch den Austausch unter Kollegen, die die Fassade durchschauen und versuchen, den Betrieb trotzdem am Laufen zu halten. Dieses Arbeiten muss man wirklich wollen.

Image

Nach außen wirkt das Unternehmen modern und sozial. Im internen Arbeitsumfeld habe ich jedoch eine sehr leistungsfokussierte Kultur erlebt, in der offene Diskussionen und kritische Perspektiven nur eingeschränkt Raum fanden.

Work-Life-Balance

Grundsätzlich gibt es tarifliche Regelungen, die eine Balance ermöglichen. In der Realität zeigt sich jedoch ein starkes Ungleichgewicht: Es gibt Abteilungen, die gefühlt ständig Pausen machen und alle nehmen das wahr. Gleichzeitig gibt es Bereiche, in denen Mitarbeiter kaum wissen, wo sie anfangen und aufhören sollen, weil die Arbeitsbelastung enorm ist. Dieses Missverhältnis wird on der Führungsebene gesehen und toleriert.

Karriere/Weiterbildung

Entwicklung wird gezielt begrenzt, Mitarbeitende sollen klein gehalten werden.

Gehalt/Benefits

Angegliedert an den Tarif. Gehalt kommt pünktlich.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Viel Kommunikation nach außen, intern aber kaum spürbare Maßnahmen.

Kollegenzusammenhalt

Entscheidungsprozesse waren aus meiner Sicht nicht immer ausreichend transparent, wodurch Unsicherheit entstand und informelle Informationswege an Bedeutung gewannen. Offizielle Informationen erfolgten teilweise spät oder unvollständig. Das wirkte sich spürbar auf Vertrauen und Zusammenarbeit aus. Dieser Zusammenhalt ist aber stark von der Abteilung abhängig und wirkt oft eher wie eine stille Gegenbewegung zur Führung als wie eine gelebte Teamkultur.

Umgang mit älteren Kollegen

Ältere und kranke Mitarbeiter/innen werden teilweise unter dem Deckmantel der „Hilfe“ dazu bewegt, Aufhebungsverträge zu unterschreiben. Das vermittelt den Eindruck, dass sie aussortiert werden sollen, und führt zu Unsicherheit und Misstrauen.

Vorgesetztenverhalten

Stark politisch geprägtes Umfeld. Nur Mitarbeitende, die sich nach diesen Regeln richten, werden akzeptiert. Kritik oder Eigeninitiative werden nicht geduldet.

Arbeitsbedingungen

Das Büro ist modern ausgestattet, die Arbeitsplätze sind gut.
Fehlende Servicekultur.

Kommunikation

Interne Dynamiken und persönliche Interessen haben einen starken Einfluss auf Entscheidungen. Das führte aus meiner Sicht zu Unsicherheit, geringer Transparenz und einem angespannten Miteinander.

Gleichberechtigung

Im Arbeitsalltag entstand der Eindruck, dass fachliche Leistung und Führungskompetenz nicht in allen Fällen die maßgeblichen Faktoren für Entwicklungsmöglichkeiten waren.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben sind sinnvoll und spannend, werden aber durch die destruktive Kultur und fehlende Förderung blockiert.

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Puls

Bewertungen zeigen das große Ganze. Puls zeigt den Moment.

Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.

Mehrfachbewertung

Offen für Vielfalt, geschlossen für Ausgrenzung.

4,5
Empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Sozialgruppe Kassel e.V. in Kassel gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Image

Öffentlichkeitsarbeit muss noch ein wenig verbessert werden.


Arbeitsatmosphäre

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Mehrfachbewertung

Wer will, der darf auch!

4,3
Empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Sozialgruppe Kassel e.V. in Kassel gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

Pünktliche Gehaltszahlung. Zukunftsorientiertes Management. Verjüngung des Teams und damit den Blick auf die Zukunft des Unternehmens.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Wenig Einheitlichkeit in den verschiedensten Bereichen. Gefühlt macht jeder Bereich und jeder Standort was er will. Zuviel dynamischer Spielraum.

Verbesserungsvorschläge

Kritik sollte noch mehr zugelassen sein und damit sachlich umgegangen werden. Gesprächsbereitschaft ist aber gegeben.

Arbeitsatmosphäre

An und für sich ist die Atmosphäre gut. Leider wird sie immer wieder von Neid und Missgunst verseucht, da der eine dem anderen die Butter auf dem Brot nicht gönnt!

Image

Ist Ausbaufähig. Da es leider viele Kollegen gibt, die kein gutes Haar an ihren Arbeitgeber lassen. Oder die Ex-Kollegen, die trotz eigener Kündigung eine regelrechte Schmutzkampagne fahren.

Work-Life-Balance

Regelmäßige und feste Arbeitszeiten machen eine gesunde Work-Life-Balance möglich.

Karriere/Weiterbildung

Wer was werden möchte, kann dies auch! Eigeninitiative wird belohnt und innovatives Denken unterstützt.

Gehalt/Benefits

TVöD

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Man hat den Aspekt der Nachhaltigkeit im Blick.

Kollegenzusammenhalt

Mal so, mal so! Neid und Missgunst sind immer mal wieder spürbar und stellen manches kollegiale Verhältnis auf die Probe.

Umgang mit älteren Kollegen

Man wünscht sich mehr Flexibilität, beiderseits!

Vorgesetztenverhalten

Ist gut, aber ausbaufähig.

Arbeitsbedingungen

Modern, Digital, nach Maß

Kommunikation

Klare und deutliche Kommunikationswege, sowie Strukturen. Sie müssen halt nur genutzt und eingehalten werden.

Gleichberechtigung

Auch wenn der Vorstand männlich besetzt ist, wird Gleichberechtigung gelebt und ist ausdrücklich erwünscht.

Interessante Aufgaben

Tägliche neue und spannende Herausforderung machen es nicht eintönig.

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Starker Partner in Kassel

3,9
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Personal / Aus- und Weiterbildung bei Sozialgruppe Kassel in Kassel gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Es gibt Vertrauen in die Arbeit der Angestellten und Freiräume um selbst Entwicklungen anzustoßen und diese zu etablieren.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Es gibt nichts, was ich schlecht finde. Nur Dinge die sich in kontinuierlichen Verbesserungsprozessen verbessern lassen.

Verbesserungsvorschläge

Das Unternehmen sollte z.B. bei Projekten oder tiefergehenden Veränderungen die Kommunikationswege flacher und direkter gestalten. Leitungen sollten Prozesse und den aktuellen Stand noch regelmäßiger kommunizieren und Entscheidungen, vor allem wenn sie ablehnend sind, klarer und verständlicher begründen. In solchen Fällen wäre es gut, wenn mehr pro-aktive Alternativvorschläge gemacht würden. Es verbessert das Betriebsklima, wenn ich großzügiger bin, vor allem bei Kleinigkeiten.

Arbeitsatmosphäre

Unsere Dienstleistung geschieht am Menschen. Genau das ist unser "Produkt." Deshalb ist auch jede*r für die Arbeitsatmosphäre mit verantwortlich. Ich kann meine Meinung konstruktiv äußern und finde damit auch Gehör bei der Leitung.

Image

Steckt man selbst in einem Betrieb, achtet man häufig im Schwerpunkt auf die Dinge, die noch nicht funktionieren oder schwierig sind. Alles, was hingegen gut und sehr gut funktioniert übersieht man schnell. Der Ruf ist besser, als es intern manchem bewusst ist.

Work-Life-Balance

Die Empfindung dazu ist individuell und manchmal eine Frage, die in der Prägung der unterschiedlichen Generationen zum Ausdruck kommt. Es gibt die Möglichkeit in Teilzeit zu arbeiten oder ggf. auch im Homeoffice. Außerdem gibt es Angebote zum Reflexion der eigenen Rolle, wie z.B. Coaching oder Supervision.

Karriere/Weiterbildung

Die Karrierestufen sind durch die Anlehnung an den öffentlichen Dienst nicht mit der freien Wirtschaft vergleichbar. Es gibt aber interne sowie externe Fort-, Aus- und Weiterbildungen, eine Zentrales Bildungsreferat und Angebote zur Persönlichkeitsentwicklung, wie Einzel- oder Teamcoachings, psychologische Beratung, Supervision und, wenn nötig, Mediation.

Gehalt/Benefits

Durch die Anlehnung an den TvöD ist dies in den meisten Fällen fest geregelt und transparent.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Sozialbewusstsein ist im Blick. Der Blick auf Umwelt- und Klimaschutz könnte verbessert werden.

Kollegenzusammenhalt

Natürlich gibt es "Gemecker", aber das ist normal. Ich sehe aber auch überall sehr viel gegenseitige Unterstützung und erfahre diese auch selbst.

Umgang mit älteren Kollegen

Hierauf gibt es keinen besonderen Blick. Es kommt eher darauf an, ob Ältere sich weiterhin flexibel an sich verändernden Prozessen beteiligen können.

Vorgesetztenverhalten

Die Vorgesetzten in der Sozialgruppe empfinde ich als zugewandt und achtsam gegenüber ihren Teams.

Arbeitsbedingungen

Das ist vom konkreten Gebäude abhängig, verbessert sich aber weiterhin, z.B. durch den Bezug und die Planung neuer Gebäude.

Kommunikation

Aktuell findet in der Eingliederungshilfe eine Schulung zu diesem Thema statt. Alle nehmen daran teil, auch die oberste Leitung. Zwischenmenschliche Kommunikation ist immer ein Thema in Betrieben der Sozialwirtschaft und sie ist sehr bunt. Hat doch jeder Mensch seine individuelle Wirklichkeitskonstruktion.

Gleichberechtigung

Es gibt Frauen in Leitungsfunktionen. Stellen werden nach Qualifikation besetzt.

Interessante Aufgaben

Mit und für Menschen zu arbeiten ist die Kernaufgabe. Egal ob mit Kindern, alten Menschen oder Klienten mit Handicap. Diese Arbeit sollte man mögen und das ist dann auch immer interessant. Gleichzeitig ist die Arbeit mit Menschen auch Herausforderung. Es kommt aber immer viel zurück, was das eigenen Herz erfreut.

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Enttäuscht von Führung und Kultur – mehr Schein als Sein

1,8
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Personal / Aus- und Weiterbildung bei Sozialgruppe Kassel in Kassel gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die geregelten Arbeitszeiten unter der Woche bieten grundsätzlich eine gewisse Planbarkeit, was im sozialen Bereich nicht selbstverständlich ist. Auch die Tatsache, dass Wochenendarbeit nur in Ausnahmefällen vorkam, empfand ich als positiv. Zudem bietet das Arbeitsfeld selbst – insbesondere die Arbeit mit Menschen und die Vielfalt der Klient*innen – eine grundsätzlich sinnstiftende und fachlich interessante Grundlage. Kollegialität war teilweise erlebbar, sofern man sich innerhalb der erwarteten Konformität bewegte. Die tarifliche Anbindung an den TVöD schafft theoretisch Transparenz, auch wenn die Umsetzung in der Eingruppierung problematisch ist.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Der Umgang mit Mitarbeitenden, die eigenständig denken oder kritisch hinterfragen, war enttäuschend. Anstelle eines fachlichen Austauschs wurde erwartet, sich möglichst reibungslos anzupassen. Wer sich nicht dem informellen Konsens unterordnete, wurde oft isoliert – durch fehlende Kommunikation, fehlende Einbindung oder mangelnde Unterstützung. Auch gegenüber älteren Kolleginnen und Kollegen wurde kein professioneller Respekt deutlich. Es gab Fälle, in denen diese aktiv gefragt wurden, ob sie nicht früher in den Ruhestand gehen wollen. Das vermittelt ein Bild, in dem Erfahrung und Loyalität nur dann gewünscht sind, wenn sie sich widerspruchslos einfügen.

Die Überlastung war nicht temporär, sondern systemisch. Einzelne Fachkräfte betreuten Gruppen mit über 25 Personen alleine, zusätzlich zu umfangreicher Dokumentation und Verwaltungsaufgaben wie dem personenzentrierten Teilhabeplan. Diese Verantwortung wurde weder organisatorisch noch personell angemessen abgefedert. Gleichzeitig zeigte sich die Leitungsebene gegenüber konkreten Lösungsvorschlägen kaum offen. Der Eindruck entstand, dass strukturelle Schwächen lieber ignoriert als aufgearbeitet wurden.

Besonders auffällig ist die Diskrepanz zwischen öffentlicher Kommunikation und innerer Realität. Das Unternehmen wirbt mit Begriffen wie Wandel, Entwicklung und Offenheit. Doch ein echter Wandel lässt sich nicht durch Kommunikation allein herstellen, wenn über Jahre gewachsene Muster weiterhin dominieren. Ein Apparat, der über Jahrzehnte in festen Denk- und Handlungsmustern funktioniert hat, verändert sich nicht durch Absichtserklärungen. Solange die zentralen Rollen von denselben Personen besetzt bleiben, ist ernsthafte Veränderung schwer möglich.

Das betrifft nicht nur die Führung, sondern ausdrücklich auch die sogenannte „Basis“, wie sie sich intern selbst bezeichnet. Gerade in dieser Ebene herrscht oft ein stillschweigendes Beharren auf eingespielten Abläufen und Gruppendynamiken, die Eigenständigkeit erschweren. Wer sich nicht anpasst oder andere Perspektiven einbringt, stößt schnell auf Widerstand – nicht nur von oben, sondern auch aus der direkten Kollegenschaft.

Problematisch ist außerdem die Begriffslogik selbst. Das sogenannte „Leistungsteam“ bezeichnet die Führungsebene, während die ausführenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter als „Basis“ bezeichnet werden. Dabei stellt sich die berechtigte Frage, wer tatsächlich die Leistung trägt. Die sogenannte Basis hält den Betrieb mit direkter Klientenarbeit, Organisation und Dokumentation überhaupt erst aufrecht. Dennoch werden zentrale Entscheidungen ohne deren Mitwirkung getroffen. In einer funktionalen Struktur müsste die Führung als unterstützende Instanz wirken, die Rahmenbedingungen sichert. Die Leistung hingegen erbringen jene, die täglich operative Verantwortung übernehmen. Die aktuelle Begriffsverwendung verschleiert jedoch diese Realität und verstärkt ein hierarchisches Selbstverständnis, das fachlich und kulturell kaum tragfähig ist.

Veränderung erfordert daher nicht nur neue Strukturen, sondern auch ein grundsätzliches Umdenken auf allen Ebenen. Dazu gehört die Bereitschaft, Verantwortung zu teilen, Machtverhältnisse zu hinterfragen und echte Mitgestaltung zuzulassen. Solange das nicht geschieht, bleibt der vielbeschworene Wandel in erster Linie ein kommunikatives Versprechen, nicht aber eine gelebte Praxis.

Verbesserungsvorschläge

1. Führungskultur erneuern: Es braucht eine Leitung, die Kritik zulässt, Verantwortung übernimmt und Vertrauen gegenüber den Mitarbeitenden zeigt. Offenheit darf kein Lippenbekenntnis sein, sondern muss sich in der Praxis zeigen – besonders gegenüber abweichenden Meinungen und fachlich begründeten Vorschlägen.

2. Fachkräfte entlasten und ernst nehmen: Gruppen mit über 25 Personen durch eine Einzelkraft führen zu lassen, ist verantwortungslos. Entlastung muss durch strukturelle Maßnahmen erfolgen, nicht durch Appelle an die Belastbarkeit der Mitarbeitenden. Dazu gehört auch, dass administrative Aufgaben wie der PIT realistisch in den Arbeitsalltag integriert werden.

3. Potenziale im Team nutzen statt konformieren: Die Vielfalt an Qualifikationen, Perspektiven und beruflichen Hintergründen wird derzeit verschenkt. Statt auf Anpassung zu setzen, sollte Diversität bewusst gefördert werden – durch echte Mitgestaltungsmöglichkeiten und Raum für Innovation.

4. Gehalt fair und leistungsgerecht gestalten: Wenn TVöD als Argument genutzt wird, um Mitarbeitende systematisch unter ihrer Qualifikationsstufe einzugruppieren, untergräbt das jede Glaubwürdigkeit. Wer sich als soziales Unternehmen versteht, sollte auch sozial gegenüber dem eigenen Personal handeln – und aktiv für Ausgleich sorgen, wo Politik versagt.

5. Innen und außen ehrlich kommunizieren: Die Diskrepanz zwischen öffentlicher Selbstdarstellung und interner Realität ist zu groß. Wer nach außen Offenheit, Partizipation und Transparenz betont, muss diese Prinzipien auch im Alltag leben. Authentizität beginnt intern.

Arbeitsatmosphäre

Die Atmosphäre war stark von Anpassungsdruck geprägt. Wer kritisch dachte, über den Tellerrand blickte oder unbequeme Fragen stellte, wurde systematisch isoliert. Kommunikation war abhängig von Loyalität, nicht von Fachlichkeit oder Offenheit.

Image

Die Außendarstellung vermittelt Werte wie Offenheit, Vielfalt und Mitbestimmung. Die interne Realität steht dem häufig entgegen. Viele kununu-Bewertungen wirken einseitig positiv und erinnern eher an PR-Texte als an echte Erfahrungsberichte. Kritische Reflexion fehlt fast vollständig.

Work-Life-Balance

Die Arbeitszeiten waren unter der Woche meist klar geregelt, Wochenendarbeit kam nur in Ausnahmefällen vor. Brückentage und Feiertage mussten über Urlaub abgedeckt werden, was formell nachvollziehbar ist. Das eigentliche Problem lag nicht im Zeitmodell, sondern in der strukturellen Überlastung. Mitarbeitende mussten teils Gruppen mit 23 bis 28 Personen alleine leiten – inklusive Betreuung, Dokumentation und zunehmend auch Verwaltungstätigkeiten wie dem Schreiben des PIT (Personenzentrierter Teilhabeplan). Eine realistische Verteilung der Aufgaben fand nicht statt. Vorschläge zur Entlastung oder zur Reorganisation wurden nicht aufgenommen. Die finale Leitungsebene zeigte sich nicht offen für Lösungsansätze oder strukturelle Kritik. Der entstehende Druck war nicht temporär, sondern systemisch.

Karriere/Weiterbildung

Individuelle Entwicklung wurde kaum unterstützt. Wer Initiative zeigte, lief Gefahr, anzuecken. Weiterbildung war formal möglich, praktisch aber stark selektiv.

Gehalt/Benefits

TVöD wird als Grundlage genannt, viele Mitarbeitende werden jedoch bewusst unterhalb ihrer eigentlichen Eingruppierung eingestellt. Die Begründung liegt in politischen Rahmenbedingungen. Ein glaubhaft soziales Unternehmen würde sich aber nicht auf externe Ursachen berufen, sondern aktiv Kompensation schaffen.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Nach außen präsentiert sich das Unternehmen als sozial engagiert, doch intern ist davon nur begrenzt etwas spürbar. Entscheidungen wirkten häufig symbolisch motiviert, weniger an echter Nachhaltigkeit orientiert. Während teure Gebäude gekauft und neue Fahrzeuge angeschafft wurden, fehlte ein transparenter, verantwortungsbewusster Umgang mit Ressourcen im Alltag. Auch im sozialen Bereich entsteht der Eindruck, dass das Wohl der Mitarbeitenden hinter Imagepflege zurücksteht. Die Außendarstellung betont Werte wie Offenheit, Inklusion und Verantwortung, aber intern fehlte häufig die konsequente Umsetzung dieser Prinzipien.

Kollegenzusammenhalt

Zusammenhalt war möglich, solange man sich der vorherrschenden Meinung anschloss. Eigenständiges Denken führte häufig zu Isolation. Abweichungen vom Gruppenkonsens wurden mit Misstrauen und stiller Ablehnung bestraft.

Umgang mit älteren Kollegen

Ältere Mitarbeitende wurden nicht als wertvolle Ressource gesehen, sondern eher als Belastung. Es kam mehrfach vor, dass Kolleginnen und Kollegen im höheren Alter offen gefragt wurden, ob sie nicht vorzeitig in den Ruhestand gehen möchten – unabhängig davon, wie engagiert oder qualifiziert sie waren. Erfahrung und Fachwissen spielten offenbar eine untergeordnete Rolle, wenn sie nicht mit den strategischen Vorstellungen der Führung übereinstimmten. Wertschätzung gegenüber langjähriger Betriebszugehörigkeit war kaum spürbar. Statt altersunabhängiger Einbindung dominierte ein impliziter Druck zur Selbstverabschiedung.

Vorgesetztenverhalten

Führung beschränkte sich auf Kontrolle und Machtsicherung. Offenheit wurde nur akzeptiert, solange sie ins Konzept passte. Kritik wurde nicht aufgenommen, sondern mit subtilen Maßnahmen abgewehrt. Wer sich nicht fügte, wurde ausgegrenzt oder zum freiwilligen Austritt gedrängt.

Arbeitsbedingungen

Die grundlegende Ausstattung war funktional, aber in vielen Bereichen nicht mehr zeitgemäß. Technische Geräte wie Handys oder Fahrzeuge wurden gezielt an einen kleinen, ausgewählten Kreis vergeben – unabhängig vom tatsächlichen Bedarf. Während in repräsentative Gebäude investiert wurde, blieben ergonomische Arbeitsplätze, moderne Infrastruktur oder nachhaltige Entlastung im Arbeitsalltag weitgehend außen vor. Es entstand der Eindruck, dass symbolische Außenwirkung wichtiger war als die tatsächliche Verbesserung der Bedingungen für die Mitarbeitenden. Mitgestaltungsmöglichkeiten für die Arbeitsumgebung waren kaum vorhanden.

Kommunikation

Entscheidungen wurden oft nicht nachvollziehbar vermittelt. Informationen wurden selektiv weitergegeben. Rückmeldungen waren entweder affirmativ oder wurden ignoriert. Transparenz wurde als Anspruch formuliert, aber nicht gelebt.

Gleichberechtigung

Mitarbeitende höheren Alters wurden offen gefragt, ob sie früher in den Ruhestand gehen möchten. Förderung war nicht an Qualifikation oder Leistung gekoppelt, sondern an Loyalität und Angepasstheit.

Interessante Aufgaben

Das Arbeitsfeld bietet grundsätzlich viele sinnvolle und herausfordernde Aufgaben, besonders durch die Arbeit mit Menschen und die Vielfalt der Teammitglieder. Es gäbe großes Potenzial, pädagogisch und organisatorisch wirksam zu werden. Allerdings wurde dieser Spielraum durch starke Hierarchien und eine kulturbedingte Vorsicht gegenüber eigenständigem Denken deutlich eingeschränkt. Vorschläge zur Weiterentwicklung oder Verbesserung wurden selten aufgegriffen, wenn sie nicht dem vorgegebenen Kurs entsprachen. Die Gestaltungsmöglichkeiten waren daher stark begrenzt. Wer Verantwortung ernst nahm und eigene Impulse setzen wollte, lief schnell Gefahr, als unbequem zu gelten.

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Mehrfachbewertung

Dynamischer Betrieb im Wandel. In die Zukunft mit Teilhabe und Inklusion.

4,3
Empfohlen
Mehrfachbewertung
FührungskraftHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Personal / Aus- und Weiterbildung bei Sozialgruppe Kassel e.V. in Kassel gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre ist gut. Es gibt immer Teammitglieder, die Erwartungen und Bedürfnisse haben, die sich nicht umfänglich erfüllen lassen. Diese sind aber oft in der Person begründet oder in Erwartungen, die über das berufliche hinausgehen. Alle tragen zur Arbeitsatmosphäre bei und in der Sozialgruppe Kassel habe ich Entwicklungsmöglichkeiten, wenn ich diese nutzen möchte.

Image

Als sozialer Träger in der Stadt Kassel führen wir anerkannte und gewürdigte Leistungen im sozialen Bereich durch. Das Image nehme ich als gut wahr. Außerdem gibt es Bestrebungen sich weiter in Politik, Gesellschaft und den sozialen Markt noch besser zu vernetzen.

Work-Life-Balance

In einem Seniorenzentrum unterliegt die Work-Life-Balance durch Schichtdienst naturgegebener maßen einer größeren Spannung. Aber auch hier gibt es, wie in allen Bereichen, verlässliche Dienstpläne. In der internen Kommunikation soll niemand unter Druck gesetzt werden. Urlaub kann wie geplant genommen werden und es wird immer versucht auf Veränderungswünsche einzugehen.

Karriere/Weiterbildung

Hier ist viel möglich, wenn sich jemand weiterentwickeln möchte. Für Weiterbildungen gibt es Budgets und ich kann selber Vorschläge dafür einbringen. Darüber hinaus gibt es Weiterbildungen die Standard sind und durchgeführt werden.

Gehalt/Benefits

Die Gehälter werden zuverlässig und pünktlich ausgezahlt. Da wir nach TvöD bezahlen, ist die Entlohnung transparent und wird von den Tarifparteien ausgehandelt. Auf Antrag sind bessere Einstufungen möglich, wenn sie der Arbeits- und Aufgabenleistung entsprechen.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Da in der Sozialgruppe ein Dienstleistungsunternehmen ist, gibt es hier kaum Möglichkeiten etwas zu verbessern. Im Gartenbau gibt es aber z.B. eine Zisterne und die Hauptstandorte der Kasseler Werkstatt sind mit großen Solar Dachanlagen ausgestattet. Bei den aktuell entstehenden Neubauten werden moderne Standards eingehalten.

Kollegenzusammenhalt

Dieser Zusammenhalt ist gut und in den meisten Fällen funktional. Im sozialen Bereich geht es aber ständig um Begegnungen auf der Beziehungsebene. Jede*r muss sich hier immer wieder neu justieren und auf einen gesunden und professionellen Umgang mit Nähe und Distanz achten. Wo so viele Menschen zusammenarbeiten muss in den Zusammenhalt im Alltag immer wieder investiert werden. Der Schlüssel ist die Kommunikation.

Umgang mit älteren Kollegen

Wir stellen auch ältere Kolleg*innen ein. Zum einen macht der Fachkräftemangel dies nötig und zum anderen haben wir mit älteren und dann auch oft erfahrenen Kolleg*innen gute Erfahrungen. Dies gilt auch für Bestandspersonal. Jedoch ist das vor allem eine Typ Frage. Wer flexibel, offen, neugierig und veränderungsbereit ist, der ist es unabhängig von seinem Alter.

Vorgesetztenverhalten

Das ist immer auch von der jeweiligen Person und ihrer Kultur abhängig. Der ganz große Teil der Vorgesetzten versucht aber agil und in Teamkultur zu arbeiten. Wenn Leitungsstellen nachbesetzt werden, wird seit einigen Jahren auf diese Fähigkeiten geachtet. Der Vorstand prägt selbst diese Werte und das führt auch insgesamt zu einem positiven Kulturwandel.

Arbeitsbedingungen

Die technischen Arbeitsbedingungen sind durchschnittlich. Bei der Funktionalität der IT haben wir einen großen Nachholbedarf aktuell ausgeglichen. Das funktioniert nach der aktuellen Umstellung gut. Die räumlichen Bedingungen sind aufgrund des Alters der Gebäude an manchen Stellen verbesserungsbedürftig. Hier wird aber viel getan und wir machen große Schritte nach vorne. Das wird z.B. deutlich durch einen großen Komplettneubau und die bauliche Erweiterung der Kita.

Kommunikation

Es gibt funktionale Kommunikationsformate, ein dezentrales QM System mit Prozessverantwortlichen direkt in den Bereichen. Manchen reicht die Kommunikation nie und ab und an wird die "Holschuld" vergessen. Insgesamt gibt es aber gute Möglichkeiten eigene Ideen und Themen einzubringen.

Gleichberechtigung

Soweit ich das beurteilen kann ist Vielfalt möglich. Es wird, soweit möglich, auf individuelle Bedürfnisse Rücksicht genommen und viel versucht, um Wünschen nachzukommen.

Interessante Aufgaben

Für mich selbst kann ich sagen, dass ich viele Gestaltungsmöglichkeiten habe. Da die Aufgaben im sozialen Bereich immer durch die begleiteten oder betreuten Menschen vorgegeben werden, kann ich nahe an den Personen arbeiten und mit ihnen gemeinsam kreativ nach Lösungen suchen. Das macht viel Freude und bietet ein großes Feld zur Weiterentwicklung und Selbsterfahrung.

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In der sozialen Arbeit ist Umsicht und Schutz gefragt - Doch es muss ja auch weitergehen!

3,8
Empfohlen
FührungskraftHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Personal / Aus- und Weiterbildung bei Sozialgruppe Kassel e.V. in Kassel gearbeitet.

Wofür möchtest du deinen Arbeitgeber im Umgang mit der Corona-Situation loben?

Es wurden in einigen Unternehmensteilen in kurzer Zeit Möglichkeiten zum Schutz der betreuten Menschen und des Personals getroffen. Auf Alternativen wie Homeoffice, Telefon- und Videokonferenzen wurde hingewiesen und die technische Basis dafür geschaffen.

Wo siehst du Chancen für deinen Arbeitgeber mit der Corona-Situation besser umzugehen?

Die größte Chance sehe ich für die Zukunft darin, die jetzt gemachten und noch anhaltenden Erfahrungen aufzugreifen, auszuwerten und für kommende Krisensituationen zu nutzen.

Wie kann dich dein Arbeitgeber im Umgang mit der Corona-Situation noch besser unterstützen?

Der Arbeitgeber sollte aus der Coronakrise lernen um zu verstehen, dass es einen möglichst klaren Kurs, gute Vorgaben und Perspektiven braucht. Die sind schon in normalen Zeiten nötig und deren Qualität zeigt sich vor allem in Krisen.

Image

Die Organisation hat sich in der Vergangenheit zu wenig Gedanken über ihre Imagepflege gemacht. Dies wurde in der jüngsten Vergangenheit erkannt und man beginnt umzusteuern. Es geht darum bekannter zu werden und eine regionale Marke zu werden.

Karriere/Weiterbildung

Die Karrieremöglichkeiten sind im sozialen Bereich begrenzt. Der Betrieb ist nicht so groß, dass es ständig Ausschreibungen für freie Stellen gäbe. Weiterbildungen sind aber jederzeit möglich und werden nach eigener Entwicklungsperspektive und Fachbereich gewährt. Darüber hinaus gibt es durch ein zentrales Bildungsreferat organisierte Inhouse Schulungen zu Schwerpunktthemen.

Gehalt/Benefits

Entlohnung nach TVÖD. Gute Abwicklung der Gehälter durch eine zentrale Geschäftsstelle.
Engagement wird durch Aufstiegschancen belohnt. Finanzieller Aufstieg ist durch klare Regelungen im TVÖD begrenzt.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Das Umweltbewusstsein ist durchschnittlich ausgeprägt. Das soziale Bewusstsein hingegen stark, weil wir ein Sozialunternehmen sind.

Umgang mit älteren Kollegen

Es gibt nicht viele Bewerbungen von älteren Menschen. Diejenigen unter uns, die bereits älter sind, bekommen Anerkennung und können ihre Erfahrung einbringen. Es gibt offene Gespräche zu gesundheitlichen Einschränkungen, einen Gesundheitszirkel und ein betriebliches Eingliederungsmanagement.

Arbeitsbedingungen

Ein Altbau soll ersetzt werden, was bessere Arbeitsbedingungen mit sich bringen wird. Die IT Struktur und die Telefonie wird aktuell verbessert, was auch nötig ist, um am Puls der Zeit zu bleiben.

Kommunikation

In Corona Zeiten fehlt uns die persönliche Begegnung. Wir haben jedoch digitale Wege organisiert um den Informationsfluss aufrecht zu erhalten.

Gleichberechtigung

Die Expertise von Frauen wird dringend benötigt und wertgeschätzt.


Arbeitsatmosphäre

Work-Life-Balance

Kollegenzusammenhalt

Vorgesetztenverhalten

Interessante Aufgaben

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Am Markt und im Wandel

4,0
Empfohlen
FührungskraftHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Personal / Aus- und Weiterbildung bei Sozialgruppe Kassel e.V. in Kassel gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Das die Veränderung bei gesetzlichen Grundlagen mit den Folgen für die Sozialgruppe Kassel e.V. aktiv angenommen wurden und zu Veränderungsprozessen geführt haben und weiterhin führen ist aus meiner Sicht sehr anzuerkennen.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Wirklich schlecht finde ich nichts. Auf der Ebenen einzelner Akteure gibt es weiterhin Entwicklungsbedarf. Das darf nicht vernachlässigt werden.

Verbesserungsvorschläge

Der Arbeitgeber sollte den eingeschlagenen Weg der Veränderung beibehalten. Die Kommunikation, der Informationsfluss und ein noch besseres Verständnis füreinander sollten weiterhin im Blick behalten werden. Dies hat sich schon sehr positiv entwickelt.

Arbeitsatmosphäre

Es ist mittlerweile eine Aufbruchsstimmung zu spüren. Menschen haben manchmal Probleme, wenn sich das Makrtumfeld ändert und Neuanpassungen notwendig sind. Aber das haben wir nun geschafft.

Image

Das Image hat sich in den letzten Jahren massiv verbessert. Aus einer Nische heraus, hat sich die Sozialgruppe Kassel e.V. zu einem anerkannten und starken Netzwerkpartner entwickelt. Dieser Prozess dauert auch weiterhin an.

Work-Life-Balance

Durch innerbetriebliche Angebote, wie z.B. Sportangebote u.a., ein betriebliches Eingliederungsmanagement und Betriebsfeiern soll der Blick auf die Work-Life-Balance gerichtet werden.

Karriere/Weiterbildung

Da es nicht viele Hierarchiestufen gibt, sind klassische Karrierechancen gering. Es gibt aber durchaus die Möglichkeit sich weiterzuentwickeln und sich "hoch zu Arbeiten." Weiterbildungen sind Standard und werden über ein zentrales Bildungsreferat organisiert.

Gehalt/Benefits

Bezahlung erfolt nach TVÖD und ist somit geregelt.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Das Umweltbewusstsein ist keine Kernkompetenz, aber gut. Das Sozialbewusstsein liegt dem Verein im Blut und ist sozusagen unsere Paradedisziplin.

Kollegenzusammenhalt

Es ist deutlich spürbar, dass die Menschen in der Sozialgruppe Kassel e.V. füreinander einstehen und eine interne Vernetzung stattgefunden hat.

Umgang mit älteren Kollegen

Da wir uns professionell um Menschen mit Hilfebedarf kümmern, haben wir auch einen Blick auf älteres Personal. Wir sind uns der Begrenzungen des menschlichen Daseins bewusst und versuchen immer altersbedingte Begrenzungen, altersbedingte Erscheinungen und Erkrankungen mit der größt möglichen Würde zu behandeln.

Vorgesetztenverhalten

Auch dieser Punkt ist deutlich besser geworden, weil die Vorgesetzten so geschult wurden, dass ihnen ihre Vorbildfunktion bewusster wird.

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsbedingungen sind gut, werden aber durch den sehr engen Umgang mit Menschen und deren Problemen, Verhaltensauffälligkeiten und z.B. pflegerischen Herausforderungen markiert. Dessen sollte man sich in dieser Branche immer bewusst sein. Außerdem gibt es an einem Hauptstandort bauliche Pläne, die die Arbeitsbedingungen für alle massiv verbessern werden.

Kommunikation

Wir kommuniziert man um Angestellte so gut wie möglich mitzunehmen?
Das Rollenverständnis für die eigenen Aufgabe im sozialen Bereich ändert sich erst langsam.

Gleichberechtigung

Im Moment ist der oberste Führungskreis paritätisch besetzt. Wir versuchen so oft wie möglich die weibliche und die männliche Sicht auf unsere Themenfelder zu lenken.

Interessante Aufgaben

Durch die Arbeit an und mit Menschen gibt es ein großes, offenes und weites Feld an Aufgaben. Dies ist auch konzeptionell festgeschrieben und folgt natürlich trotzdem gewissen Grundregeln und Qualitätszielen. Hierbei sind pädagogische Ansätze und Grundlagen wie der Umgang mit Menschenwürde oder Nähe und Distanz wichtig.

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Fragen zu Bewertungen und Gehältern

  • Basierend auf 8 Erfahrungen von aktuellen und ehemaligen Mitarbeiter:innen wird Sozialgruppe Kassel durchschnittlich mit 3,2 von 5 Punkten bewertet. Dieser Wert liegt unter dem Durchschnitt der Branche Bildung (3,7 Punkte). 60% der Bewertenden würden Sozialgruppe Kassel als Arbeitgeber weiterempfehlen.
  • Ausgehend von 8 Bewertungen gefallen die Faktoren Interessante Aufgaben, Work-Life-Balance und Gleichberechtigung den Mitarbeiter:innen am besten an dem Unternehmen.
  • Neben positivem Feedback haben Mitarbeiter:innen auch Verbesserungsvorschläge für den Arbeitgeber. Ausgehend von 8 Bewertungen sind Mitarbeiter:innen der Meinung, dass sich Sozialgruppe Kassel als Arbeitgeber vor allem im Bereich Image noch verbessern kann.