Für den einen der sichere Hafen für den Anderen eine Sackgasse.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Sicherer Arbeitgeber mit mehreren Standorten und guter Expertise im baulichen Planungswesen. Schöne Firmenfeiern. Firmenwagen in besonderen Fällen sogar möglich. Urlaubsanspruch sehr fair und Konkurrenzfähig.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Genug genannt. Zusammenfassend fühlt sich einfach alles altmodisch und verstaubt an. Für den einen ein absolutes Wohlfühlklima, für manche das Gegenteil.
Verbesserungsvorschläge
Modernisierung des Führungsstils, der Benefits und der Philosophie. Ein Obstkorb ist nett -mehr auch nicht. Das Familienmotto auch intern leben und nicht nur nach außen verkaufen. Es fühlt sich nicht freundschaftlich an. Der Erwartungsdruck wird extrem hoch angesetzt und individuelle Förderung kaum ermöglicht. Den autoritären Führungsstil sehe ich mit der nun in den Arbeitsmarkt tretenden Generation als anspruchsvoll erfolgsbringend umzusetzen.
Die Ausbilder
Dem Ausbilder sind Noten wichtiger als Motivation, Ambition und individuelle Fähigkeiten. Er legt den Schwerpunkt auf Leistung und Gehorsam und fördert persönliche Entwicklung nur eingeschränkt. Konservativ ausgerichtet in Sachen Aufstiegsmöglichkeiten, Einbindung in das Geschäft und Vertrauensvorschuss zum Beweisen und erlernen neuer Fähigkeiten. Motivation und individuelle Fähigkeiten sind zweitrangig und werden nur bedingt gefördert.
Spaßfaktor
Sehr gering. Schaut man „nach oben“ trifft man auf eine alt eingesessene Führungsriege mit zunehmender Konsolidierung der Führung in Familienhand. Arbeitstechniken und Prozesse verlaufen altmodisch. Email als bevorzugtes Kommunikationsmittel bremsen Prozesse. Eine moderne Controllingsoftware fehlt.
Aufgaben/Tätigkeiten
Oft unter Leistungs-/Anforderungsniveau oder Themenfremd. Nützlich um seinen Horizont zu erweitern jedoch auf Dauer motivationsdämpfend. Primär Buchhaltung
Variation
Eher gering. Man bleibt in seiner Abteilung. Ich hatte keine Chance bekommen andere Abteilungen, Projekte oder das höhere Management kennenzulernen und darin mitzuwirken.
Respekt
Respekt ist da. Im Face to Face Austausch wird meist ordentlich miteinander umgegangen auch wenn es Grenzsituationen in Meetings gab, wobei auf Kosten beisitzender Mitarbeiter, Witze gerissen worden. Das muss man einstecken können. Man hat nur leider oft das Gefühl eines ausgeprägten Buschfunks welcher verunsichernd wirken kann. Dies bestätigten zahlreiche Mitarbeiter
Karrierechancen
Karriere im Unternehmen sehe ich stark begrenzt da Aufstiegschancen nur über Jahre und Nachfolgeregelungen möglich werden. Für Leute die eine Fach- oder Projektkarriere anstreben, könnte es aber das genau richtige sein.
Arbeitsatmosphäre
War ok.
Ausbildungsvergütung
Im Vergleich zu Kommilitonen verdiente man am untersten Ende der Vergleichswerte.
Arbeitszeiten
Vertrauensarbeitszeiten welche weitgehend flexibel gehalten wurden. Homeoffice wurde strikt abgelehnt und nur ausgewählten Mitarbeitern ermöglicht.

