Ihr Unternehmen?

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Bewertung

Ihr Unternehmen?

Viel gelernt aber eher ein Sprungbrett

2,7
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2026 im Bereich Forschung / Entwicklung in Karlsruhe gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Es gibt interessante Projekte und das Team ist sehr toll.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Wie der Chef mit der Firma und seinen Angestellten umgeht.

Verbesserungsvorschläge

Wenn die Führung weiter so fährt, dann kann die Firma nicht richtig wachsen und zu dem werden, was sie eigentlich sein könnte mit dem Potential an Mitarbeitern.

Arbeitsatmosphäre

Ich finde diese nicht so gut, da man ständig das Gefühl hat nicht genug zu tun und die Arbeit nicht gesehen wird vom Chef. Es wird seltenst wertgeschätzt aber schnell hervorgerufen, was nicht gut läuft. Oft mischt sich der Chef in Aufgaben/Projekte ein und micro-managed das ganze. Teilweise ist die Arbeitslast zu hoch, dass man garnicht weiß, wo man anfangen soll, es wird aber auch selten Abhilfe geschaffen, durch das einstellen neuer Mitarbeiter oder indem Projekte besser geplant werden. Alles muss am besten gestern erledigt sein und die Prioritäten ändern sich gefühlt täglich, je nachdem welcher Kunde gerade angerufen hat. Man hat immer deutlich gemerkt, wie viel Entspannter die Arbeitsatmosphäre wurde, wenn der Chef mal nicht da war.

Kommunikation

Nicht so gut, da keine klare/greifbare Strategie kommuniziert wurde. Man hatte wenig Ahnung, wie es um die Firma steht, außer wenn es ganz kritisch wurde.
Bei Projektstart gab es oft wenig Infos und man musste sich die wichtigen Infos nochmal selber vom Kunde zusammensuchen, was unnötig Zeit gekostet hat.

Kollegenzusammenhalt

Sehr gut und man versucht sich gegenseitig zu helfen. Da jeder durch dasselbe Chaos geht, schweißt das zusammen.

Work-Life-Balance

Der Chef gab einem oft durch unnötige Kommentare zu verstehen, dass die Arbeit alles ist und er es nicht gern hat, wenn man z.B. um 16 Uhr geht, egal wann man angefangen hat. Es wurde immer nur gesehen, wann man Feierabend macht aber nie wie lange man schon da ist. So wurde der Einsatz von Mitarbeitern gelobt, die zwar um 17 Uhr noch da waren, vielleicht aber erst um 9 Uhr gekommen sind (was auch völlig ok ist), aber oft kam ein unnötiger Spruch, wenn der Chef gesehen hat, dass man um 16 Uhr Feierabend macht auch wenn man schon seit 7/7:30 Uhr da ist und die gleich Stundenanzahl arbeitet, wie der andere.

Vorgesetztenverhalten

Die direkten Vorgesetzten waren gut, mussten aber viel vom Chef abschirmen.

Der Chef war stark mikromanagend und griff laufend in Projekte und Entscheidungen ein, während er zugleich seine Meinung und die Richtung von Projekten sowie der Firma häufig änderte. Eigene Vorschläge oder abweichende Meinungen hatten kaum Gewicht; was der Chef sagte, galt faktisch als gesetzt.
In Gesprächen und Meetings wurde häufig nicht zu Ende gehört oder Präsentationen wurden nicht fertig präsentiert. Stattdessen wurde ins Wort gefallen, die Diskussion dominiert und die eigene Position durchgesetzt. Dadurch waren Meetings oft unproduktiv und wenig lösungsorientiert.
Kritik wurde zwar offiziell als willkommen dargestellt, in der Praxis jedoch nicht angenommen. Statt sich damit auseinanderzusetzen, wurde das Problem häufig bei anderen gesucht. Man hatte daher nie das Gefühl, offen und sicher Kritik äußern zu können.
Mitarbeiter wurden wenig wahrgenommen und teilweise abwertend behandelt. Es gab mehrfach Äußerungen, die normale Mitarbeitende gegenüber Führungskräften als weniger wert darstellten, etwa durch Begriffe wie „Handlanger“. Auch hinter dem Rücken wurde negativ über Mitarbeitende gesprochen.

Interessante Aufgaben

Die Projekte waren teilweise sehr interessant und man hat viel unterschiedliches machen dürfen (müssen) und viel gelernt, da es eine kleine Firma ist wo man meistens alleine für ein Projekt zuständig ist.

Gleichberechtigung

Es kam immer gerade darauf an, wie gut das Projekt läuft und wie der Chef einen gesehen hat, je nachdem wurde man behandelt/gefördert.

Arbeitsbedingungen

An sich ganz gut aber höhenverstellbare Schreibtische für Personen mit Rückenproblemen wären gut gewesen.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Alles wird zwar digital gespeichert, aber dennoch muss alles ausgedruckt werden für unterschiedlichste Unterschriften etc. und dann wieder eingescannt werden und die mehrmals pro Projekt. Dadurch entsteht eine massive und unnötige Papierverschwendung.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt ist für die Branche sehr schlecht und man muss stark auch nur für die kleinste Gehaltserhöhung kämpfen. Teilweise sind diese an Ziele geknüpft und dann wird versucht mit den schwächsten Argumenten diese als nicht erfüllt zu bezeichnen, damit nicht alles ausgezahlt werden muss.

Image

Extern ist das Image ganz ok, aber inter nicht.

Karriere/Weiterbildung

Man kann hier sehr schnell aufsteigen, aber nicht weil der Chef denk, dass man das kann, sondern weil es einen hohen Mitarbeiterwechsel gibt und schnell stellen nachbesetzt werden müssen. Diese Personen werden aber kaum geschult, Hauptsache man kann vor der Behörde sagen, dass die Position besetzt wurde.


Umgang mit älteren Kollegen

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Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.