Gut am Arbeitgeber finde ich
Als Azubi ist man in diesem Unternehmen sehr gut aufgehoben.
Verbesserungsvorschläge
Die Azubis müssen mehr eingebunden werden.
Arbeitsatmosphäre
Das Arbeitsklima ist in vielen Abteilungen sehr angenehm.
In wenigen Ausnahmesituationen ist es allerdings angespannt, dies liegt meist an Termine die eingehalten werden müssen.
Karrierechancen
Nach der Ausbildung werden die Azubis meistens übernommen. Allerding bekommt man 2 befristete Arbeitsverträge obwohl man drei Jahre im Betrieb gearbeitet hat. Die Azubis werden je nach Fähigkeit in eine passende Abteilung eingeteilt. Zudem dürfen die Azubis wünsche äußern in welche Abteilung sie gerne sein möchten. Dies wünsche werden meistens berücksichtigt wodurch sie in ihre bevorzugte Abteilung eingesetzt werden.
Arbeitszeiten
Top.
Die Arbeitszeiten sind super von 7:10 - 15:30 Uhr.
Am Donnerstag muss man bis 18:00 arbeiten dies ist bisschen nervig, aber man gewöhnt sich schnell daran. Dafür ist am Freitag um 12:30 Uhr Schluss.
Zudem gibt es die Geleitzeit die auch die Azubis nutzen können. Somit besteht die Möglichkeit von 7:10 - 8:00 anzufangen.
Ausbildungsvergütung
Die Vergütung wird über den Tarifvertrag der Immobilienbange geregelt.
Es könnten paar Euro mehr sein, allerdings möchte ich mich deswegen nicht beschweren, da die Azubis auch das 15te Gehalt + Urlaubs- und Weihnachtsgeld bekommen.
Die Ausbilder
Die Ausbilder waren sehr freundlich, hilfsbereit und hatten immer ein offenes Ohr für die Probleme der Auszubildenden.
In regelmäßigen Abständen hatten die Auszubildenden Feedback-Gespräche, die zur Verbesserung und Erweiterung ihrer Fähigkeiten dienen sollten. Zudem hatten die Auszubildenden mit den Ausbildern monatliche Termine in denen die neusten Informationen aus den Führungskräfterunden mitgeteilt wurden sind. Hierdurch blieben die Auszubildenden auf einem aktuellen Stand.
Aus meiner Sicht haben die Ausbilder einen hervorragenden Job gemacht.
Spaßfaktor
Im großen und ganzen hat mir die Ausbildung sehr gut gefallen.
Durch halbjährige Betriebsversammlungen mit der gesamten Belegschaft konnten die Auszubildenden die Mitarbeiter von einer anderen Seite erleben. Highlight für mich war die 125 Jahr Feier der Genossenschaft, denn auch als Auszubildender war man dort herzlich willkommen. Die jährlich stattfindenden Weihnachtsfeiern waren ein schöner Anlass um das Jahr Revue passieren zu lassen.
Mit dem Großteil der Belegschaft hatte ich viel Spaß beim arbeiten, wodurch ich gerne zur Arbeit gegangen bin.
Aufgaben/Tätigkeiten
Die Aufgaben die ein Auszubildender erhält, sind vielfältig und je nach Abteilung anspruchsvoller als in anderen Abteilungen. Als Auszubildender hat man einen großen Einblick in verschiedenen Aufgabenbereiche der Abteilungen bekommen, dies hat im Hinblick auf die Abschlussprüfung einen immensen Vorteil, da man Praxis und Theorie gut verbinden kann.
Allerdings bekommen die Auszubildenden teilweise Aufgaben die nichts mit der Ausbildung zu tun haben. Dies ist darauf zurückzuführen, dass die Auszubildenden nur wenige Monate in einer Abteilung verbleiben, dies erschwert die Einarbeitung. Ein weiterer Nachteil der kurzen Zeit ist, dass sich manche Mitarbeite nicht die Mühe machen die Azubis anzulernen, wodurch sie eintönige Aufgaben erledigen müssen. Sobald die Azubis angelernt sind dürfen diese Aufgaben selbständig abarbeiten und sind ein wertvoller Teil der Abteilung.
Dennoch hatten mir die Aufgaben/Tätigkeiten gut gefallen obwohl es hier und da Aufgaben gab die nicht besonders toll waren.
Variation
Im Lauf der drei Jahre durchlaufen die Azubis fast alle Abteilungen der Genossenschaft, wodurch sie fast alle Mitarbeiter und Ihre Aufgaben kennenlernen. Als Azubi verbleibt man länger in Abteilungen die essenziell wichtig für die Ausbildung sind. Dies Variante hat mit sehr gut gefallen, da man viele Prozesse aus verschiedenen Blickwinkeln mit verfolgen konnte.
Respekt
Man wird als Azubi eingestuft und nicht als normaler Mitarbeiter. Viele Abteilungen Respektieren die Azubis und bitten sie um Hilfe oder Unterstützung. Allerdings respektieren einige wenige Mitarbeiter die Azubis überhaupt nicht, diese können oder wollen sich die Namen der Azubis nicht merken wodurch man als Herr Dingsbums oder der Azubi betitelt wird. Erst nach der Ausbildung wir man von diesen Mitarbeitern halbwegs ernst genommen. Diese Art von Respektlosigkeit trieft zum Glück nicht auf alle Mitarbeiter zu es sind nur vereinzelte Personen. Der Vorstand, die Prokuristen und die Abteilungsleiter nehmen die Auszubildenden ernst und freuen sich über ihre Unterstützung in den jeweiligen Abteilungen.
Abgesehen von vereinzelten Personen wurde ich respektvoll behandelt und wertgeschätzt.