Licht und Schatten Viel Potenzial, aber große Defizite!
Gut am Arbeitgeber finde ich
Besonders positiv hervorheben möchte ich den Zusammenhalt unter den Kolleginnen und Kollegen. Das Gehalt war gut und die vorhandenen Benefits waren insgesamt ordentlich.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Negativ aufgefallen sind vor allem die mangelnde Kommunikation zwischen den Führungskräften, widersprüchliche Entscheidungen sowie unnötiger Druck im Arbeitsalltag. Zudem hatte ich den Eindruck, dass Personalentscheidungen und Entwicklungsmöglichkeiten nicht immer transparent oder ausschließlich nach Qualifikation getroffen wurden. Individuelle Förderung fand aus meiner Sicht nur eingeschränkt statt.
Verbesserungsvorschläge
- Kommunikation und Abstimmung zwischen Führungskräften verbessern.
- Absprachen mit Mitarbeitenden und der Personalabteilung zuverlässig einhalten.
- Personal- und Beförderungsentscheidungen transparenter und nachvollziehbarer gestalten.
- Individuelle Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten stärker fördern.
- Moderne Arbeitsmodelle wie Homeoffice ermöglichen.
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre war im Großen und Ganzen angenehm. Leider wurde diese immer wieder durch unnötigen Druck, Unsicherheiten und widersprüchliche Aussagen von Führungskräften belastet.
Image
Das Unternehmen genießt nach außen ein gutes Image. Intern habe ich jedoch einige Erfahrungen gemacht, die nicht zu diesem Eindruck gepasst haben.
Work-Life-Balance
Die Work-Life-Balance war insgesamt in Ordnung. Allerdings wäre es wünschenswert, wenn moderne Arbeitsmodelle wie Homeoffice, stärker berücksichtigt oder zumindest geprüft würden.
Karriere/Weiterbildung
Karriere- und Entwicklungsmöglichkeiten waren aus meiner Sicht kaum vorhanden. Weiterbildung wurde überwiegend standardisiert angeboten, ohne auf individuelle Stärken oder Ziele einzugehen. Zudem hatte ich den Eindruck, dass Stellen und Entwicklungsmöglichkeiten nicht immer nach Qualifikation vergeben wurden, sondern persönliche Beziehungen eine größere Rolle spielten. Wer nicht zum “inneren Kreis” gehörte, hatte nur geringe Aufstiegschancen.
Gehalt/Benefits
Das Gehalt ist gut und wurde pünktlich gezahlt. Auch die angebotenen Benefits sind durchaus positiv, auch wenn sie im Vergleich zu anderen Arbeitgebern noch ausbaufähig sind.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Das Unternehmen zeigt Ansätze im Bereich Umwelt- und Sozialbewusstsein, allerdings hatte dieses Thema im Arbeitsalltag keinen besonders hohen Stellenwert.
Kollegenzusammenhalt
Der Zusammenhalt unter den Kolleginnen und Kollegen war gut. Man hat sich gegenseitig unterstützt und konnte sich aufeinander verlassen.
Umgang mit älteren Kollegen
Ältere Kolleginnen und Kollegen wurden aus meiner Sicht respektvoll behandelt. In diesem Bereich habe ich keine negativen Erfahrungen gemacht.
Vorgesetztenverhalten
Die Zusammenarbeit mit den Vorgesetzten war sehr unterschiedlich. Häufig fehlte eine einheitliche Linie, wodurch Mitarbeitende widersprüchliche Anweisungen erhielten und zwischen unterschiedlichen Erwartungen standen. Probleme wurden aus meiner Sicht teilweise dort geschaffen, wo keine gewesen wären.
Arbeitsbedingungen
Die Arbeitsbedingungen waren insgesamt in Ordnung. Verbesserungspotenzial besteht vor allem bei internen Abläufen und einer besseren Organisation.
Kommunikation
Die Kommunikation zwischen Führungskräften und den Mitarbeitenden war häufig verbesserungswürdig. Unterschiedliche Aussagen und fehlende Absprachen führten regelmäßig zu Unsicherheiten. Auch Termine oder Absprachen mit der Personalabteilung wurden nach meiner Erfahrung teilweise vergessen oder nicht konsequent eingehalten.
Gleichberechtigung
Nach meiner Wahrnehmung wurden Mitarbeitende nicht immer gleich behandelt. Ich hatte teilweise den Eindruck, dass Männer gegenüber Frauen benachteiligt wurden und Entscheidungen nicht immer nachvollziehbar waren.
Interessante Aufgaben
Die Tätigkeit bot zu Beginn interessante Einblicke, wurde mit der Zeit jedoch sehr eintönig. Durch den hohen Verkaufsdruck hatte ich häufig das Gefühl, dass weniger eine bedarfsgerechte Beratung der Kundinnen und Kunden gewünscht war, sondern in erster Linie der Verkauf vorgegebener Produkte. Dadurch rückte die eigentliche Kundenberatung aus meiner Sicht zu oft in den Hintergrund, was die Arbeit langfristig weniger abwechslungsreich und motivierend machte.