Eine Flamme geht in Rauch auf.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Pünktliche Bezahlung.
Verbesserungsvorschläge
Erstens sollte die Unternehmensführung dringend transparenter, wertschätzender und verlässlicher werden, um Vertrauen bei den Mitarbeitenden zurückzugewinnen. Zweitens braucht es eine klare und faire Personal- und Gehaltsstrategie, die Perspektiven bietet, statt Unsicherheit und ständige Vertröstungen zu erzeugen.
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre ist aufgrund sinkendem Umsatz äußerst angespannt und von fehlender Wertschätzung geprägt. Kommunikation findet kaum auf Augenhöhe statt, stattdessen herrschen Druck und ein unangenehmes Betriebsklima. Insgesamt fühlt man sich weder ernst genommen noch langfristig motiviert, hier zu arbeiten.
Image
Das Image des Unternehmens hat stark gelitten, eine Flamme geht sprichwörtlich in Rauch auf. Schlechte Führung, Entlassungen und wiederholt negative Presse haben das Ansehen nachhaltig beschädigt. Vertrauen nach innen wie nach außen ist dadurch stark beschädigt.
Work-Life-Balance
Die Work-Life-Balance variiert stark je nach Abteilung und ist insgesamt wenig verlässlich. Zwei Tage Homeoffice werden zwar meist angeboten, was in Ordnung ist, aber keineswegs herausragend. Insgesamt bleibt der Eindruck, dass flexible und moderne Arbeitsmodelle nur begrenzt gelebt werden.
Gehalt/Benefits
Beim Thema Gehalt ist Eigeninitiative gefragt, da jeder für sich selbst verhandeln muss. Positiv ist, dass das Gehalt zuverlässig und pünktlich ausgezahlt wird. Gehaltserhöhungen werden jedoch häufig aufgeschoben, was auf Dauer frustrierend ist.
Benefits, die heute in den meisten Firmen zu finden sind, werden nicht umgesetzt.
Kollegenzusammenhalt
Der Kollegenzusammenhalt war früher gut, hat aber spätestens seit der erneuten Kündigungswelle stark gelitten. Verunsicherung und Misstrauen prägen inzwischen den Arbeitsalltag. Teamgeist und gegenseitige Unterstützung sind kaum noch spürbar.
Umgang mit älteren Kollegen
Der Umgang mit älteren, langjährigen Kollegen ist erschreckend schlecht. Verdiente Mitarbeitende werden einfach gekündigt und behandelt, als wären sie wertlos. Dieses Vorgehen ist menschlich enttäuschend und hinterlässt einen sehr bitteren Eindruck.
Vorgesetztenverhalten
Das Verhalten der Vorgesetzten ist häufig von Überforderung und mangelnder Wertschätzung geprägt. Führung wirkt oft unstrukturiert und wenig unterstützend. Zwar soll es Bereiche geben, in denen das Führungsverhalten besser ist, insgesamt überwiegt jedoch der negative Eindruck. Der aktuelle Geschäftsführer ist selber zu selten im Haus und unnahbar.
Arbeitsbedingungen
Die Arbeitsbedingungen sind insgesamt solide und stark vom jeweiligen Bereich abhängig. Im Büro sind sie deutlich angenehmer als in der Produktion. Insgesamt gibt es im Büro weder gravierende Mängel noch besondere positive Highlights.
Kommunikation
Die interne Kommunikation ist mangelhaft und unzuverlässig, da wichtige Informationen oft erst über die Zeitung oder den Flurfunk bekannt werden. Offizielle Informationen kommen entweder zu spät oder gar nicht, was für Frust und Unsicherheit sorgt. So entsteht der Eindruck, dass Transparenz und offene Kommunikation keine Priorität haben.
Gleichberechtigung
in Ordnung
Interessante Aufgaben
Die Aufgaben können stellenweise interessant sein, stoßen jedoch schnell an ihre Grenzen. Ohne ausreichende finanzielle Mittel sind Gestaltungsspielräume stark eingeschränkt. Dadurch bleibt viel Potenzial ungenutzt und die Arbeit wirkt oft wenig erfüllend.