Die Firma ist eine Zumutung!
Gut am Arbeitgeber finde ich
Immerhin sind ausreichend Parkplätze vorhanden.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Dass die Firma offensichtlich kaputtgespart wurde. Die Gewinnmaximierung steht über allem, während die Infrastruktur zerfällt und das Wohlbefinden der Mitarbeiter völlig ignoriert wird. Man opfert seine Zeit für ein Unternehmen, das nicht einmal in der Lage ist, für ein trockenes Dach oder Seife auf den Toiletten zu sorgen.
Verbesserungsvorschläge
Grundsanierung des Standorts ist zwingend erforderlich – ein feuchtes, kaltes Büro ist kein Arbeitsplatz. Zudem: Ehrlichkeit im Recruiting! Wer Mitarbeiter mit falschen Versprechen (Flexibilität, Einarbeitung) lockt, darf sich über eine hohe Fluktuation nicht wundern.
Arbeitsatmosphäre
Kalt und Schmutzig es ermittelt einem als Mitarbeiter das Gefühl, absolut nichts wert zu sein.
Work-Life-Balance
Vorsicht: Die versprochene 'Flexible Arbeitszeit' existiert nur auf dem Papier. Es wird erwartet, dass man um 07:00 Uhr parat steht. Wer die versprochene Flexibilität einfordert, muss mit Konsequenzen oder Ärger rechnen. Eher Work-Work Balance.
Es ist paradox: Man wird gezwungen, früh um 07:00 Uhr anzufangen, hat dann aber oft gar nicht genug zu tun, um die 8 Stunden sinnvoll zu füllen.
Karriere/Weiterbildung
so klein wie möglich
Kollegenzusammenhalt
Schwer zu beurteilen, wenn man direkt alleine gelassen wird. Dass der einarbeitende Kollege direkt nach dem Start in den Urlaub geht, zeigt, dass Teamplanung ein Fremdwort ist. Die Krönung war die angebliche Priorisierung der Einarbeitung: Mir wurde nahegelegt, die verbleibende Zeit mit dem ausscheidenden Kollegen intensiv zu nutzen. Ironischerweise war genau dieser Kollege oft schon ab 13:00 Uhr weg.
Vorgesetztenverhalten
Die Führungskultur ist geprägt von tiefem Misstrauen und mangelnder Transparenz. Wichtige personelle Infos, wie das Ausscheiden von Kollegen, werden bis nach der Einstellung verschwiegen – das grenzt an Täuschung. Statt echter Führung wird nur Druck bei den Arbeitszeiten ausgeübt.
Besonders schlimm ist das fehlende Vertrauen im Krankheitsfall: Man bekommt direkt ein schlechtes Gewissen eingeredet, wenn man sich unwohl fühlt. Durch die kleinliche Regelung, selbst für wenige Stunden sofort ein ärztliches Attest bringen zu müssen, wird man gezwungen, lieber zwei Stunden krank im vollen Wartezimmer zu sitzen, anstatt sich zu Hause kurz auszukurieren und mit einer Kanne Tee am nächsten Tag wieder fit zu sein. Flexibilität wird hier nur vom Mitarbeiter verlangt, aber niemals zurückgegeben.
Arbeitsbedingungen
Die Zustände vor Ort sind schlichtweg unzumutbar. Die Büros sind schlecht isoliert (kalt) und bei Regen teilweise sogar undicht.
Die sanitären Anlagen sind in einem katastrophalen Zustand: mangelnde Hygiene, oft kein Papier und kein warmes Wasser. Die sogenannte „Kantine“ ist eher ein karger Schulungsraum ohne jegliche Grundausstattung wie Besteck oder Tassen. Alles wirkt alt, vernachlässigt und schmutzig. Benefits gibt es faktisch keine – es gibt nicht mal Kaffee.
IT & Technik: Die Infrastruktur ist stark veraltet und scheint nur nach dem Prinzip „Hoffnung“ zu laufen. Dokumentation oder Struktur fehlen völlig; alles wirkt wie ein provisorisches Flickwerk, für das sich niemand verantwortlich fühlt.
Kommunikation
Sehr mangelhaft. Wichtige personelle Veränderungen am Standort erfährt man erst nach Vertragsunterzeichnung. Man fühlt sich als neuer Mitarbeiter ins offene Messer laufen gelassen.
Gehalt/Benefits
joar für mich wars ok, für andere kann ich nicht sprechen.
Interessante Aufgaben
Von interessanten Aufgaben kann keine Rede sein. Man ist hauptsächlich damit beschäftigt, in einer völlig veralteten IT-Umgebung irgendwie zu überleben und provisorische Lösungen zu finden. Da eine strukturierte Einarbeitung fehlt und man nach kürzester Zeit allein am Standort gelassen wird, besteht die Tätigkeit eher aus Krisenmanagement und dem Verwalten von Mängeln. Es gibt keinerlei fachliche Weiterentwicklung oder moderne Ansätze – man fühlt sich technologisch und inhaltlich um Jahre zurückgeworfen.