Ihr Unternehmen?

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Speedmaster 
GmbH
Bewertung

Ihr Unternehmen?

„Durchwachsene Erfahrungen mit Verbesserungspotenzial“

1,4
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 im Bereich Produktion bei Speedmaster GmbH in Steinsfeld gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Moderner Betrieb, relativ moderne Maschinen & Werkzeuge, kostenloses Obst & sonstiges Essen/ Trinken welches zur Verfügung gestellt wird. Jeder darf sich kostenlos Wasser holen, Stromtherapie, Betriebsausflüge & feiern.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Mangelnder wertschätzender Umgang:
Der respektvolle Umgang mit Mitarbeitenden könnte deutlich verbessert werden. Häufig wirkte die Kommunikation eher distanziert und wenig unterstützend.

Führungskräfte wirken unnahbar:
Die Führungsebene machte häufig einen sehr zurückhaltenden und schwer zugänglichen Eindruck. Eine offenere, dialogorientierte Haltung wäre wünschenswert.

Urlaubsregelungen eher knapp:
Die Anzahl der Urlaubstage und die Flexibilität bei der Urlaubsplanung könnten im Branchenvergleich verbessert werden.

Hohe körperliche Belastung:
Die körperliche Arbeit ist teilweise sehr anstrengend. Maßnahmen zur ergonomischen Gestaltung der Arbeitsplätze oder eine bessere Aufgabenverteilung könnten hilfreich sein.

Geringe Vergütung im Verhältnis zur Belastung:
Das Gehalt steht nicht immer im Verhältnis zu den Anforderungen, insbesondere im Schichtbetrieb. Eine faire Anpassung wäre sinnvoll.

Herausfordernde Arbeitszeiten:

Das Schichtsystem und die Dienstzeiten sind belastend, machen krank und greifen stark in den privaten Alltag ein. Eine modernere,

mitarbeiterfreundlichere Planung könnte Abhilfe schaffen.

Sehr strikter Führungsstil:
Der Führungsstil ist oftmals sehr streng. Eine Kultur, die auf Vertrauen statt Kontrolle setzt, würde vermutlich zu einem besseren Arbeitsklima beitragen.

Verbesserungsvorschläge

Offene Gesprächskultur fördern:
Viele Mitarbeitende würden sich vermutlich wohler fühlen, wenn es sichere und anonymisierte Möglichkeiten gäbe, Anliegen oder Kritik zu äußern – z. B. regelmäßige Feedbackgespräche, Vertrauenspersonen oder interne Meldestellen. Eine Kultur, in der Rückmeldungen ohne Angst vor Konsequenzen möglich sind, könnte die Arbeitsatmosphäre deutlich verbessern.

Gesundheit der Mitarbeitenden ernster nehmen:
Es wäre wünschenswert, wenn Krankmeldungen und gesundheitliche Belastungen mit mehr Verständnis begegnet wird. Eine klare Haltung, dass Gesundheit Vorrang hat, könnte helfen, Stress zu reduzieren und langfristige Ausfälle zu vermeiden.

Bessere Personalausstattung sicherstellen:
Der aktuelle Personalmangel führt zu hoher Belastung. Eine vorausschauende Personalplanung sowie Maßnahmen zur Mitarbeiterbindung und -gewinnung könnten das Team spürbar entlasten.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre war insgesamt wechselhaft. Es gab Phasen, in denen das Miteinander angenehm war, aber auch Situationen, die durch interne Spannungen geprägt waren.

Kommunikation

Nicht vorhanden. Es gibt zwar wöchentliche kurze Besprechungen, diese führen aber eher zur demotivation der Mitarbeiter da 90% des Gesprächs um Verbesserung der Qualität führt man versteht nur "ihr seid schlecht, gebt mehr Gas".

Kollegenzusammenhalt

Der Zusammenhalt war so gut wie nicht vorhanden da die Mitarbeiter von der Leitung & den Chefs über andere ausgefragt werden, es wird sich dadurch eine Gehaltserhöhung erhofft. Es wird nur hinter dem Rücken gesprochen, viel lästereien egal ob M/W, nach Eskalation folgt keine professionelle Schlichtung. Probleme werden angehört aber auch eine Lösung wird nur versprochen & nicht eingehalten

Work-Life-Balance

Bei 3 Schicht, Sonderschichten & Überstunden wegen Personalmangel nicht vorhanden.

Vorgesetztenverhalten

Distanziert, wenig zugänglich, unprofessionell, heuchlerisch. Sehen Potenzial nicht, halten die Mitarbeiter klein.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben waren abwechslungsreich und boten teilweise gute Möglichkeiten, neue Erfahrungen zu sammeln. Allerdings fehlte manchmal eine klare Priorisierung.

Natürlich erfolgt dies nur wenn man eigenes Interesse zeigt und anspricht.

Gleichberechtigung

Gleichberechtigung wurde augenschein berücksichtigt, es gab aber Bereiche, in denen Abläufe oder Entscheidungen nicht immer transparent wirkten. Mitarbeit die Fehler der Führungskräften aufdecken wurden mit mehr Stundenlohn geschmiert.

Umgang mit älteren Kollegen

Ältere Mitarbeitende wurden respektvoll behandelt, allerdings hätte ihre Erfahrung teilweise stärker eingebunden werden können.

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsumgebung war funktional. Einige Arbeitsmittel hätten moderner oder besser gewartet sein können, erfüllten aber insgesamt ihren Zweck.
Es handelt sich um körperlich starke Arbeit. Es wird täglich sehr viel Gewicht getragen und mit Sicherheitsschuhen stundenlang auf hartem Boden gestanden/gelaufen.
2x 15min Pause sind auch eine zumutung, in dieser Zeit kann nicht ordentlich pausiert, geschweigenden gegessen werden. Es wird nur das minimum an Urlaubstage gegeben aber immer 100% vom Mitarbeiter gewünscht.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Es gab einzelne Ansätze in Richtung Nachhaltigkeit und sozialem Engagement. Diese könnten jedoch konsequenter umgesetzt und weiterentwickelt werden.

Gehalt/Benefits

Die Vergütung war marktüblich, entsprach aber nicht immer den gestiegenen Anforderungen und Verantwortlichkeiten. Man kann gutes Geld verdienen aber dazu muss man erstmal einige Jahre in diesem Unternehmen aushalten. Es werden 4h am Sonntag ohne Sonntagszuschlag gearbeitet.

Image

Nach außenhin ist das Image gut, die Qualität der Produkte ist gut, es wird stark auf Qualität geachtet. Das Image gegenüber der Mitarbeiter ist eher negativ.

Karriere/Weiterbildung

Es können in diesem Unternehmen einige Maschinen und Bereiche erlernt werden wenn man selbständig dahinter ist. Die Hierarchie ist allerdings fix. Schulungen gibt es mit Ausnahmen.

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