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Spiegel Institutals Arbeitgeber

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Zwischen Testfahrten, Querdenken und Human Machine Interface: Unser Kollege Dennis Bogen im Interview

15.01.2020

Dennis Bogen arbeitet als Consultant User Experience und Development Engineer an Projekten der UX/UI-Vorentwicklung im Bereich Automobil. Der Fokus seiner Arbeit liegt dabei auf der Umsetzung erarbeiteter Anzeige- und Bedienkonzepte in eine Simulation und die prototypischeIntegration in Fahrzeuge. Im Interview verrät er, was ihn an seinen Projekten besonders reizt.

Mit welchem beruflichen Hintergrund hast du dich damals beim Spiegel Institut beworben?

Dennis: Ich bin gelernter Fachinformatiker für Systemintegration und habe einige Jahre im Bereich SMART-Home und Konferenztechnik in einem IT-Systemhaus gearbeitet. Später, während meines Medientechnik-Studiums, durfte ich erste Erfahrungen im Bereich Automotive sammeln. Die Kombination aus User Experience und Automobil finde ich nach wie vor sehr spannend. Das Spiegel Institut verbindet diese Fachbereiche sehr gut und darum habe ich mich beworben.

Was sind kurz zusammengefasst die Schwerpunkte deiner Arbeit?

Dennis: Ich bin in der Vorentwicklung UX/UI (User Experience/User Interface) im Bereich Prototyping und Simulation tätig. Hierbei bin ich oft in spannende Projekte involviert und für die prototypische Umsetzung von HMI-Simulationen (Human Machine Interface) zuständig. Die Simulationsumgebung kann dabei sowohl ein gewöhnliches Display, ein Fahrsimulator, aber auch ein Versuchsfahrzeug sein.

Im Rahmen von Fahrzeug-Projekten darfst du auch immer wieder Testfahrten durchführen. Wie laufen diese Fahrten ab und was wird dabei genau untersucht?

Dennis: Die sogenannten Erprobungsfahrten finden auf abgesperrten Übungsgeländen oder Teststrecken statt. Im Rahmen dessen arbeite ich mit einem interdisziplinären Team am Zusammenspiel zwischen Fahrzeugfunktionen und all dem, was dem Nutzer im Fahrzeug angezeigt wird, also der Schnittstelle zwischen Mensch und Maschine. Oft sind HMI-Simulationen auch an echte Fahrzeugdaten gekoppelt und müssen deshalb während der Fahrt im Fahrzeug evaluiert werden. Hierbei gilt es immer wieder zu prüfen, ob die Fahrzeugsignale an der richtigen Stelle gesendet werden und somit die grafische Darstellung auf den verschiedenen Displays korrekt visualisiert wird. Diese Fahrten finden meist in Vorbereitung auf wichtige Präsentationen statt, um sicherzustellen, dass wirklich alles so funktioniert und dargestellt wird, wie es das Konzept vorsieht.

Inwiefern kommen deine persönlichen Stärken und Interessen innerhalb deiner Projekte zum Tragen?

Dennis: Ich arbeite gerne im Team und bringe mich dort mit eigenen Ideen und Vorschlägen ein. In der Vorentwicklung muss man zudem einfach auch mal querdenken und loslegen, um ein Projekt voranzutreiben – gemäß dem Motto: „Geht nicht, gibt`s nicht“. Ich glaube diese Grundeinstellung sowie das Interesse an neuen Technologien und Automobilen kommt mir in den Projekten sehr zugute.

Vielen Dank für das Interview! 

Marktforschung, Moderation von Fokusgruppen & Messevorträge: Unsere Kollegin Anna im Interview

09.12.2019

Anna Lewandowski blickt bereits auf mehr als zehn Jahre Erfahrung in der Marktforschung zurück. Als Senior Director Client Services arbeitet sie seit neun Jahren beim Spiegel Institut: Viele Jahre leitete sie die Unit „Qualitative Marktforschung“ und ist nun verantwortlich für die Kundenbetreuung und die strategische Ausrichtung des Instituts. Zudem leitet sie Studien mit internationalem Schwerpunkt und führt im Rahmen dessen die Moderation von Fokusgruppen und Workshops durch. In der Spiegel Institut Akademie ist sie außerdem als Trainerin der Seminare “Einführung in die qualitative Marktforschung”, “Professionelle Moderation von Fokusgruppen” und “Psychologische Gesprächsführung” tätig. Im Interview gewährt sie einen Einblick in Ihre tägliche Arbeit. 

Wie sieht ein typischer Tag im Spiegel Institut für dich aus?

Anna: Das Schöne ist: Einen typischen Tag gibt es nicht, denn oft läuft es anders als man es morgens eigentlich geplant hatte. Das liegt primär daran, dass meine Aufgaben sehr vielfältig sind und ich oft spontan reagieren bzw. neu priorisieren muss, wenn ich wichtige Anfragen erhalte. Ein Großteil meiner Arbeit besteht aus Kundenkontakt, sodass ich regelmäßig meine Termine vor Ort vorbereiten muss. Ich bin aber auch auf Messen und Veranstaltungen tätig und habe z.B. erst kürzlich auf der Research & Results in München zusammen mit einem unserer Kunden einen Vortrag gehalten.

Was diesen Teil meines Jobs angeht, arbeite ich sehr eng mit unserem Marketing zusammen, denn wir möchten mit unseren Aktivitäten und methodischen Weiterentwicklungen natürlich auch nach außen sichtbar werden. Die Maßnahmen dazu erarbeiten wir dann gemeinsam im Team. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Projektarbeit. Von diesem Teil meiner Arbeit profitiere ich vor allem, wenn es darum geht, aktuelle Kundenanforderungen besser zu verstehen, neueste Entwicklungen zu verfolgen und mit unserer Abteilung „Forschung & Entwicklung“ methodische Weiterentwicklungen zu initiieren. Ein Schwerpunkt liegt beispielsweise aktuell auf der zunehmenden Ausrichtung auf die nutzerzentrierte Entwicklung.

Bist du im Rahmen deiner Arbeit auch international tätig?

Anna: Ja, und das ist tatsächlich auch der Teil meiner Arbeit, den ich besonders wertschätze. Einerseits reise ich im Rahmen internationaler Studien immer wieder ins Ausland, am häufigsten in die USA und nach China. Interkulturelle Unterschiede aufzudecken und entsprechende Maßnahmen abzuleiten ist extrem spannend. Wenn es möglich ist, führe ich  Interviews und hin und wieder Workshops und Fokusgruppen in den USA selbst durch.
Andererseits arbeite ich viel mit unserem Büro in China zusammen, sowohl im Hinblick auf konkrete Angebote und Projekte als auch in der strategischen Ausrichtung.

Dein Vortrag auf der Research & Results behandelte das Thema „Co-Creation Workshops“. Was ist das Besondere an solchen Workshops?

Anna: Bei Co-Creation Workshops werden  Kunden bzw. Nutzer schon sehr frühzeitig und immer wieder bei verschiedenen Entwicklungsschritten in den Kreationsprozess des Kunden einbezogen. Dies findet in der Regel im Rahmen von Workshops statt, an denen auch verschiedene Stakeholder von Kundenseite teilnehmen können. Wichtig ist aber, dass diese Workshops sehr interaktiv gestaltet sind und in einer inspirierenden Location stattfinden, um den Prozess der Ideenfindung zu unterstützen.

Unserer Erfahrung nach erfüllt Co-Creation gleich mehrere Zwecke:Man gewinnt konkreten Kunden-Input und zusätzliche Ideen für Innovationen und Hinweise auf Trends. Es wird ein Raum für das Produkt-Erleben geschaffen: Kunden fühlen sich mit ihren Bedürfnissen und ihrem Input ernst genommen – die Marke wird erlebbar und greifbar. Gleichzeitig erhöht sich die Glaubwürdigkeit und Loyalität zur Marke.

Kurzum: Die Beziehung zwischen potenziellen Kunden und dem Unternehmen wird intensiviert indem man ihn in die Erlebniswelt der Marke eintauchen lässt. Letztendlich ist es also ein intensives Kundenbeziehungsmanagement, denn nur wer den Nutzer kennt und einbezieht, kann ihn für sich und das Produkt gewinnen und Vertrauen kreieren.

Vielen Dank für das Interview! 

Von einem Berg an Rohdaten zu relevanten Informationen - Unser Kollege Daniel im Interview

15.08.2019

Daniel Dost arbeitet seit zweieinhalb Jahren bei uns als Consultant im Bereich Data Consulting am Standort München. Im Interview spricht er über seine bisherigen Erfahrungen und wie er die Erkenntnisse aus einer Flut an Daten mit seinem analytischen Know-how verknüpft.


Wie würdest du deine tägliche Arbeit für einen Laien beschreiben?

Daniel:Ganz einfach gesagt, versuche ich Muster und Zusammenhänge in Daten zu erkennen und sichtbar zu machen, um unseren Kunden aus einem Berg an Rohdaten schnell und effektiv relevante Informationen liefern zu können. Ich bereite extern erhobene Datensätze auf, bringe Struktur in die Datenflut oder versuche Daten aus unterschiedlichen Datenquellen miteinander zu verknüpfen, unter anderem mit unseren spezifischen Tools. Die Ergebnisse bereite ich dann nach den Anforderungen und Fragestellungen des Kunden auf. Manchmal ist es ein bisschen wie das Suchen einer Nadel im Heuhaufen. Man analysiert die Daten und findet einzelne bemerkenswerte Dinge und versucht, aus den Erkenntnissen dann ein großes, zusammenhängendes Gesamtbild abzuleiten.

Welche Herausforderungen können bei der Auswertung von Daten entstehen?

Daniel: Man kann immer irgendwie irgendwelche Erkenntnisse aus einer Datenquelle ableiten. Es kommt allerdings darauf an, dass man die gewonnenen Erkenntnisse richtig einzuordnen weiß und nicht die falschen Schlüsse zieht. Daher sind ein fundiertes statistisches Know-how sowie eine umfangreiche Auseinandersetzung mit der Datenstruktur unerlässlich, um bei der Interpretation auf der sicheren Seite zu sein. Entscheidend ist auch die Datenqualität, deren Güte manchmal einfach keine valide Interpretationen zulässt.

Mit welchen Tools werden die Erkenntnisse der Datenanalyse anschaulich dargestellt?

Daniel: Daten werden zunehmend in dynamischen Dashboards visualisiert. Ein wesentlicher Vorteil dieser Möglichkeit der Visualisierung gegenüber PowerPoint oder Excel ist, dass der Betrachter nicht nur ein statisches Bild vor Augen hat, sondern beispielsweise verschiedene Filter setzen oder das Dashboard für seine Zwecke individualisieren kann. Außerdem aktualisieren sich die Inhalte der Dashboards automatisch, wenn eine Verknüpfung zur Datenquelle besteht. Gängige Tools sind beispielsweise Tableau, Microsoft Power BI oder QlikView.

Was macht die Arbeit beim Spiegel Institut für dich besonders interessant?

Daniel: Ich interessiere mich sowohl für Zahlen als auch für Automobile. Beides lässt sich in meinem Arbeitsalltag beim Spiegel Institut sehr gut miteinander verknüpfen. Insbesondere bei meinem aktuellen Projekt für einen großen Konzern aus der Automobilindustrie helfen mir meine Kenntnisse des Automobilmarktes bei der Interpretation von Daten.

Vielen Dank für das Interview!

Die Zukunft beginnt heute: Der neue Spiegel Institut Film 2019

18.06.2019

Nachhaltige Innovationen für eine menschengerechte und bessere Zukunft - das ist unsere Mission! Wir setzen uns leidenschaftlich für den menschzentrierten Gestaltungsprozess von Produkten und Services ein und helfen als Usability-Berater dabei, Innovationen stetig zu verbessern. Dabei forschen und entwickeln wir international und sind von unseren sieben Standorten aus weltweit für unsere Kunden tätig.

In unserem neuen Spiegel Institut Film erhalten Sie einen kleinen Einblick in unsere internationalen Standorte und wie wir mit unserer UX Expertise daran arbeiten, Innovationen nachhaltig erfolgreich zu machen und ein begeisterndes Nutzererlebnis zu schaffen.

Möchten auch Sie uns im Bereich Consumer Research und User Experience Consulting unterstützen?

Unsere aktuellen Stellenangebote finden Sie hier: https://www.spiegel-institut.de/unsere-offenen-stellen

Zwischen Spracherkennung & Datenvisualisierung: Unser Praktikant Ferhat im Interview

06.06.2019

Ferhat studiert im 6. Semester Informatik an der Hochschule Mannheim und steht kurz vor seinem Bachelorabschluss. Seit drei Monaten ist er bei uns als Praktikant im Bereich Forschung und Entwicklung tätig und arbeitet derzeit an dem Projekt „Maschinelle Sprachverarbeitung“. Im Interview spricht er über seine Erfahrungen im Spiegel Institut und seinen aktuellen Forschungsstand.

In welchen Bereichen hast du im Rahmen deines Praktikums bisher geforscht?

Ferhat: Hauptsächlich beschäftige ich mich mit dem Projekt der „Maschinellen Sprachverarbeitung“ und forsche im Rahmen dessen, in welcher Form automatisiertes Verschriftlichen und Transkribieren derzeit möglich ist. In der internationalen Marktforschung werden im Rahmen von Studien täglich unzählige Interviews geführt, die mit Tonaufnahmegeräten festgehalten werden und oftmals auch mehrere Stunden dauern. Somit entsteht eine große Menge an Audiomaterial, das anschließend ausgewertet werden muss. Gesprochenes wird anhand der Aufnahmen also in Text umgewandelt. An dieser Stelle setzt die maschinelle Sprachverarbeitung ein. Mit Hilfe eines speziellen Programms sollen Audioaufnahmen automatisch verschriftlicht werden. Hierzu gibt es verschiedene Open Source Varianten und meine Aufgabe war es, mit sogenannten Speech Recognition Toolkits selbst ein Programm für unsere internen Zwecke zu entwickeln. Eine wichtige Anforderung hierbei war, eine Anwendung zu nutzen, die auch offline bzw. lokal funktioniert , da unsere Interviews viele sensible Daten enthalten und nicht auf externen Servern gespeichert werden sollen. Aus Sicherheits- und Datenschutzgründen kam daher nur eine selbst konzipierte Anwendung in Frage. Die Technik ist bei Open Source Varianten allerdings noch nicht so weit fortgeschritten, dass eine Eins-zu-eins-Übersetzung möglich ist. Nicht alle Wörter werden korrekt erkannt und hinzu kommen Einflussfaktoren wie Schall, der Abstand zum Mikrofon, Hintergrundgeräusche, Unterbrechungen im Redefluss, die das Transkribieren zusätzlich erschweren, sodass das automatisierte Verschriftlichen derzeit nur für unsere internen Zwecke genutzt werden kann. Die Worterkennungsrate ist leider noch nicht so weit fortgeschritten, dass Interviews direkt an Kunden weitergeben werden können. Neben diesem großen Hauptprojekt beschäftige ich mich ebenso mit der Software Tableau. Daten werden mit dieser Anwendung visualisiert, z.B. in Form von Diagrammen, um daraus wertvolle Erkenntnisse zu gewinnen. Beide Projekte sind sehr umfangreich und es gibt noch einiges zu erforschen.

Wieso ist der Bereich der maschinellen Sprachverarbeitung für dich so interessant und welche Ziele hast du dir bis zum Ende deines Praktikums gesetzt?

Ferhat: Viele Technologien in Autos funktionieren heutzutage via Sprachbedienung. In Zukunft werden womöglich grafische Oberflächen, wie wir sie bisher kennen, so keine Anwendung mehr finden und viele Funktionen über Sprachdialogsysteme gesteuert. Auch Smartphones erleichtern uns mit Hilfe von Sprachbedienung den Alltag und in Bezug auf Smart Home wird sich noch einiges tun. Sprachverarbeitung ist also hochaktuell, wird immer präsenter und ich finde diesen Bereich sehr interessant. Mein persönliches Ziel ist es, mit meinem Forschungsprojekt einen wertvollen Beitrag für das Spiegel Institut zu leisten und womöglich eine langfristige Lösung zu entwickeln. Mir ist es außerdem wichtig, möglichst viele Aufgabenbereiche während meines Praktikums kennenzulernen und mich vielfältig in verschiedene Projekte einzubringen.

Was unterscheidet deiner Meinung nach das Praktikum beim Spiegel Institut von anderen Praktika?

Ferhat: Ich denke es ist vor allem die Vielfältigkeit der Projekte und die interdisziplinäre Zusammenarbeit. Ich konnte bisher viele Einblicke in studienbezogene Themenbereiche gewinnen. Dabei hatte ich immer die Freiheit, mich gemäß meinen Stärken und Interessen selbst in Projekte einzubringen. So habe ich z.B. angefangen auch im Bereich Data Mining selbst weiter zu forschen. Wenn man sich für ein bestimmtes Projekte interessiert, kann man jederzeit auf Kollegen zugehen, seine Hilfe anbieten und mitarbeiten. Es herrscht hier immer eine gewisse Offenheit und Flexibilität.

Von welchen Erfahrungen profitierst du besonders für dein Studium?

Ferhat: Bei den fach- und studienbezogen Projekten konnte ich viele praktische Erfahrungen sammeln und habe einiges dazugelernt. Die anstehenden Wahlpflichtmodule in meinem Studiengang werde ich auch im Themenbereich Data und künstliche Intelligenz belegen. Ohne das Praktikum hätte ich mich wahrscheinlich weniger mit Spracherkennung auseinandergesetzt.  Durch das Forschungsprojekt habe ich eine interessante Nische entdeckt, in der ich meine Stärken gezielt einsetzen und entwickeln kann. Zudem hat mir das Praktikum einige Möglichkeiten aufgezeigt, in welche Richtung es beruflich für mich gehen könnte. Vielleicht mache ich sogar noch einen Master mit Schwerpunkt Data Science.

Vielen Dank für das Interview!

Usability in Germany: UIG-Tagung 2019

18.04.2019

User Interfaces als Teil von Websites, Apps und Produkten sind aus unserer heutigen Welt kaum noch wegzudenken. Die Nutzerschnittstelle zwischen Mensch und Maschine reicht vom einfachsten Beispiel des Lichtschalters bis hin zu interaktiven Chat-Bots und teilautonomen Robotern. Unter dem Motto "New Faces: UUX und künstliche Intelligenz" präsentierten Experten aus Wissenschaft und Praxis auf der diesjährigen UIG-Tagung in Mannheim neuartige User Interfaces, neueste wissenschaftliche Erkenntnisse und Best Practices aus Unternehmen. In mehr als 15 Vorträgen und Workshops suchten die Experten der Branche Antworten auf die Fragen nach den UUX-Besonderheiten der intelligenten User Interfaces sowie Konzeption und Entwicklung. Die fachlichen und praxisnahen Impulse der Speaker führten zu einem regen Austausch und interessanten Diskussionen. Spannende Einblicke in die nutzer- und kundenzentrierte Entwicklung gewährte Dr. Matthias Reisemann (Spiegel Institut) in seinem Vortrag "Braucht es für neue Technologien ein neues User Requirements Engineering?". Seine Botschaft: Anhand der Erfordernisse und Bedürfnisse des Benutzers lassen sich  Anforderungen an das System aus der Perspektive des Benutzers generieren. Gleichzeitig ist es möglich, Anforderungen seitens des Marktes oder der Organisation zu beachten und auch die neuesten Interfaces oder Algorithmen mit in Systeme, Produkte und Dienstleistungen aufzunehmen. Als Beratungsinstitut für User Experience Consulting und Consumer Research unterstützt das Spiegel Institut in der Entwicklung von nutzer- oder kundenzentrierten Produkten mit allen Arten von kreativen und strukturierten UX-Aktivitäten.

Dim Sum oder Currywurst? – Spiegel Institut Akademie blickt ins Land der Morgenröte

25.03.2019

Neben Seminaren im Bereich UX & Usability Engineering, zu Grundlagen der Marktforschung sowie Gesprächsführung und Moderation richtet die Spiegel Institut Akademie seit einiger Zeit den Schwerpunkt auch auf ein interkulturelles Seminarangebot zum Thema Consumer Research in China. Der Workshop bietet Einblicke in chinesische Lebenswelten, einen der größten Märkte weltweit und das Mindset chinesischer Kunden. Durch unsere Standorte in Beijing und Shanghai und die intensive Vernetzung unserer Kollegen vor Ort besitzen unsere Seminarleiter ein fundiertes kulturelles Wissen und umfangreiches Know-how über das Marken- und Marketingverständnis in China. Unsere Teilnehmer gewinnen einen Überblick über kulturelle und gesellschaftliche Veränderungen und lernen so Verhaltensweisen besser einzuordnen, um die interkulturelle Zusammenarbeit zu erleichtern. Ziel des Seminars ist es, die chinesische Kultur anhand praktischer Erfahrungen und aktueller Case Studies zu verstehen und Implikationen für interkulturelle Projekte abzuleiten. Ein Angebot das ankommt, denn regelmäßig besuchen sowohl externe Kunden als auch Kollegen des Spiegel Institut den Workshop, um ihre China-Expertise zu erweitern. Nachdem das neue Seminarprogramm vergangenen Sommer startete, hat sich die Weiterbildung mit Schwerpunkt Consumer Research in China mit großem Zuspruch und einer stetig steigenden Zahl an Anmeldungen etabliert.

Werfen auch Sie einen Blick ins Reich der Mitte! Alle Termine & Infos zu unseren Weiterbildungen finden Sie hier: https://seminare.spiegel-institut.de/de/

Der aktuelle Flyer zum China-Seminar!

Auf den Spuren von UX und Usability - Unsere Praktikantin Kathrin im Interview

18.02.2019

Wieso hast du dich bei der Wahl deines Praktikums für das Spiegel Institut entschieden?

Kathrin: Nach meinem Bachelorabschluss in BWL wollte ich gerne einmal die internationale Marktforschung kennenlernen, bevor es dann mit dem Masterstudium in International Business weitergeht.Ich hatte mich auf mehreren sozialen Netzwerken und Plattformen nach Unternehmen umgesehen, die für ein Praktikum in Frage kommen könnten. Dabei gefiel mir, dass Praktikanten beim Spiegel Institut verschiedene Bereiche der internationalen Marktforschung und des UX Consulting kennenlernen dürfen. So musste ich mich vorab nicht für eine Unit entscheiden, sondern durfte verschiedene Projekte der quantitativen und qualitativen internationalen Marktforschung begleiten und erhielt Einblicke in die Feldorganisation und die Arbeit eines Recruiters. Die Vielfalt der Aufgaben war ein ausschlaggebendes Argument für ein Praktikum beim Spiegel Institut.Außerdem hatte ich aufgrund des Social Media Auftritts des Unternehmens und verschiedener Bewertungen den Eindruck einer offenen, kollegialen Arbeitsatmosphäre, was mir persönlich sehr wichtig ist. Und so war es dann glücklicherweise auch. Spannend fand ich, dass sehr viel im Bereich Usability und User Experience geforscht wird.

Was war die spannendste Erfahrung während deiner Zeit als Praktikantin im Bereich Marken- und Konsumentenforschung?

Kathrin: Während meines Praktikums durfte ich meine Kollegen bei einer Erhebung begleiten, bei der eine Realfahrt durchgeführt wurde. Für mich war das eine besonders spannende Erfahrung, da ich die Antworten der Probanden direkt mitbekommen und ihre persönlichen Eindrücke auf den Fahrten erfahren konnte. Durch die Mitarbeit bei der Vor- und Nachbereitung konnte ich den gesamten Prozess der Erhebung einmal miterleben. Spannend fand ich es auch, schon während der Feldphase verschiedener Studien einen Eindruck zu bestimmten Trends zu bekommen. Insgesamt habe ich einen sehr umfangreichen Einblick in die verschiedenen Units gewonnen. 

Wovon würdest du deinen Kommilitonen nach deinem Praktikum beim Spiegel Institut unbedingt erzählen wollen?

Kathrin: Ich würde vor allem von dem lockeren und offenen Umgang der Mitarbeiter untereinander berichten und der Freiheit, jederzeit seine eigenen Ideen einzubringen, die immer sehr ernst genommen werden. Gerade dadurch entwickelt sich immer sehr schnell ein neuer Lösungsweg oder eine neue Herangehensweise. Für mich war es außerdem besonders interessant zu sehen, wie schnell aus einer Idee oder spezifischen Anfrage ein Projekt entsteht und wie rasch es dann auch tatsächlich umgesetzt wird.

Was nimmst du aus deiner Praktikumszeit für dein Studium mit?

Kathrin: Während meines Praktikums konnte ich meine Fähigkeiten im Umgang mit statistischen Datenverarbeitungsprogrammen, Excel und PowerPoint weiter ausbauen. Darüber hinaus habe ich viel über die internationale Marktforschung, UX Consulting und Projektarbeit im Allgemeinen gelernt. Ein besonderes Highlight waren auch die internen Schulungen wie zum Beispiel die Einführung in qualitative Marktforschungsmethoden oder ein Kommunikationsseminar, an welchem ich teilnehmen durfte und somit die Chance hatte, mich zusätzlich weiterzubilden. 

Was macht ein UX Consultant für Sprachdialogsysteme im Spiegel Institut?

01.02.2019

Jonas Placzek entwickelt im Team Konzepte für die Sprachbedienung von Autos. Im Video erzählt er, wie er bei seiner täglichen Arbeit als UX Consultant für Sprachdialogsysteme den gesamten Prozess eines Systems von der Idee bis zur Serienreife erlebt und weshalb ihn die kreative Arbeit so fasziniert.

Spiegel Institut wird „FOCUS BUSINESS TOP Arbeitgeber Mittelstand“

30.11.2018

Im diesjährigen Ranking der Top-Mittelständler von Focus Business und kununu wurden wir als besonders empfehlenswert bewertet. Die Auszeichnung zeigt, dass wir unseren Mitarbeitern ein Arbeitsumfeld bieten, in dem sie sich entwickeln und erfolgreich arbeiten können. Als Arbeitgeber werden wir den Anforderungen an ein flexibles, modernes Arbeitsumfeld gerecht: https://www.spiegel-institut.de/aktuelles/veroeffentlichungen/spiegel-institut-focus-business-top-arbeitgeber-mittelstand-2018