6 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
6 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,9 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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6 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,9 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Das Betriebsklima ist eher unterkühlt, gestritten wird aber selten. Auf eine faire Verteilung der Arbeitsbelastung wird häufig nicht geachtet. Konstruktives Feedback habe ich von Vorgesetzten so gut wie nie erhalten.
Einige höhergestellte Kolleg*innen können mehr oder weniger tun, was sie wollen, ohne dass es Konsequenzen gibt. Toxisches Verhalten wird damit erklärt, dass Personen ja so unterschiedliche Charaktere hätten, die aber alle eigentlich ganz toll seien.
Dennoch wird frenetische Begeisterung für's Unternehmen erwartet. Probleme sollte man möglichst gar nicht ansprechen, denn angegangen werden sie ohnehin kaum, man ist ja bereits eine großartige Firma.
Die wenigsten freien oder festen Mitarbeitenden finden die Firma auch nur annähernd so toll wie der Chef.
Auf einer 20-Stunden-Stelle wurde von mir ein Arbeitspensum erwartet, das locker einer Vollzeitstelle entspricht. Darauf angesprochen legten mir meine Vorgesetzten immer wieder nahe, doch meine Stunden zu erhöhen oder einfach ein bisschen schneller oder nachlässiger zu arbeiten.
Wie generell mit Anliegen bzgl. Überstundenabbau oder flexibler Arbeitszeiten umgegangen wird, hängt davon ab, wer diese Anliegen äußert. Während eine Person in ihrer Arbeitszeitgestaltung völlig frei ist, muss eine andere sich schon kleinere Freiheiten erkämpfen und mit passiv-aggressiven Kommentaren rechnen. Zwei Wochen nach dem Urlaub freiwillig geleistete (!) Überstunden abbauen zu wollen, wird als Affront gesehen. Mitunter ist man sich nicht einmal zu schade, die Krankschreibung eine*r Kolleg*in kritisch zu kommentieren.
Dass Teilzeitkräfte auch noch andere Dinge mit ihrem Leben machen, sieht man nicht so gerne.
Weiterbildungen werden, soweit ich mitbekommen habe, genehmigt. Aufstiegsmöglichkeiten sind mir keine bekannt.
Das Gehalt war in Ordnung. Die Regelung, dass einige Freitag im Jahr frei sind, ist auch nett. Sozialleistungen werden keine angeboten.
Mir gegenüber waren die meisten der Kolleg*innen ohne Führungsposition recht nett und hilfsbereit. Das ignorante, passiv-aggressive und teils kindische Verhalten verschiedener Vorgesetzter hat allerdings wesentlich mehr Raum eingenommen als der konstruktive Austausch mit den gleichgestellten Kolleg*innen. In der Firma gibt es zudem diverse unbearbeitete Konflikte, weshalb einige Kolleg*innen nur das Allernötigste miteinander reden.
Es wurde immer wieder salbungsvoll erklärt, dass man über Probleme jederzeit reden und immer auf den Chef zukommen könne. Das beste, was man sich davon erhoffen kann, sind allerdings warme Worte ohne Konsequenzen. Hat man Pech, wird einem der Versuch, Dinge zu klären, schlicht als mangelnde Loyalität ausgelegt. Dass die Kombination aus ständiger Überlastung, undurchsichtigen Erwartungen und offener Herablassung zu gesundheitlichen Problemen geführt hat, wurde ebenso ignoriert wie die Tatsache, dass ich bei weitem nicht der einzige bin, der entsprechende Missstände wahrgenommen und kommuniziert hat. Stattdessen hat man versucht, mir einen anderen Vertrag mit nachträglicher (und widerrechtlicher) Befristung anzudrehen. Weil ich darauf nicht eingegangen bin, wurde ich rausgeworfen, musste mir die Einhaltung der entsprechenden Fristen allerdings erst juristisch erkämpfen.
Die Art, auf die meine Äußerungen offen und professionell lächelnd übergangen wurden, finde ich absolut schockierend und kenne so ein Verhalten selbst aus meinen schlimmsten Studijobs nicht.
Zumindest meine technische Ausstattung war einwandfrei. Dass alle Mitarbeitenden zusammen in einem Raum sitzen, funktioniert jedoch leider nur, wenn alle Kolleg*innen ein gewisses Maß an Rücksicht aufeinander nehmen.
Es gibt wöchentliche Meetings, bei denen zumindest oberflächlich über Vorgänge im Unternehmen berichtet wird. Entscheidungen werden jedoch meist ohne Einbezug der Mitarbeitenden getroffen. Teilweise sind selbst die Niederlassungsleiterinnen nicht informiert. Häufig kommunizieren auch die Geschäftsführer untereinander nicht und geben dann widersprüchliche Anweisungen.
Obwohl groß angekündigt wurde, dass ich Gestaltungsspielraum haben und "vorangehen" solle, wurde im Wesentlichen erwartet, dass ich exakt die (widersprüchlichen und oft nicht kommunizierten) Vorstellungen meiner Vorgesetzten realisiere, die in meinem Arbeitsgebiet allerdings gar keine Kenntnisse besaßen und auch gegenüber den offensichtlichsten Anmerkungen verschlossen waren. Ich habe die meiste Zeit damit verbracht, massenhaft substanzlose Inhalte zu produzieren, da selbst die simpelsten strategischen Überlegungen als "akademisch", "theoretisch" und unnütze Träumerei angesehen wurden, man aber unbedingt "pragmatisch" sein wollte. Es fällt schwer, Interesse aufzubringen, wenn man weiß, dass die eigene Arbeit weder einen inhaltlichen noch einen wirtschaftlichen Nutzen hat und man trotzdem durchgehend hektisch arbeiten muss.
Gehalt
Tut nie das Richtige
Mehr auf das Klima zu achten und die richtigen beiseite zu nehmen
Mobbing in der Pause
Nicht so wirklich
Papier Verschwendung
Nur wenn du schleimst
Sehr gut
Ins gemachte Nest
Hinter dem Rücken
Ja
Ja
Das die Zufriedenheit und das Wohlbefinden wichtig ist.
Die Zufriedenheit ist wichtig
Thema Wasser und Energie
Jeder hilft jedem
Das Wohlbefinden liegt am Herzen
Die Mitarbeiter werden jeden Montag informiert: um Transparenz und ggf. benötige Unterstützung zu erhalten.
breitgefächerte Themenbereiche
Gut
Ein gutes Team
treue arbeitnehmer
Ein Mensch, der immer ein Ohr offen hat für die Belange seiner MAs
Kommunikationsagentur halt :-)
alles schick
Sehr interessant