Finger weg...man wird 0,00 geschätzt und darf nicht aus der Reihe tanzen!
Gut am Arbeitgeber finde ich
Gibt es einfach nicht mehr - das ist schon lange vorbei.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
- Umgang mit langjährigen und wirklich loyalen Mitarbeitern
- Gehalt
- keine Frauen mehr in Führungspositionen
Verbesserungsvorschläge
Aufhören die schlechten Bewertungen rausnehmen zulassen, sondern sich mal überlegen woher die Kritik kommt und diese annehmen.
Arbeitsatmosphäre
schlimm...man hat jeden Tag einen Anruf erwartet, wo man Ärger bekommt oder schlimmeres. Im Büro war man froh, wenn die Vorgesetzten nicht da waren und man keine Meetings hatte, denn es war immer irgendwas schlecht. Lob gab es vor einigen Jahren mal aber danach nicht mehr.
Mit Kollegen mit denen man täglich zusammengearbeitet hat über Jahre hinweg war es das komplette Gegenteil. Da man sich solange kannte, war es dann schon immer witzig und man hatte Spaß.
Image
Der Eindruck nach außen ist komplett anders als es eigentlich ist. Die Realität ist das komplette Gegenteil. Man wird sogar aufgefordert gute Bewertungen abzugeben, damit das Unternehmen besser da steht, aber spricht man z.B. laut aus, dass man einen Betriebsrat haben möchte oder warum es den nicht gibt, dann steht man schneller auf der Abschussliste als einem lieb ist.
Work-Life-Balance
Ist im Wortschatz und Unternehmen nicht bekannt. Man macht eigentlich nur Überstunden und bekommt komische Blicke wenn man mal pünktlich oder früher geht. Man sollte am Besten sein Leben dem Unternehmen widmen.
Es ist Standard, dass man tlw. noch um 21/22 Uhr E-Mails erhält.
Home-Office gibt es nur für die Mitarbeiter die super mit den Vorgesetzten können.
Bei den anderen ist es nur eine temporäre Zeit aufgrund der Pandemie.
Karriere/Weiterbildung
Mitarbeiter haben die Möglichkeit die Seminare der Akademie zu besuchen, wenn der Vorgesetzte mitmacht. Diese sind auch super und interessant, wenn man die Materie mag. Bei mir war es zwar nicht der Fall, aber es war in Gesprächen mit dem Vorgesetzten Thema, dass alle anderen Mitarbeiter verpflichtet waren, dann auch mindestens zwei Jahre dort im Unternehmen zu bleiben und warum das bei mir nicht so festgelegt wurde.
Gehalt/Benefits
Man wird bis aufs letzte Hemd runtergehandelt oder es wird gesagt, man kann nichts machen. Komisch nur, dass alle männlichen Mitarbeiter oder enge Mitarbeiter von den Vorgesetzen große Gehaltserhöhungen oder Bonuszahlungen erhalten.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Man versucht nach Außen für die Öffentlichkeit ein Umwelt- und Sozialbewusstsein zu repräsentieren, aber damit lügen sich alle selbst schön an.
Die Vorgesetzten fahren alle Firmenwagen (die auch nur diese bekommen, andere Mitarbeiter haben keine Möglichkeit einen Firmenwagen zu erhalten) die nicht mit dem Wort Umweltbewusstsein vereinbar sind - Hauptsache groß und schnell - und da bringt auch ein Hybridfahrzeug mit E-Kennzeichen nichts denn es wohnen ja nicht alle am Standort selbst - es werden strecken gefahren, die mit E-Motoren gar nicht geschafft werden.
Zu Sozial fange ich besser gar nicht erst an. Den Standort während einer Pandemie zu schließen ist einfach nur eine Machtdemonstration gewesen und absolut unsozial gegenüber den Mitarbeitern und nur ein Beispiel dafür.
Kollegenzusammenhalt
Mit den Kollegen mit denen man über Jahre hinweg am Standort zusammen gearbeitet hat - top und das war das, was einen immer motiviert hat, deswegen auch die zwei Sterne.
ABER: Neuere Mitarbeiter, Mitarbeiter der anderen Standorte oder welche die eng mit oben zusammenarbeiten sind zwar vorne herum sehr nett aber es geht immer nur darum was von oben gewollt wird und dann bekommt man hinten rum das Messer in den Rücken und wird schlecht gemacht, damit andere besser da stehen.
Umgang mit älteren Kollegen
Keine Chance. Wenn man den älteren Kollegen Vorschläge macht, dann wird das sowieso abgelehnt. Nicht offen für Neues, belassen wir es immer lieber wie bisher. Ist halt immer einfacher.
Vorgesetztenverhalten
Man bekommt einen neuen Vorgesetzten vorgesetzt, der keine Ahnung hat, aber versucht mit aufhaltenden Fragen zu Zahlen Eindruck zu machen. Was auch klappt. Vorschläge werden angehört aber nie weitergegeben. Es geht nur um Zahlen, dass da aber auch mehr hinter steht und gleiche Aufgaben auch mal unterschiedlichen Zeitaufwand vorweisen wird nicht gesehen. Es wird nur gemacht was von oben gewollt wird und wenn von oben etwas gewollt wird es aber aufgrund des Arbeitsvolumen nicht machbar ist, dann passiert es auch schon mal, dass dort jemand beleidigt ist und man sich offiziell entschuldigen muss, weil man seine täglichen Aufgaben priorisiert hat weil diese wichtiger sind.
Arbeitsbedingungen
Immer höher, weiter & schneller und das auf Lasten der Mitarbeiter.
Räumlichkeiten in Köln waren super - offen und hell mit Klimaanlage und es gab Tee, Wasser, Kaffee und einmal die Woche einen Obstkorb, aber den Standort gibt es ja nicht mehr!
Und was will man zu einer alten Kaserne sagen...schön und freundlich ist anders. Da bekommt man Ärger, wenn es draußen über 30 Grad sind und man das Fenster auf hat. Da wird von unten kontrolliert und kurz danach steht jemand im Büro.
Und wenn bei der Technik was nicht funktioniert, dann viel Spaß beim Versuch die IT zu erreichen, dass Problem gab es immer.
Kommunikation
gibt es nicht und wenn es doch mal vorkommt, dann grundsätzlich kurz vor knapp und es bleibt keine Zeit mehr zu reagieren.
Selbst als der Standort dicht gemacht wurde, gab es kaum eine Kommunikation zu den Mitarbeitern und dann wird groß in Videos im Intranet geworben, dass man mit allen Mitarbeitern einzelne Gespräche geführt hat. Eine absolute Lüge! Wir mussten ständig nachfragen und man hat plötzlich ohne Vorwarnung die Kündigung im Briefkasten. Tolle Kommunikation....
Gleichberechtigung
Seit dem die Änderungen in der Geschäftsführerebene erfolgten, gibt es das nicht mehr. Alle weiblichen Führungskräfte wurden durch Männer ersetzt. Dabei war es wirklich ein Fortschrittliches Unternehmen. Aber das ist es nicht mehr.
Interessante Aufgaben
gibt es einfach nicht. Die Arbeitsbelastung ist einfach viel zu viel und wird auch auf Köpfen der Mitarbeiter ausgetragen. Es geht immer nur darum schneller, weiter und mehr, mehr, mehr, was mit einem selbst ist, ist dem Unternehmen egal!