Hoher Druck, wenig Strategie – USA übernimmt, Team verliert
Gut am Arbeitgeber finde ich
- Tolle Kollegen und schöne Teamevents
- Modernes Büro
- Überdurchschnittliches Gehalt
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
- Fehlende Strategie und Führungskompetenz
- Kaum Entwicklungsmöglichkeiten
- Starkes Mikromanagement durch US-Management
- KI-First-Mentalität: schnelle Umsetzung, ohne Know-How
Verbesserungsvorschläge
- Weniger Abhängigkeit von Kiteworks
- Weniger B2C-Denke, mehr Fokus auf B2B-Marketing
- Kompetentere und transparentere Marketing-Führung mit mehr Produktfokus & Vision
Arbeitsatmosphäre
Viele Missverständnisse und wenig klare Führung. Der Director Marketing wirkte oft überfordert, hatte das Team nicht im Griff und hat wenig Markt- und Zielgruppenverständnis. Es fehlten klare Guidelines und eine Vision. Als die Zahlen nicht passten, wurde die Verantwortung ans Team weitergegeben und das komplette Marketing-Team entlassen.
Kommunikation
Viel Gerede, aber wenig Inhalte. Wichtige Informationen wurden kaum geteilt, Entscheidungen blieben oft intransparent. An sich sehr chaotisch.
Kollegenzusammenhalt
In Regensburg gab es tolle Kollegen, die stark zusammengehalten haben. Leider wurden viele nach der Kiteworks-Übernahme entlassen oder haben von selbst gekündigt.
Work-Life-Balance
Hoher Druck, hohes Tempo. Wer hier im Marketing arbeiten will, muss extrem stressresistent sein und damit leben, dass das Privatleben oft auf der Strecke bleibt. Besonders wegen Abend-Meetings mit USA.
Vorgesetztenverhalten
Kaum Marktverständnis, wenig Kommunikation und keine klare Strategie. Man musste vieles vorausahnen, Emotionen "aushalten" - klare Anweisungen gab es selten. Kampagnenideen waren stark B2C-orientiert, funktionierten aber im B2B-IT-Umfeld kaum. Schuld an Misserfolgen waren stets „die anderen“.
Interessante Aufgaben
Anfangs okay, aber nach der Übernahme wurde das Marketing stark prozessgetrieben. Aufgaben wurden über ein Board verteilt und mussten stur und in Höchstgeschwindigkeit abgearbeitet werden. Keine Vision, kein Big Picture, keine strategische Weiterentwicklung. Es ging nur noch darum, Aufgaben zu erledigen. Niemand wusste, was danach passiert.
Gleichberechtigung
Nicht direkt gelebt.
Umgang mit älteren Kollegen
C-Level besteht aus vielen weißen, älteren Männern.
Arbeitsbedingungen
Modernes und schönes Büro in Regensburg, aber oft leer, da viele remote arbeiten oder gekündigt wurden. Nach der Übernahme hat sich die Teamstruktur stark ausgedünnt.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Mülltrennung wird zwar versucht, aber es gab einen Mülleimer für Alles (Papier, Plastik und Restmüll).
Die Sales-Kollegen sind angehalten, viel zu reisen, was die CO2-Bilanz massiv belastet.
Gehalt/Benefits
überdurchschnittlich, aber enormer Druck und sehr hohes Stresslevel
Image
Als DRACOON hatte das Unternehmen ein starkes Standing. Seit der Übernahme durch Kiteworks leidet das Image spürbar. US-Produkte lassen sich im DACH-Markt nur schwer platzieren.
Karriere/Weiterbildung
Wird zwar offiziell beworben, aber in der Praxis kaum gelebt. Als es darauf ankam, wurden Mitarbeitende eher „fallengelassen“ und Stellen kostensparend nach Bulgarien "ausgelagert".

