11 von 74 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
11 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,0 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


kununu Prüfprozess
11 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,0 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Sehr kollegialer, freundschaftlicher Umgang. Die Firmenwerte entsprechen in Allgemeinen dem Gelebten, werden aber dauerhaft reflektiert und entsprechende Maßnahmen abgeleitet.
Außerhalb der Branche unbekannt, innerhalb der Branche das Gegenteil.
Home Office Möglichkeit immer gegeben, in letzter Zeit verstärkt Präsenz- oder Hybridtermine um die Mitarbeiterbindung wieder zu stärken und den informellen Informationsfluss zu gewährleisten.
Es wird relativ viel bewegt. Von Ladesäulen über Fahrradzuschüsse bis hin zu Nachhaltigkeitsüberlegungen beim Catering.
Daneben gibt es immer wieder Spendenaktionen an soziale Projekte.
Gut ausformulierte und transparente Karrieremöglichkeiten, durchlässige Vertikalität (Spezialisten vs fachliches vs disziplinarisches Management, ebenso wie Wechsel der Tätigkeitenschwerpunkte). Es wird viel und ebenfalls transparent in Weiterbildung investiert.
Es wird permanent an der Kultur gearbeitet. Daher herrscht ein offener, ehrlicher Umgang miteinander.
Altersdurchschnitt ist gefühlt niedrig. Im Umgang gibt es aber keinerlei Unterscheidung.
Offene Ohren in allen Teams. Es wird situativ bestmöglich auf die jeweiligen Bedürfnisse der Kollegen eingegangen.
Wenige Einzelbüros, zT Großfläche, vA im Handel, überwiegend 4er Büros. Technisch auf gutem Stand, es wird oft individuellen Anforderungen entsprochen, wenn sie der Produktivität dienen (zB Arbeitsspeicheranforderungen für Entwicklerlaptops).
Im Wesentlichen gut, wird trotzdem verbessert, vor allem von GF-Richtung
Keine Benachteiligung von Mitarbeitergruppen. Allerdings insbesondere in der IT wie leider in vielen Unternehmen geringer Anteil nicht-männlicher Personen.
Es gibt immer spannende Aufgaben zu erledigen. Eigene Initiativen werden - bei guter Begründung - meist mindestens unterstützt.
Wer sich einbringt, erfährt viel Entgegenkommen und Offenheit gegenüber Veränderungen bzw. neuen Ideen.
Im Vergleich zu anderen Arbeitgebern/Erfahrungen, habe ich mit SSW einen super Arbeitgeber gefunden. Das Verhältnis zwischen Unternehmensinteressen und den Interessen der Mitarbeitenden, ist aus meiner Sicht in einem gesunden Rahmen. Zudem finde ich die agile Arbeitsweise und die flachen Hierarchien von SSW klasse.
Die kommunikation über Leistungen und Erfolge der SSW Group könnten etwas intensiviert werden.
Nettes und faires Miteinander auf Augenhöhe.
Gibt viele Punkte wo SSW hervoragend aufgestellt ist. Jedoch wird es aus meiner Sicht zuwenig kommuniziert... nach innen sowie nach außen.
Flexible Arbeitszeiten, Homoffice Möglichkeit, sehr Familienfreundlich. Angebote für Sport und Pausenaktivitäten. Auch spontaner Urlaub ist möglich.
Auf die Förderung und Weiterentwicklung der Mitarbeitenden wird geachtet. Auch gibt es immer wieder die Möglichkeit, Verantwortung für neue Aufgaben zu übernehmen. Jedoch ist auch der persönliche Einsatz entscheidend.
Grundsätzlich gut! Auch durch die vielen Benefits. Jedoch mehr könnte es ja immer sein... ;-)
SSW achtet auch nachhaltigkeit und unterstützt soziale Projekte. Auch Ladestationen für E-Bikes und E-Autos sind vorhanden.
Kollegen*innen sind alle hilfsbereit und unterstützen sich gegenseitig. Und auch wenn mal etwas knapp wird, sind die Kollgegen*innen sofort da. Tolle Zusammenarbeit.
Sind willkommen und geschätzt.
Vorgesetzte gehen auf die belange der Mitarbeitenden ein. Ziele und Projekte werden gemeinsam geplant und besprochen. Wertschätzender Umgang.
Neuste Technik, höhenverstllbare Schreibtische, Klimaanlage. Auch fürs leibliche wohl wird gesorgt. Alles Top!
Wertschätzende Kommunikation, konstruktives Feedback. Probleme/Ideen/Verbesserungsvorschläge können jederzeit offen angesprochen werden.
Ich habe noch keine benachteiligung oder bevorzugung mitbekommen.
Ständige Weiterentwicklung des Unternehmens bringen immer wieder spannende neue Aufgaben. Wobei auch notwendige Aufgaben dabei sind, die mit erledigt werden müssen.
Bei der Überlegung, eine Bewertung zu verfassen, möchte ich definitiv auf den Bewerbungsprozess hinweisen. Insbesondere im Kontext von Positionen mit geringerer Verantwortung wirft die Tatsache, dass für solche Stellen drei Gespräche durchgeführt werden, bedenkliche Fragen auf.
Übertrieben und wenig zweckmäßig! Gleiches gilt für die Art der gestellten Fragen und die Dauer der Gespräche. Diese erinnerten eher an Verkaufsgespräche seitens des Interviewers als an eine angemessene Interviewsituation.
Ein weiterer Punkt sind die Versprechungen, die gemacht werden und dann nicht eingehalten werden, später sogar abgestritten werden.
Mein Rat an zukünftige Bewerber: Es ist ratsam, schriftlich festzuhalten, was während des Gesprächs besprochen wird.
Ich wünsche dem Unternehmen alles Gute für seine zukünftige Entwicklung und hoffe, dass es die notwendigen Verbesserungen umsetzen kann. :)
Die Betonung des Images war konstant, doch es stellt sich die Frage, wie effektiv dies ist, wenn interne Realitäten nicht mit der externen Darstellung übereinstimmen.
Die Work-Life-Balance kann bestätigt werden, insbesondere bei Kollegen mit langer Betriebszugehörigkeit.
Es wurde Wert auf Umwelt- und Sozialbewusstsein gelegt, was jedoch gelegentlich, wie etwa in Bezug auf Raumtemperatur, zu gewissen Abstrichen führte.
Der Kollegenzusammenhalt war positiv, vor allem in Teams, die diesen Wert schätzten und pflegten, abgesehen von der Geschäftsführung.
Der Umgang mit älteren Kollegen wirft Fragen auf, da es nur wenige ältere Mitarbeiter gab oder diese gar nicht erst eingestellt wurden.
Das Verhalten der Vorgesetzten war mitunter unangemessen, da selbst Höflichkeitsgesten vernachlässigt wurden. Auffällig war, dass bei Fehlverhalten wie falschem Parken plötzlich Kritik geäußert wurde, während die allgemeine Kommunikation zuvor mangelhaft war.
Ein angemessenes Vorgesetztenverhalten sieht anders aus.
Die Kommunikationsmethoden des Unternehmens waren vorrangig digital, wodurch persönliche Interaktionen fehlten.
Die Gleichberechtigung war nicht erkennbar.
Sehr angenehm! Trotz der HO-Möglichkeiten kommen die meisten gern ins Büro für das gemeinsame Miteinander
ebenfalls sehr gut
Man bekommt alle sinnvollen und hilfreichen Weiterbildungen, wenn man fragt
ist einer der Werte bei SSW und wird auch immer mehr gelebt.
sehr gut
Gibt es kaum und wenn wird kein Unterschied gemacht.
Jeder wird mit der nötigen Technik ausgestattet, auch für's HO. Die Büros sind mit höhenverstellbaren Tischen ausgestattet und modern eingerichtet - ebenso die Küchen. Der Umbau tat den Gebäuden wirklich gut, es fehlt an nichts.
kann teamübergreifend verbessert werden
es wird nie langweilig
Wer im automatisierten Wertpapierhandel unterwegs sein möchte, muss zu SSW kommen. Riesige Chancen durch flache Hierarchien und viele Möglichkeiten eigene Ideen einzubringen und aktiv Verantwortung zu übernehmen. Wenn man weiterkommen möchte, wird schon Leistung gefordert. Dann hat man aber Zugang zu allen Informationen und bekommt sehr schnell Verantwortung übertragen. Insgesamt gibt es viele Chancen, die man für sich nutzen kann.
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Mehr öffentlich zeigen, was SSW zu bieten hat und wie viele Facetten der moderne Wertpapierhandel hat.
Kollegialer Umgang, super Zusammenhalt im Team. Lob wird ausgesprochen, aber auch sachliche Kritik wird geäußert. Betriebsklima ist gut, auch nach Feierabend kann man sich mal austauschen oder etwas gemeinsam unternehmen.
Guter Austausch innerhalb der Firma, wird positiv wahrgenommen. Gerade in der Branche ist SSW schon ein bekannter Name, wird aber noch zu wenig in der Öffentlichkeit/Sozialen Medien dargestellt.
Gute Möglichkeiten zur "Erholung" vor Ort mit Kicker, Spielekonsole, Grill, TV etc. Gibt auch immer mal gesponsorte Events, wo man mit Kollegen etwas unternehmen kann. Vorgesetzte haben auch immer ein offenes Ohr, wenn man mal mehr Flexibilität in der Arbeitszeit braucht.
Flache Hierarchien bieten vor allem Chancen der inhaltlichen Verantwortung. Enorme Möglichkeiten für jeden, der weiterkommen möchte. Ist aber vor allem abhängig von persönlichem Einsatz und der gezeigten Leistung, dann gibt es eine super Förderung und auch Zugang zu den erfahrenen Fachleuten.
Guter Einstieg. Entwicklung ist auch schnell möglich, muss aber immer durch die eigene Leistung begründet werden. Wenn man Einsatz zeigt, wird dieser nach meiner Erfahrung auch fair belohnt.
Konkrete Initiativen und bewusste Auseinandersetzung mit Fußabdruck und Nachhaltigkeit.
Toller Teamzusammenhalt, grundsätzlich sind viele Kollegen auch bereit sich auch mal über die normale Zeit und Anforderung hinaus einzusetzen.
Jeder hat hier dieselben Chancen.
Bei mir im Bereich stets fair. Angebot zur Förderung ist grundsätzlich vorhanden, muss aber durch Initiative des Mitarbeiters wahrgenommen werden. Vor allem, wenn man Einsatz und Leistungsbereitschaft zeigt, merkt man die tollen Freiheiten und vor allem die inhaltlich schnell übertragene Verantwortung.
Moderne Arbeitsplätze mit der Möglichkeit zur freien Platzwahl, sodass Teams dynamisch zusammenarbeiten können. Super Ausstattung von Kaffeemaschinen bis Mittagessen.
Verschiedene Kanäle zur Verteilung von Informationen. Aufgrund stets hoher Vielfalt an Themen und Chancen große Informationsdichte, da bekommt man nicht immer alles mit. Innerhalb des Teams regelmäßig Meetings und stets Möglichkeit um Fragen zu stellen. Technisch tolle Tools für Erreichbarkeit.
Jeder hat hier dieselben Chancen.
Toller Zugang zu einer wirklich exklusiven globalen Branche mit stets den neuesten Technologien und Methoden. Riesige Vielfalt an Aufgaben, da SSW auf so vielen Märkten und Bereichen aktiv ist. Für mich ist gerade das Zusammenspiel zwischen inhaltlicher Komplexität und den technischen Möglichkeiten diese zu lösen sehr spannend. Regelmäßiger Austausch ist auch über "Talks" möglich, wo neue Ideen oder Technologien vorgestellt werden.
Das Kollegium
Führungsetage
Führungsetage benötigt dringend Weiterbildung in Sachen Führungsqualität und Aggressionsbewältigung. Professionell sieht anders aus. Gute Mitarbeiter gehen, Arbeitsmotivation lässt nach . Die Leidenschaft der Mitarbeiter geht genau deshalb verloren. Manchmal sollte man von seinem hohen Ross steigen und mal die Fehler bei sich selbst suchen, anstatt die Mitarbeiter fertig zu machen und die aktuelle Laune durch das Unternehmen zu schleppen. Wichtig ist seine work-live-balance im Griff zu haben, dann kann man sicherlich auch positiver mit Menschen umgehen. Viele Mitarbeiter mit sehr gutem potenzial wechseln genau deshalb in andere Unternehmen. Ein Danke und Bitte kostet nichts. Und ab und zu - zuhören! Auch mal Kritik annehmen, das wäre qualitativ hochwertige Führung. Anstatt jetzt darüber zu grübeln, wer diese schlechte Bewertung abgegeben hat, einfach mal etwas verändern. Die Stimmung wird leider immer schlechter!
Kollegen sind in erster Linie sehr sympathisch. Im Normalfall eine gute Atmosphäre, alle sind hilfsbereit. Aber wie in jedem Unternehmen gibts leider auch die Karrierebomben, die dafür den Ellenbogen ausfahren.
Erster Eindruck hoch modern und sympathisch, beim genauen hinsehen, erkennt man aber viele Baustellen.
50-60 Stunden sind für einige keine Seltenheit und wenn man mal nicht kann ist man gleich der Buhmann.
Überstunden sind absolut normal und erwünscht. Privatgespräche ungern gesehen.
Gehalt ist im mittleren Bereich. Sozialleistungen gibts nicht wirklich. Eine Bonuszahlungen die nach Sympathie ausgezahlt wird.
Eigentlich ein toller Haufen mit vielen klugen Köpfen.
Leider beschwert sich jeder, traut sich aber nichts zu sagen, wenn’s drauf ankommt.
Die älteren Kollegen werden nicht mehr wirklich geschätzt. Viele Kollegen, die seit erster Stunde dabei sind, fühlen sich nicht mehr wohl. Es ist nicht mehr das was es war.
Schade das ich einen Stern geben muss! Alles was das Unternehmen ausmacht, bzw. ausgemacht hat, wird hier leider komplett in den Schatten gestellt.
Gruppenleiter sind überfordert, weil Verhalten von Vorgesetzten inakzeptabel ist. Die meisten regen sich auf, bekommen aber kaum den Mund auf. Das muss man dann wohl so hinnehmen…
Wochenendarbeit, Überstunden die nicht gewürdigt werden.
Technisch super eingerichtet. Super IT, die immer versucht alle Wünsche zu erfüllen.
Es gibt Frühstück, Mittagessen, Getränke für MA. So soll man doch denken, dass man etwas geschenkt bekommt.
Es wird viel um den heissen Brei geredet, viele Meetings aber irgendwie kommt man bei vielen Themen zu keinem Ergebnis. Viele Projekte bleiben ewige Themen ohne Umsetzung.
Bunt
Vielfältig und interessant, immer eine Herausforderung auch wenn viele Projekte nie zu Ende gebracht werden.
Die Fluktuation liegt mittlerweile bei 10 bis 20 Prozent pro Jahr (gemessen an der Gesamtbelegschaft). Wer kann, verlässt das Unternehmen. Im Jahr 2019 gab es ein plötzliches Personalkosten-Senkungsprogramm, das offiziell als "Umstrukturierung" bezeichnet wurde. Über Nacht wurden Teams einfach verändert, ohne die betroffenen Mitarbeiter zu fragen. Andere Leute bekamen gar keine Aufgaben mehr und wurden so aus dem Unternehmen komplimentiert. Oft haben sie sich monatelang bemüht eine neue Rolle im Unternehmen zu finden, aber die Kostensenkung war wichtiger. Besonders schlecht wird mit langjährigen Mitarbeitern umgegangen. Das Management zeichnet sich durch permanentes Schweigen aus und kommentiert Abgänge inzwischen gar nicht mehr; stattdessen wird hinter vorgehaltener Hand über das Fußvolk gelästert, nachdem die Personen das Unternehmen verlassen haben. Am schlimmsten ist, wenn Kollegen plötzlich "verschwunden" sind: Dann versucht man eine Mail zu schreiben, und merkt dass diese Person gar nicht mehr da ist. Man bekommt es aber auch nicht mehr mit, sondern erfährt es im Nachhinein von Kollegen, dass die Person gegangen wurde.
Ein guter Anfang wäre es zu akzeptieren, dass Menschen keine Maschinen sind. Allerdings reden wir hier von der Finanzbranche, und so habe ich wenig Hoffnung. Andere Unternehmen haben Betriebsräte, SSW löst Probleme am liebsten gar nicht.
Kollegen geben sich Mühe, Führungskräfte buhlen vor allem um die Gunst der Entscheider.
Motto: Arbeiten um zu leben. Nicht andersherum.
Wer was neues lernen will, muss im Gegenzug auf Freizeit oder Schlaf verzichten. Undenkbar, dass dieser Arbeitgeber mal etwas bezahlt oder Bildungsurlaub anbietet.
Die Kollegen sind nett und unterstützen sich gegenseitig. Ohne diese Unterstützung und die fachliche Kompetenz wäre der Druck gar nicht auszuhalten!
Welche älteren Kollegen? Falls es die mal gab, haben die meisten von denen das Unternehmen längst verlassen.
Kritik ist unerwünscht und hat üble Konsequenzen. Betriebsrat nicht vorhanden.
Danke Corona, wo wäre dieses Unternehmen nur ohne die Pandemie.
Ein GF-Video alle paar Wochen ist keine Kommunikation.
Das Tätigkeitsfeld
Management, Umgang mit dem Mitarbeitern, fehlende Fortbildungen, schlechtes Gehalt, Lage der Firma
Wechselt eure Chefetage aus. Wenn ihr schon Input von den Mitarbeitern fordert, dann tut wenigstens so als würdet ihr euch dafür interessieren.
In der Abteilung war die Stimmung gut, Abteilungsübergreifend aber eine Katastrophe besonders aber das Verhältnis zw. Obrigkeit und Fußvolk
Von außen war das Image "ok" aber nur weil man sich sehr bedeckt hielt. Unter Insidern war das Image als "schlecht" bekannt.
Überstunden wurden quasi erwartet aber nicht vergütet oder honoriert. Man wurde regelrecht ausgebeutet. Hin und wieder gab es Team-Events aber auch die wurden gegen Ende hin eingestellt.
Ein weiterkommen gab es quasi nicht weil der "Inner Circle" alles unter sich aufteilte. Weiterbildungen musste man sich selbst bezahlen und bekam dafür auch keine Zeit freigestellt.
Im Branchenvergleich unterirdisch auch wenn es immer als übedurchschnitlich verkauft wurde. Boni ware mit einem flexiblem Weihnachtsgeld gleichzusetzen, da es keines gab. Zusatzleistung gab es kaum, außer eine gratis Kantine, welche aber nur Tiefkühlkost aufwärmte.
In der Abteilung war der Zusammenhalt sehr gut.
Wer von Anfang an dabei war gehörte zum "Inner-Circle". Neue Mitarbeiter auch bei Betriebszugehörigkeit von >5 Jahren wurden behandelt wie Neulinge.
Die Vorgesetzten traten nach unten und buckelten nach oben. Fehler von Vorgesetzten wurden nach unten abgewälzt und Informationen über Projekte wurden wenn überhaupt nur auf Nachfrage weitergegeben. Input und Vorschläge wurden verlangt aber weder gewürdigt noch umgesetzt, was auf Dauer entmutigt.
Lange und unflexible Arbeitszeiten, kaum bis keine Pausen, stetiger Druck von oben, unbequeme Stühle, keine höhenverstellbaren Tische.
Informationen über geplante oder laufende Projekte wurden kaum weitergegeben, aber gleichzeitig wurde man niedergemacht, wenn man nicht Bescheid wusste.
Das Tätigkeitsfeld war sehr interessant. Zugang zu den besonders interessanten Dingen bekam man aber nur wenn man sich einem Knebelvertrag unterwarf, was einen Wechsel innerhalb der Branche unmöglich machte, da es ein Wettbewerbsverbot für 2 Jahre bedeutete.
Start-Up-Feeling, Duz-Kultur, offene Türen, freundschaftlicher Umgang
sehr hohe Arbeitsbelastung, permanenter Zeitdruck
Gewisses Verbesserungspotenziel besteht noch in der Informationspolitik gegenüber den Mitarbeitern.
Im Unternehmen existiert ein starkes Wir-Gefühl. Der Umgang ist respektvoll aber locker.
Das Unternehmen ist der Öffentlichkeit wenig bekannt. Nach innen und außen tritt man korrekt auf. Insgesamt ist das Zugehörigkeitsgefühl gut.
50-h-Wochen sind - auch bedingt durch Marktgegebenheiten - in einigen Abteilungen keine Seltenheit. Unregelmäßige Freiräume (Arztbesuche, Elternabend, Handwerkertermine, ...) sind allerdings kein Problem und werden ohne Urlaub gewährt. Es wird großer Wert darauf gelegt, den Mitarbeitern die gewünschten Termine für den Jahresurlaub zu ermöglichen.
Mit ca. 100 Mitarbeitern ist die Karriereleiter im Haus natürlich begrenzt. Man arbeitet jedoch mit vielen sehr gut ausgebildeten und motivierten Kollegen zusammen und kann dort in einigen Jahren viel Know-how mitnehmen.
Das Gehalt ist in Ordnung, das Anforderungsniveau ist allerdings auch hoch. Besonderer Einsatz wird durch Zusatzleistungen honoriert. Es gibt Zuschüsse für den Nahverkehr. Es wird immer pünktlich gezahlt. Kostenloses Essen und Getränke.
Es wird versucht, möglichst papierlos zu arbeiten. Das Unternehmen engagiert sich regelmäßig mit beachtlichen Mitteln für wohltätige Zwecke.
Der Zusammenhalt unter den Kollegen ist gut, es herrscht ein freundschaftliches Miteinander und sehr lockerer Umgang. Seltene Konflikte werden meist offen angesprochen und konstruktiv beigelegt.
Aufgrund der hohen IT-Lastigkeit und hohen Arbeitsbelastung ist der Altersdurchschnitt sehr niedrig (schätzungsweise 30-35 Jahre). Ältere Kollegen erfahren jedoch dieselbe Aufmerksamkeit und Entwicklungsmöglichkeiten wie jüngere.
Eine hohe Leistungsbereitschaft wird erwartet und auch honoriert. Es wird viel in Bewegung gesetzt, um den Mitarbeitern die Aufgabenerfüllung zu erleichtern. Die Behandlung durch die Vorgesetzten habe ich als verbindlich und fair empfunden. Getroffene Vereinbarungen werden eingehalten.
Ältere Bürogebäude, im Sommer z.T. sehr heiß. Lage am Stadtrand von Hamburg, Anbindung nicht optimal. Die technische Ausstattung entspricht den Anforderungen. Es wird auf Ausstattungswünsche eingegangen.
In Kenntnis setzen der Mitarbeiter über Makroentwicklungen und -ziele könnte verbessert werden. Dies wird auch durch die hohe Komplexität der Materie erschwert. Es wurden allerdings erste Schritte zur Verbesserung der Informationslage unternommen.
Branchen-/Fachrichtungsbedingt hoher Männeranteil, Leitungspositionen werden aber fair vergeben - gleiche Aufstiegschancen für Frauen und Männer.
Das Unternehmen befindet sich im Wandel zum professionellen Player und versucht ständig, sein Geschäftsmodell zu erweitern. Hierdurch ergeben sich viele Möglichkeiten, eigene Ideen einzubringen und die Entwicklung mitzugestalten. Vorschläge werden stets gehört und diskutiert.
Offen für Ideen, vergleichsweise schnell in der Umsetzung, man arbeitet sehr effizient und nahe am Produkt. Sehr enges Feedback.
Niemals Mauscheleien, von der Softwarequalität bis zum Verhalten am Markt.
Nicht notwendigerweise schlecht, aber als Softwareentwickler muss man sich bewusst sein, dass man eine Software entwickelt, die nur dazu dient, für diese eine Firma Geld zu verdienen. Einerseits kann das sehr spannend sein, wie oben beschrieben, aber man baut auch nur das, was für diese eine Firma von der Geschäftsführung als nötig erachtet wird.
Unmittelbare Beteiligung am Unternehmenserfolg würde die Bindung erhöhen. Dazu zählt auch die Altersversorgung.
Längeren Atem und Horizont für einzelne Projekte aufbringen, und dann auch den Fokus nicht verlieren.
Weiterbildung verbessern.
Fairer und offener Umgang auf allen Ebenen. Relativ große Transparenz und Klarheit der Situation und Ziele der Firma, die man so mit seinen eigenen Ideen unterstützen kann. Ziele ändern sich aber gerne mal - der Preis eines dynamischen Unternehmens. Wer sich einbringen will, kann dies gut tun.
Sehr korrektes Unternehmen, sowohl was das Verhalten im Finanzmarkt angeht als auch nach innen.
Die Firma kennt niemand ausserhalb eines engen Bereichs der Branche, und auch das Betätigungsfeld im Finanzmarkt ist zumindest erklärungsbedürftig. Man kann aber als Mitarbeiter durchaus stolz sein auf die Firma, denn sie arbeitet nach aussen und innen immer einwandfrei. Ob sie einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung der Gesellschaft und der Menschheit leistet, ist eine andere Frage (die man bei den meisten Firmen nicht eindeutig beantworten kann).
In der Entwicklung flexible Arbeitszeiten und Vertrauensarbeitszeit. Aber auch mal fest einzuhaltende Deadlines mit entsprechendem Stress, der durch gute Planung aber i.d.R. im gesunden Rahmen bleibt. Sehr selten mal ein Einsatz ausserhalb der normalen Arbeitszeiten.
Die Firma ist immer noch recht flach organisiert und überschaubar groß, so dass der potentielle Aufstiegspfad kurz und oft besetzt ist. Leitungspositionen werden genauso von innen wie von aussen besetzt, was nachvollziehbar und bei der Größe und dem Alter der Firma sicherlich sinnvoll ist. Das beengt die Aufstiegspfade aber entsprechend. Mehr Verantwortung ohne neuen Titel kann man schneller bekommen, da sind viele Freiräume. Die Frage ist, wie sich das finanziell auszahlt - da muss man dranbleiben.
Weiterbildung ist im wesentlichen in der Verantwortung des einzelnen, etwas zu finden, mit dem man sich meldet "will ich machen". Dann ist es durchaus möglich, das man das machen kann. Organisierte Weiterbildung ist rar - kein Vergleich mit Großunternehmen.
Es gibt keine unmittelbare Beteiligung an der Firma, was schade ist, da sie sehr erfolgreich ist. Bonus ist (zumindest in der Softwareentwicklung) im Wesentlichen eine zum Fixgehalt relative prozentuale Sonderzahlung. Betriebliche Altersversorgung ist wenig ausgeprägt bis nicht existent. Beim Gehaltsniveau sollte man keine Erwartungen auf dem Niveau "Investmentbanking in London" haben (und London ist auch eine andere Welt).
Die Firma spendet jährlich eine relevante Summe für soziale Zwecke. Klimaneutral arbeitet sie sicherlich nicht. Projekte über die Spenden hinaus gibt es nicht. Kaffee ist nicht fair-trade; immerhin ist das bereitgestellte Obst "Bio" (das freie Kantinenessen aber nicht). Vegetarisches Essen wird nicht gerade gefördert - aber die meisten Kollegen sind halt auch dann am glücklichsten, wenn es "Schnipo" gibt...
Definitiv kein Mobbing, so gut wie keine "Politik" irgendwo in der Firma, man kann mit Kollegen effizient gemeinsame Ziele erarbeiten und verfolgen.
Es gibt wenige Kollegen über 50, und diese haben mit dieser Tatsache keine Probleme in der Firma. Eingestellt werden aber zumeist Bewerber unter 40, wobei das viele Gründe haben kann - wie überall.
Fair, offen und sachlich, auch bei persönlichen Problemen mit Verständnis und um Flexibilität und Lösungen bemüht.
An der Ausstattung der Arbeitsplätze wird gespart: Mobiliar und Räumlichkeiten der Softwareentwicklung sind eher schlicht. Definitiv nicht auf "Hipster" Level, auch wenn alles da ist, was man braucht und sicherlich keiner Not leiden muss. Man bekommt auch Wunsch-Tastatur und -Maus, und auch an den anderen Bedingungen wird inzwischen nach und nach gearbeitet. Am besten selber anschauen, wenn man vor Ort ist.
Man kann sehr gut erfahren, was in anderen Teams und Abteilungen läuft - wenn das will. Die Firma ist dazu nicht zu groß. Regelmäßige Updates im Wiki, gemeinsame Projekte oder "daily doing", gemeinsames (freies) Mittagessen, gemeinsame Events & Sport fördern dies.
Innerhalb der Softwareentwicklung und auch der IT offener Austausch zu Themen und Problemen. Die Teams sind ja auch recht übersichtlich.
Wie üblich wenige Frauen in der Softwareentwicklung - aber es gibt sie. Es gibt Frauen in Führungspositionen in anderen Bereichen der Firma.
Es gibt sehr spannende Themen in der Softwareentwicklung, zumal man den gesamten Stack unter seiner Kontrolle hat. Der Freiraum ist aber doch ziemlich begrenzt - mal Zeit zu nehmen, um was cooles ausprobieren ist eher die Ausnahme. Die Entwicklung verläuft sehr geplant und effizient in Richtung "Business Value" - was natürlich auch Vorteile hat: man weiß, woran man ist und was man zu tun hat. In diesem Rahmen kann man sich auch jederzeit mit eigenen Ideen einbringen.
So verdient kununu Geld.