Gut am Arbeitgeber finde ich
Die Transparenz bei allen Anliegen. Die Ausbildung - Vorallem die Unterstützung der Ausbildungskoordinatoren wenn Schwierigkeiten im Lernprozess stattfinden.
Auch das z.b. der Führerschein über die Einrichtung finanziert werden kann.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Nichts. Das Gesamtpaket für eine schöne Arbeit stimmt.
Verbesserungsvorschläge
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Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre war immer sehr locker und Geduldsam. Aufgrund der Unterstützung aller Beteiligten, auch in Ausnahmesituationen, fühlte man sich immer Sicher und bereit, den Arbeitsalltag zu bestehen. Ausserdem werden / wurden Auszubildende sehr gefordert und gefördert. Es herrscht ein lockerer Umgang untereinander.
Karrierechancen
Schon im Einführungsgespräch erklärte uns der Leiter dieser Einrichtung, dass es nahezu unmöglich ist, 200 + Azubis eine Arbeitsstelle anzubieten. Der Chef äußerte von Anfang an, das er vermutlich keinen übernehmen wird, was die Gestaltung der Zukunft sehr gerecht wurde, da man wusste, worauf man sich einlässt.
Trotzdem wurden und werden "nur" die besten übernommen, bei denen man hohes Potential gesehen hat und sieht.
Arbeitszeiten
Es gibt natürlich wie in jeder Einrichtung feste Dienstzeiten. Jedoch ist der Betrieb sehr Familiär gesinnt, was z.b. ,selbst für Mütter / Väter in der Pflege, zu gleitende Arbeitszeiten führt. Auch Wünsche zum Dienst wurden immer berücksichtigt. Selbst bei Vorkommnissen o.a. spontanen Terminen wurde sofort nach Lösungen gesucht, so dass es kein Problem war o. g. offen anzusprechen und man keine Angst haben musste, wie in anderen Betrieben, von vorne herein eine "Absage" zu erhalten.
Ausbildungsvergütung
Erfolgt nach Tarif. Es wird gut bezahlt.
Die Ausbilder
Meine (direkte) Anleiterin hat mich sehr gut auf die Realität der Pflege und Betreuung vorbereitet. Ebenso konnte man auch jede andere Pflegefachkraft bei allen Anliegen ansprechen. Man hat sie nie allein gefühlt. Auch u.a. Räumlichkeiten zum lernen, Nachhilfeunterricht und Lernmaterial wurden / werden zur Verfügung gestellt.
Spaßfaktor
Aufgrund der täglichen Herausforderungen die der Beruf mit sich bringt, der gemischten Alters der MitAzubis und Festangestellten war es immer ein Genuss zum Dienst zu erscheinen. Das gesamte Kollegium hat eine Freude bei der Arbeit ausgestrahlt, so dass es sich auf die Bewohner und den Azubis zurück gespiegelt hat. Es war immer Humor vorhanden, und die Akzeptanz jedes einzelnen Menschen war ständig spürbar. Das Arbeiten dort bereitete mir immer eine große Freude.
Aufgaben/Tätigkeiten
Die Aufgaben und Tätigkeiten, die der Beruf mit sich bringt, konnten immer bewerkstelligt werden. Die Delegation von größeren Aufgaben wie z.b. Visiten, Pflegeprozesssteuerung, Wundversorgung etc. wurden unter Anleitung immer Berücksichtigt, so dass das Wachsen im Berufsleben ständig stattfinden konnte.
Variation
Aufgrund der verschiedenen Arbeitsbereiche und verschiedenen Theorien nach denen in den einzelnen Bereichen gearbeitet wird, war eine Variation von Praxisblock zu Praxisblock erhalten. Diese förderten im Tun und Handeln, vorallem im Bezug auf Selbstständigkeit, Selbstsicherheit, Spontanität, Flexibilität und im Umgang mit dem Menschen.
Respekt
Nur weil man Azubine war, hatte man nie das Gefühl weniger Wert zu sein. Die leitenden Kräfte und Vorgesetzte waren immer für Ideen und Kritik offen. Es wurde sich immer zu Herzen geommen und bestimmte Dinge umgesetzt und Ideen realisierbar gestaltet. Wertschätzung und Respekt war immer spürbar.