55 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
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55 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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55 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Die fantastische Umgebung in der man tätig sein darf.
Als ich dort anfing dachte ich, eine solche Instanz sammelt und filtert diejenigen, die für den Erhalt der Bestände jedweder Art brennen und sich dafür einsetzen. Das Gegenteil ist der Fall. Ohne rosa Brille muss ich rückblickend feststellen, dass ich am ersten Tag bereits merkte, dass ich dort falsch bin. Das fachliche Niveau war und ist auf den entscheidenden Ebenen furchtbar niedrig. Bei der Besetzung jener Stellen ging es wohl immer nur um Opportunismus.
Die Reform griff viel zu kurz und in die falsche Richtung. Wenn der Mief aus der Stiftung soll, muss der Mief aus den Fluren. Die Verursacher, Beinicker und Apologeten der einstigen Zustände sind noch da, die Zustände mit ihnen.
Viel selbstgemachter Stress um Kleinigkeiten, die wesentlichen Aufgaben bleiben liegen.
Stiftung Preussischer Kulturbesitz. Großer Name. Kleine Geister.
"Work-Life-Balance" wird hinter vorgehaltener Hand als Schimpfwort verwandt.
Berufliche Entwicklung wird offen und offensiv verhindert.
Viel zu niedrige Einstufung. Um einfachste Benefits musste ich hart und lange kämpfen.
Ist den Zuständigen und Verantwortlichen egal.
Während der "Reform" war jeder sich selbst der Nächste. Es wurden auch nur Opportunisten nachbesetzt.
Dienstalter spielt keine Rolle, wenn man in Ungnade gefallen ist.
Professionelles Vorgesetztenverhalten ist mir nie begegnet.
Viel Geschrei um nichts. Sinnfreier Stress. Toxisch.
Die Undurchlässigkeit der einzelnen Ebenen führt zu "Stille Post" was nicht nur nach außen hin äußerst unprofessionell sind.
In "meiner" Abteilung waren nur Männer. Was da für Sprüche gerissen wurden darf ich schon aus Gründen nicht wiedergeben.
Die durchaus interessanten und anspruchsvollen Aufgaben werden durch Ignoranz, Inkompetenz und Laienhaftigkeit innerhalb der Kommunikationswege viel zu sehr verschlichtet und verschleppt.
Mein Arbeitsplatz ist sicher, sofern ich unbefristet angestellt bin.
Er macht zu viele Schulden und wir Angestellten müssen es ausbaden indem die Stellen der nächsten Ruheständler wegfallen.
Die Kommunikation zwischen den Abteilungen muss sich dringend verbessern.
Es werden immernoch zu viele Leute befristet angestellt. Man hat selten eine Chance zu entfristen.
Freiraum für Selbstentfaltung durch Eigenregie, Toleranz für Fehler bei Umsetzung von Aufgaben ohne Anleitung und keine leeren Versprechen über das berufliche Fortkommen.
s.o.
Das Bewerbungsverfahren war enttäuschend: Kein Gespräch vor Ort, nur unverbindliche Zusagen bis zum ersten Arbeitstag (!), am selben Tag dann Beanstandung meiner Doktorurkunde, die ja Voraussetzung für die Anstellung gewesen war. Entsprechendkam ich im ersten Monat nicht in den Genuss des Jobtickets.
Glücksache je nach Konstellation. Die besten Erfahrungen habe ich persönlich mit Praktikantinnen, einer Sekrätärin und freien Mitarbeiterinnen gemacht.
Volontäre wurden (zumindest zu meiner Zeit) nicht wirklich als künftige Arbeitskräfte ausgebildet, die mit dem erworbenen Wissen gefälligst im Unternehmen bleiben sollten. Wie denn auch? Legionen von uns wurden beschäftigt bei gleichzeitiger Besetzung der prädestinierten Stellen durch überwiegend noch junge Kuratoren. So liefert das System fast alle ausgebildeten Kuratoren der Konkurrenz.
Das war damals der große Vorteil: Gelobt sei die Gleitzeit! Und Überstunden wurden zwar nicht besonders vergütet, sie durfte man aber nach Absprache abfeiern.
Zu meiner Zeit blieb nach Abzug von Steuern und Beiträgen jeder Monat nur eine dreistellige Summe übrig, womit ich die Wohnung und das Essen zahlen konnte. Urlaubsgeld entsprach 50 Euro.
Von Ausbildung kann (zumindest zu meiner Zeit) keine Rede sein: Man wurde mit den Aufgaben allein gelassen und nicht jeder Mitarbeiter war bereit zu helfen.
Man musste sich selbst motivieren und sich eine kongeniale Gesellschaft suchen, die ggf. die sympatischere aber für die Karriere die falsche Seilschaft war. Ich fand die Abwechslung von verschiedenen Stationen spannend, weil man spätestens nach ein paar Monaten bereits den Überblick hatte und durch neue Herausforderungen mehr lernen konnte. Und wenn ich auch so mehr Arbeitszeit als Aufgaben hatte, habe ich mich mit Fortbildungen und der Organisation von Veranstaltungen für die Volontäre beschäftigt. Auf diese Weise war das Erlebnis an den SMB wenigstens kurzweiliger.
Alles Mögliche von der Anleitung von Praktikanten über die Assistenz der Kuratoren bis zur Vertretung des Museumsdirektors.
Volontäre waren manchen alteingesessenen Mitarbeiterinnen ein Dorn im Auge, seit es aufgrund schlechter Vorerfahrungen, sei es aufgrund der aus deren Sicht schnellen Fluktuation. Dass sie Volontäre nicht leiden konnten, haben sie einem nämlich ganz unverblümt gesagt.
Es gibt eine Kantine. Mit den öffentlichen gut erreichbar und zentral gelegen, nähe Potsdamer Platz.
alte Strukturen modernisieren, Prozesse beschleunigen
Es ist sehr viel zu tun.
Könnte besser sein.
Sehr gut, Altersdurchschnitt eher hoch.
Es fehlt in manchen Abteilungen an Teamgeist.
okay
Abwechslungsreich
Das Renommee ist hoch. Die Außenwahrnehmung ist eher positiv.
Das wenige Möglichkeiten zu einer Weiterqualifikation bestehen und eine Weiterentwicklung so gut wie unmöglich ist.
Es muss unbedingt auf eine stärkere soziale Gerechtigkeit in allen Belangen geachtet werden: Aufgabenkritik, Eingruppierung, Gewährung von Privilegien, etc.
Wenig innovativ.
Vereinbarkeit von Familie und Beruf nur in Ansätzen möglich.
Fortbildungen waren auf Grund des geringen Budgets quasi ausgeschlossen.
Bezahlung nach TVöD. Eingruppierung orientiert am unteren Bereich der Möglichkeiten.
Keine Entwicklungsmöglichkeiten.
Starkes Konkurrenzdenken.
Ausgeprägtes Mikromanagement
Quasi nicht vorhanden.
Wurden von befristeten Kolleg*innen ausgeführt.
Festangestellte mussten den Betrieb am Laufen halten.
Der Gesamtauftrag, das Arbeitsgebiet.
Veraltete Strukturen
Anforderungen einer Marktwirtschaft beachten.
Im Moment nur wenig, da durch die Umstrukturierung eine schlechte Kommunikation herrscht.
Fort- und Weiterbildungen fielen im Verlauf der Jahre an Bedeutung und wurde dem Sparzwang untergeordnet. Das demotiviert länger Beschäftigte, da Neuzugänge über Kenntnisse verfügen, den den eigenen Beschäftigten verwehrt bleiben oder diese sich in Eigeninitiative fortbilden müssen. Bei internen Ausschreibungen zählen dann nicht die Erfahrung, sondern die vorgelegten Papiere. Neu eingestellte werden oft höher eingestuft oder in eine höhere Erfahrungsstufe eingruppiert, was zu Frust und schlechterer Arbeitsleistung führt. Die Umstrukturierung der SPK und die Zerschlagung des Aushängeschildes Staatliche Museen zu Berlin, eine international anerkannte Institution, ist schon heute als schwerer Fehler zu erkennen.
Fort- und Weiterbildungen fielen im Verlauf der Jahre an Bedeutung und wurde dem Sparzwang untergeordnet. Das demotiviert länger Beschäftigte, da Neuzugänge über Kenntnisse verfügen, den den eigenen Beschäftigten verwehrt bleiben oder diese sich in Eigeninitiative fortbilden müssen. Bei internen Ausschreibungen zählen dann nicht die Erfahrung, sondern die vorgelegten Papiere was zu Frust und schlechterer Arbeitsleistung führt.
Früher kollegial, heute eher anonym
Im Keller! Die Staatlichen Museen (abgewickelt) waren eine international anerkannte Institution und fast täglich in den Medien. Die Stiftung Preussischer Kulturbesitz (der Name sollte sogar abgeschafft werden) war eine weltweit renommierte Marke, mit der der scheidende Präsident nichts anfangen konnte. Heute ist die SPK nur noch mit negativen Schlagzeilen behaftet und der Präsident eine Position ohne Hinterland.
Kommt auf den Bereich und die Vorgesetzten an. es ist teilweise nicht gut angesehen, wenn man die Möglichkeiten des Arbeitgebers zur flexiblen Arbeitszeit und des Homeoffice nutzt. Gern wird einem Faulheit unterstellt, oft arbeiten die Nutzenden aber effektiver und schneller.
Es gibt weder Fort- noch Weiterbildungsmöglichkeiten für die unteren Gehaltsgruppen. Ein Aufstieg ist praktisch nur mit einem Wechsel zu einer anderen Dienststelle möglich, was derzeit viele nutzen. Die SPK freut es, neues Personal ist billiger und am besten nur im befristeten Vertrag.
Ungerecht bis zum geht nicht mehr. Neu Eingestellten werden die Erfahrungsstufen nicht gewährt und am besten gleich die Gehaltsgruppe um eine Stufe herabgesetzt. Außer da, wo man sonst keinen bekommt. Da geht es auch mit Sonderzahlungen mit bis zu 1000.-€ monatlich (IT) oder höheren Eingruppierungen gegenüber den langjährig Beschäftigten.
Viele Absichten, schlechte Umsetzung. Laufend werden neue Rechner beschafft obwohl diese nicht benötigt werden. Neuester Trend Laptops ohne Dockingstation. Die Steckerbuchsen am Gerät freut es schon jetzt und der Kabelsalat auf dem tisch wurde auch nicht weniger. Zentrale Drucker sparen Toner, kosten dafür unglaublich viel Arbeitszeit, das die E-Akte und die E-Rechnung noch immer nicht eingeführt wurde. Die Drucker funktionierten noch, hätten also bis zum endgültigen Ausfall auch noch weiterbtrieben werden können. Bei Ausstellungen fallen noch immer gigantische Müllmengen an. Von Nachhaltigkeit kann kaum eine rede sein. Gelegentlich kann man sich irgendwo einen alten Schrank oder Tisch abholen. Meist auf Eigeninitiative der Abteilung.
Unter älteren Kolleginnen und Kollegen gut, mit den neuen ja nach Fall.
Oft schwierig. Anstatt deren Lebensleistung und Erfahrung mit oft mehreren Jahrzehnten im Unternehmen zu würdigen und darauf zurückzugreifen, wird eher regelmäßig gefragt wann man denn nun endlich in Rente geht.
Unterschiedlich und kann nicht pauschal beantwortet werden. Je höher in der Position desto schlechter. Aber auch im direkten Bereich teilweise schwierig. Oft hat man den Eindruck, dass Führungskräfte erst in den betreffenden Schulungen lernen, wie man es nicht macht. Der Grundsatz: "Führe dein Team so wie Du geführt werden möchtest." wird sehr oft vergessen.
Mühselig, benötigte Material zu beschaffen ist zuweilen ein herausforderndes unterfangen
Zu viele Online Meetings und Onlineveranstaltungen in denen Fragen nicht beantwortet werden oder man sich besser vorher überlegt, ob man die Frage wirklich stellen möchte.
Im Grunde ja
Natürlich je nach Bereich. In meinem Fall definitiv!
Arbeitszeitregelung
Bürokratische Vorgänge sind viel zu umständlich und dauern viel zu lange
Berufserfahrung anerkennen und entsprechend dessen und dem Studium eingruppieren.
Bei Neueinstellung wird man um seine Berufserfahrung betrogen, sie wird nicht anerkannt und man wird niedriger eingestuft. Kolleg*innen die schon länger da sind, sind eine bis zwei Gruppen höher eingestuft bei gleicher Tätigkeitsdarstellung und teilweise ohne Studium. Gute hochbezahlte Stellen fallen weg, sobald derjenige in Rente geht. Junge Kolleg*innen haben keine weitere Chance höher aufzusteigen und müssen sich irgendwann nach etwas anderem umsehen, wenn sie mal mehr verdienen wollen. Kein Wunder dass dort Unzufriedenheit beim Gehalt herrscht, wenn die Personalabteilung der SPK angehalten ist, Geld zu sparen wo sie kann.
Den Gegenstand der Arbeit an sich.
Es kommt schier nichts Vernünftiges zustande. Nutzen zu Gunsten unserer Gesellschaft wird vernachlässigt.
Falls möglich, sollte die gesamte Struktur überdacht werden.
Der Schein trügt.
Kommt sicherlich drauf an, welche Stelle man besetzt. Die Angestellten in den Benutzungsdiensten (Leihstelle, Bücherausgabe, Fernleihe, Magazin) und FaMIs verdienen schlechtes Geld.
So verdient kununu Geld.