So schnell wie möglich aus der Hölle raus!
Gut am Arbeitgeber finde ich
Parkplatz (traurig das zu schreiben)
Gehalt
vieles geht nach dem Gesetz und wird nicht über Vitamin B (zum Teil wie überall doch) geregelt
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Steht vieles in meinen Beschreibungen
Verbesserungsvorschläge
1. Viele Leute rauswerfen, alleine in meiner Abteilung müssten gehen: die Abteilungsleiterin, 2 Staatsanwältinnen, 3 Kolleginnen.
2. Neues Arbeitsmaterial: PC, Drucker, Scanner, Homeoffice
3. Bessere Bezahlung
4. Besseres Work-Life Balance
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre hängt natürlich von Abteilung zu Abteilung ab. In der Abteilung wo ich eingesetzt bin (Turnus) ist es eine Katastrophe. Die Staatsanwälte*innen (allen voran diese) sind einfach nicht fähig im Team zu arbeiten oder mal nett eine Aufgabe zu erklären, falls man doch mal was falsch gemacht haben sollte.
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Schaut euch die Google Bewertungen an und ihr wisst, wieso die Behörde mies abschneidet.
Work-Life-Balance
Hier kommt es drauf an, ob man Tarifbeschäftigte*r ist oder Beamte*innen. Die Arbeitszeiten sind dann 38 bzw. 41 Std. Das gute ist, man kann um 06.30 Uhr anfangen (bis 8.30 Uhr) Kernarbeitszeit und muss bis ca. 15.30 Uhr bleiben (Montag - Donnerstag). Freitags gleiche Anfangszeit und Endzeit 14.30 Uhr. Das ist in der Regel ganz ok, man muss sich eben die Zeit einteilen, wie wann man arbeitet.
Karriere/Weiterbildung
Hierzu kann ich leider auch nicht viel sagen, da ich noch nicht so lange in der Behörde bin.
Gehalt/Benefits
Als Beamter, der verheiratet ist und 1 Kind hat ist die Vergütung nicht so schlecht. Jeder kann dies über Beamtenbesoldung herauslesen.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Hierzu kann ich wenig sagen, bis auf die Tatsache, dass man jeden 2./3. Monat eine E-Mail erhält, wie man seinen Müll reduzieren kann.
Kollegenzusammenhalt
Ellenbogen-Mentalität. Es gibt 1-2 Kollegen*innen in jeder Abteilung die mal ok sind, aber das war es auch und bei ca. 8-10 Kollegen*innen. Bloß nicht zu viel arbeiten, denn das ist ja für jeden zu schädlich und bloß keine Akte zu viel bearbeiten, weil man hat ja dann 1-2 Akten mehr als die anderen Kollegen*innen bearbeitet.
Umgang mit älteren Kollegen
Hierzu kann ich nix sagen, weil ich bisher nix positives oder negatives gehört habe.
Vorgesetztenverhalten
Siehe Kollegenzusammenhalt und Arbeitsatmosphäre. Es werden schlechte Anweisungen gegeben. Es werden Arbeitsanweisungen runterdelegiert, obwohl das die Dezernenten*innen erledigen müssten. Aber, wenn man sie drauf hinweist, sind sie angepisst und machen das Leben einem schwerer. Es werden zu spät (15-20 Min. vor dem Feierabend am Freitag) Anfragen gestellt, ob man nicht die Haftliste erledigen kann als unwissender. Wie wäre es mal als Chef*in mal um 7 Uhr statt 9/10 Uhr zu kommen und die Anweisung direkt morgens zu geben statt 14 Uhr...
Arbeitsbedingungen
Katastrophe.
Alte PCs, alte Scanner, alte Drucker, kein Homeoffice, Arbeitsmaterial wie aus einem dritte Welt Land.
Kommunikation
Wie bei der Arbeitsatmosphäre ist hier gesagt, dass die Kommunikation einfach unter aller Kanone ist. Man kriegt viel zu spät Arbeitsanweisungen die 15-20 Minuten vor Feierabend reingeplatzt kommen und/oder E-Mails die zu spät abgesendet werden und man das dann gar nicht mehr bis zum Feierabend schafft und nicht jeder hat Lust jeden 2. Tag länger zu arbeiten.
Gleichberechtigung
Als Mann hat man es hier schwieriger in der Frauen dominierten Behörde.
Frauen halten zusammen, reden hinterrücks jemanden oder gehen gleich zur Verwaltung hoch, wenn es was zu meckern gibt.
Interessante Aufgaben
In 100 Akten hat man 95-99 mal die gleichen Sachen zu erledigen.
Was für mich persönlich ok ist, da ich die Arbeit einfach nur erledigen will und dann die freie Zeit genießen möchte. Ich brauche nicht jeden Tag, wie andere Kollegen*innen immer neue Aufgaben.