25 Bewertungen von Bewerbern kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
25 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,3 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
kununu Prüfprozess
25 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,3 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Keine
erfahrener Fahrer, Vertrauensvoll, Ehrlich
In meinem Fall war alles optimal
Wirklich komisch , ich habe sowas noch nie erlebt. Als ich zum Bewerbungsgespräch kam musste ich erst vor einem Raum warten. Ich dachte mich erwartet ein normales erstes Kennenlernen bzw das übliche erste Gespräch im Bewerbungsgespräch.
Aber es kam anders vor mir saßen 4 "Abfrager" , die mich jeweils nach einem Fragekatalog befragten. Ich musste mich wirklich stark zusammenreißen um nicht loszulachen bzw. aufzustehen und zugehen. Die Fragen wiederholten sich auch ständig und machten teilweise gar keinen Sinn. Die Stimmung war sehr eigenartig und unangenehm. Ich wusste danach gleich , da würde ich nie arbeiten wollen nicht mal wenn die Bezahlung besser wäre als angegeben :) 7 Wochen später kam dann die Absage :)
Ich hatte mich bei der Stadt Augsburg auf eine Assistenzstelle im Bereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit beworben.
Es folgte eine Einladung zum Gespräch - das erst satte sechs Wochen später stattfinden sollte. Die Einladung enthielt keinerlei Hinweis auf mögliche Gesprächspartner. Ich ging daher vom üblichen ersten Kennenlerngespräch mit einem Vertreter der Personalabteilung aus - das sollte sich als Fehlschluss erweisen.
Am vereinbarten Termin ließ man mich zunächst warten und dann auch noch unangenehmerweise direkt einem Mitbewerber begegnen. Statt einem HR-Mitarbeiter traf ich schließlich auf zwei Führungskräfte und einen Personalrat.
Was dann folgte, lässt sich am besten mit einer unangekündigten Abfrage in einer Grundschulklasse beschreiben. Eine Führungskraft nahm mich nach Strich und Faden auseinander - da ich keinerlei Vorwarnung erhalten hatte, war ich nur sehr oberflächlich mit Details der Stadt Augsburg vertraut und dementsprechend unvorbereitet. Meine persönlichen Qualifikationen und Kenntnisse spielten keinerlei Rolle, das penetrante Abfragen einfach zu recherchierender Daten und Wortklaubereien waren viel spannender.
Die zweite Führungskraft und der Personalrat waren dagegen sehr freundlich und schienen mir teilweise vom Verhalten des Kollegen unangenehm berührt.
Bis heute habe ich keine Ahnung, welche Laus der Führungskraft an diesem Tag über die Leber gelaufen ist. Ich bin noch nie derart arrogant und herablassend in einem Gespräch geschulmeistert worden. Wohlgemerkt: Ich bin zum Termin überpünktlich, hochmotiviert und gut gelaunt erschienen und hatte wirklich großes Interesse an dem Job. Im Nachhinein betrachtet, hätte ich einfach aufstehen und das Gespräch verlassen sollen. Meine gute Kinderstube verhinderte das.
Wenig überraschend erhielt ich eine Absage. Die aber dafür mit einigen Tagen Abstand gleich in doppelter Ausfertigung. Sicher ist sicher.
Anruf, Begrüßung, Vorstellung, Sachverhalt - viel zu kompliziert für diese Anstalt. Abwertende Behandlung am Telefon - spiegeln, Mobbing wohl vorausgesetzt - sollte ich meine Herkunft beschreiben? Naja, es schafft auch nicht jeder in den Bundestag, obwohl Abhängigkeiten beschreibende Situationen unterschiedlich sind ;)
Die Stadt Augsburg sagt ständig ihren Bewerbern ab und inseriert dann wieder neu. Ich war deshalb schon mit anderen Bewerbern im Gespräch die wie ich auch ständig Absagen bei den städtischen Jobs in Augsburg erhalten. Vermutlich wird es (dann) intern vergeben. Es ist sehr enttäuschend für Menschen mit Behinderung wie ich es bin. Gefühlt existiert die Inklusion nur auf dem Papier. Man möchte arbeiten und ist aber auf das Bürgergeld angewiesen. Das ist sehr frustrierend.
Bewerbungsgespräche in einer Kantine hinter Pappwänden, bei denen alle zuhören können? Nein, Stadt Augsburg, das ist absolut unseriös. Ich entschied mich zu gehen, so etwas braucht sich keiner antun.
Wie bereits in der Überschrift geschrieben: Viel besser kann man den Bewerbungsprozess kaum gestalten. Das Einreichen der Bewerbung läuft vollständig digitalisiert ab, so dass man Vollständigkeit und Status jederzeit im Blick hat.
Die Einladung zum Vorstellungsgespräch kam per Post. Mit ausreichend Vorlauf kam vorab per E-Mail eine Aufgabenstellung für eine kleine Präsentation, die beim Termin vorbereitet werden sollte.
Der Empfang war herzlich. Die Vertreter der betreffenden Fachabteilungen und ein Vertreter des Personalrates stellten sich zunächst selbst vor, zuletzt ich mich und meinen Werdegang. Anschließend entwickelte sich auf Basis der vorbereiteten Präsentation ein Gespräch über die Fachthemen auf Augenhöhe.
Obwohl ich keine zwei Wochen vorher einen schweren Schicksalsschlag einstecken musste, fühlte ich mich zu keinem Zeitpunkt des Gesprächs unwohl. Im Gegenteil: Ich hätte sehr gerne für die Stadt Augsburg gearbeitet.
Einziger Wermutstropfen für mich: Es wurde leider ein anderer Bewerber ausgewählt.
Aus Jux und Dollerei verschiebt niemand ein Vorstellungsgespräch! Wenigstens eine Alternative sollte möglich sein. Ich bin mehr als enttäuscht.
So verdient kununu Geld.