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Kulturkompass - traditionell oder modern?

Basierend auf Daten aus 82 Bewertungen schätzen Mitarbeiter:innen bei Stadt Augsburg die Unternehmenskultur als ausgeglichen zwischen traditionell und modern ein, was weitgehend mit dem Branchendurchschnitt übereinstimmt. Die Zufriedenheit mit der Unternehmenskultur beträgt 3,3 Punkte auf einer Skala von 1 bis 5 basierend auf 131 Bewertungen.

Traditionelle
Kultur
Moderne
Kultur
Stadt Augsburg
Branchendurchschnitt: Öffentliche Verwaltung

Wie ist die Kultur bei deinem Arbeitgeber?

Nutze deine Stimme und verrate uns, wie die Unternehmenskultur deines Arbeitgebers wirklich aussieht.

Die vier Dimensionen von Unternehmenskultur

Die Unternehmenskultur kann in vier wichtige Dimensionen eingeteilt werden: Work-Life-Balance, Zusammenarbeit, Führung und strategische Ausrichtung. Jede dieser Dimensionen hat ihren eigenen Maßstab zwischen traditionell und modern.

Work-Life Balance
JobFür mich
Umgang miteinander
Resultate erzielenZusammenarbeiten
Führung
Richtung vorgebenMitarbeiter beteiligen
Strategische Richtung
Stabilität sichernVeränderungen antreiben
Stadt Augsburg
Branchendurchschnitt: Öffentliche Verwaltung

Die meist gewählten Kulturfaktoren

82 User:innen haben eine Kulturbewertung abgegeben. Diese Faktoren wurden am häufigsten ausgewählt, um die Unternehmenskultur zu beschreiben.

  • Kollegen helfen

    Umgang miteinanderModern

    49%

  • Bürokratisch auf Regeln achten

    Strategische RichtungTraditionell

    41%

  • Mitarbeiter im Stich lassen

    FührungModern

    40%

  • Sich kollegial verhalten

    Umgang miteinanderModern

    37%

  • Wenn nötig länger bleiben

    Work-Life BalanceTraditionell

    35%

Kommentare zur Unternehmenskultur aus unseren Bewertungen

Hast du gewusst, dass es 6 Fragen zur Unternehmenskultur gibt, wenn du einen Arbeitgeber auf kununu bewertest? Hier sind die neuesten dieser Kommentare.

2,0
ArbeitsatmosphäreEx-Angestellte/r oder Arbeiter/in

Die Arbeitsatmosphäre könnte eigentlich angenehm sein, würde der Arbeitsalltag nicht regelmäßig durch „Systemausfälle“ und eine Infrastruktur geprägt, bei der Zuverlässigkeit offenbar als optionales Zusatzmodul betrachtet wird. Es soll Beschäftigte gegeben haben, die nach jedem Zeilenwechsel ihr Dokument speicherten – nicht aus übertriebener Vorsicht, sondern um ihre Arbeit überhaupt zuverlässig erledigen zu können.

Auch zahlreiche Arbeitsabläufe – sofern man sie so nennen möchte – wirken, als seien sie seit der Generation unserer Großeltern unverändert weitergegeben worden. Anstatt ineffiziente Prozesse grundlegend zu modernisieren, versucht man bevorzugt, zusätzliches Personal zu gewinnen. Gleichzeitig wird beklagt, dass dieses ohnehin zu viel verdiene. Besonders anschaulich wird die gelebte Digitalisierung, wenn Beschäftigte eigens dafür abgeordnet werden, vorhandene Listen manuell abzutippen und in Excel zu übertragen. Fortschritt bedeutet hier offenbar, dass das Papier anschließend auf einem Bildschirm angezeigt wird.

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1,0
KommunikationEx-Angestellte/r oder Arbeiter/in

Die Kommunikation bestand aus einem bemerkenswerten Wechsel zwischen einer Flut weitgehend irrelevanter Allgemeininformationen und auffälliger Zurückhaltung bei tatsächlich wichtigen Themen. Letztere wurden zunächst ausführlich auf Führungskräfteebene besprochen. Anschließend entschied man offenbar nach dem Gießkannenprinzip, wer mit den „wichtigen“ Informationen bedacht wurde – wobei die zuständigen Beschäftigten nicht zwingend zum ausgewählten Personenkreis gehörten.

So kam es vor, dass Termine beschlossen und verbindliche Absprachen getroffen wurden, ohne die für die spätere Umsetzung verantwortliche Stelle überhaupt zu informieren. Diese erfuhr davon mit etwas Glück über Umwege – oder spätestens dann, wenn verwundert nachgefragt wurde, weshalb die Aufgabe noch nicht erledigt war. Ein Kommunikationskonzept, das zuverlässig für Überraschungen sorgte.

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4,0
KollegenzusammenhaltEx-Angestellte/r oder Arbeiter/in

Unter den „Untergebenen“ herrschte trotz des gelegentlich gelebten Grundsatzes „§ 1: Ist das meins“ überwiegend ein guter Zusammenhalt. Ausnahmen bestätigten selbstverständlich auch hier die Regel. Die meiste Zeit hatte man es jedoch mit freundlichen, hilfsbereiten Kolleginnen und Kollegen zu tun, auf deren Unterstützung man sich verlassen konnte. Vermutlich schweißen gemeinsame Erfahrungen in einem solchen Arbeitsumfeld besonders gut zusammen.

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3,0
Work-Life-BalanceEx-Angestellte/r oder Arbeiter/in

Die Work-Life-Balance ist grundsätzlich gegeben: Sobald man die Wirkungsstätte verlassen hat, kann man ganz entspannt abschalten. Sollte währenddessen dennoch etwas vermeintlich „Wichtiges“ passieren, wird zuverlässig dafür gesorgt, dass die Arbeit den Weg ins Privatleben findet – wenn nötig sogar in Form eines persönlich vom Abteilungsleiter zugestellten Briefes. So bleibt die Verbindung zum Arbeitgeber auch außerhalb der Arbeitszeit erfreulich eng.

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1,0
VorgesetztenverhaltenEx-Angestellte/r oder Arbeiter/in

Es herrschte eine bemerkenswert konsequent gepflegte Zweiklassengesellschaft. Beschäftigte wurden von einzelnen Führungskräften trotz nachgewiesener Qualifikationen offenbar eher als nachrangiges Personal betrachtet. Immerhin bestand eine verbindende Gemeinsamkeit: Letztlich waren alle nur „Untergebene“, die zunächst „gebrochen werden müssen“ – so tatsächlich der O-Ton. Bei einem derart fortschrittlichen Führungsverständnis stellte sich schnell die Frage, ob man auf dem Arbeitsweg versehentlich einige Jahrhunderte zurückgereist war.

Auch die E-Mail-Kommunikation war vorbildlich transparent: Sie musste über ein zentrales Postfach erfolgen, in dem Team-, Abteilungs- und Amtsleitung gleichzeitig mitlesen konnten. Nach dem Versand folgten zur zusätzlichen Arbeitserleichterung regelmäßig Rückfragen und hilfreiche Anmerkungen. Die engagierte Unterstützung konzentrierte sich dabei allerdings fast ausschließlich auf den Postausgang. Der Posteingang blieb trotz eindeutiger Zuständigkeiten erstaunlich oft unbeachtet – vermutlich, damit die Beschäftigten zumindest dort noch ein wenig Eigenverantwortung erleben durften.

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1,0
Interessante AufgabenEx-Angestellte/r oder Arbeiter/in

Neue und prestigeträchtige Themen wurden zunächst bevorzugt von den Führungskräften bespielt und öffentlichkeitswirksam „eingeführt“. Sobald der interessante Teil abgeschlossen war, durften die Beschäftigten das Ergebnis funktional umsetzen – selbstverständlich streng nach den zuvor mit beeindruckender Leitungskompetenz „fachlich evaluierten“ Vorgaben.

Bedauerlich ist nur, dass es gleichzeitig an allen Ecken nach Modernisierung, Digitalisierung und echter Veränderung ruft. Verwundert zeigt man sich außerdem darüber, dass die Gewinnung und Förderung von Nachwuchskräften zunehmend schwieriger wird. Dabei könnte die Erklärung kaum näherliegen: Junge Menschen sind heute bereits früh an digitale, schnelle und effiziente Abläufe gewöhnt. Treffen sie dann auf Strukturen, in denen selbst einfache Prozesse durch Hierarchien, Zuständigkeitsdenken und vermeidbare Umwege ausgebremst werden, hält sich die Begeisterung für eine berufliche Zukunft dort verständlicherweise in Grenzen.

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