40 Bewertungen von Bewerbern kununu Prüfprozess
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40 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
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40 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Es wäre gut, wenn man nicht pauschal eine Absage bekommt, ohne jemals eingeladen worden zu sein, obwohl man offensichtlich sehr gut rein passt und allen Anforderungen laut Stellenanzeige entspricht. Erst nach Rückfrage meinerseits kam eine Absage! So was ist weder wertschätzend noch zielführend für die Stadt. Man sollte vielleicht auch einfach die Leute in der Personalabteilung überprüfen, vielleicht sind die immer noch der Meinung, dass Menschen aus der freien Wirtschaft nicht gut genug für die Stadt sind, ich denke aber das ist ein riesen Trugschluss. Schade, dass man keine Chance bekommt sich vorzustellen.
Aufgabe aus dem zukünftigen Arbeitsfeld, Präsentation der Aufgabe, anschließend Interview
Ich habe mich auf die ausgeschriebene Stelle „Teamleitung im Lokal Willkommen“ beim Sozialamt beworben. Die Bewerbungsfrist wurde online kurzfristig um eine Woche verlängert, ohne dass Personen, die sich bereits beworben hatten, darüber informiert wurden. Allein dieses Vorgehen hinterlässt bereits einen unprofessionellen Eindruck.
Die Einladung zum Vorstellungsgespräch erfolgte sehr kurzfristig per E-Mail. Das Gespräch selbst dauerte knapp 2,5 Stunden, inklusive einer Aufgabenpräsentation. Teilgenommen haben zwei Bereichsleiterinnen sowie eine Sachbearbeiterin aus der Personalabteilung.
Während des Gesprächs fiel mir auf, dass die Zusammensetzung des Gremiums ungewöhnlich war: Es war weder eine Gleichstellungsbeauftragte noch eine Vertretung des Personalrates anwesend. Ich sprach diesen Punkt offen an. Die beiden Bereichsleiterinnen schauten sich daraufhin an, und eine von ihnen erklärte, Frau X werde im Laufe des Gesprächs dazukommen. Während der gesamten Gesprächsdauer erschien jedoch keine weitere Person. Diese Situation wirkte irritierend und wenig transparent.
Im Januar stellte ich auf der Internetseite von Lokal Willkommen fest, dass die Stelle, auf die ich mich beworben hatte, inzwischen von einer Person besetzt war, die dort bereits zuvor operativ tätig gewesen war. Dadurch entstand für mich eindeutig der Eindruck, dass die Position von Anfang an für eine interne Besetzung vorgesehen war; also ein "Alibi-Verfahren".
Der gesamte Einstellungsprozess wirkte insgesamt wenig transparent und nicht wertschätzend gegenüber externen Bewerber*innen. Die Stadt Dortmund sollte klar kommunizieren, wenn eine Stelle primär für eine interne Besetzung vorgesehen ist, oder sicherstellen, dass externe Bewerbungen ernsthaft berücksichtigt werden. Externe Bewerbungen sind mit erheblichem persönlichem Aufwand verbunden – man nimmt Urlaub, organisiert private Verpflichtungen und investiert viel Zeit und Energie. Wenn dieser Einsatz offenbar ohne reale Erfolgschance bleibt, ist das respektlos. Ein solches Vorgehen beschädigt das Vertrauen in die Verwaltung nachhaltig und hält qualifizierte Fachkräfte davon ab, sich künftig auf Führungspositionen zu bewerben.
Eine etwas schnellere Reaktion auf Mails wäre wünschenswert.
Der Bewerbungsprozess hat mir sehr gefallen. Das Gespräch fand auf Augenhöhe statt. Direkt nachdem Gespräch hatte ich die Zusage.
Ein Bewerbungsschreiben, insbesondere mit einem Anschreiben, ist viel Aufwand. Viele Personaler*innen lesen eigentlich nur noch den Lebenslauf. Es wäre angemessen für die kleinste staatliche Einheit zumindest eine Absage zuschreiben und ein Feedback zu übermitteln. Ich finde das respektlos und Sie haben meine Zeit verschwendet. Bitte klagen Sie nicht mehr über Fachkräftemangel. Null Sterne.
Rückmeldung nicht per Standardmail
Ich habe mich auf die ausgeschriebene Position als Bereichsleitung Allgemeine Sozialhilfen beim Sozialamt Dortmund beworben. Nach meiner Absage, die ich bereits kurze Zeit nach dem Gespräch per standardisierter E-Mail erhielt, wurde mir von mehreren Mitarbeitenden der Stadtverwaltung bestätigt, dass die Stelle bereits intern besetzt war und die Ausschreibung lediglich pro forma erfolgte.
Dieses Vorgehen widerspricht den Grundsätzen eines fairen und chancengleichen Bewerbungsverfahrens. Externe Bewerbende investieren Zeit und Mühe in ihre Vorbereitung, nur um letztlich feststellen zu müssen, dass sie nie eine echte Chance auf die Position hatten.
Besonders problematisch ist, dass mir berichtet wurde, dass der neue Stelleninhaber ein alter Bekannter der Amtsleitung aus der Stadtverwaltung Witten sei. Wenn Stellen auf diese Weise nach persönlichen Beziehungen statt nach Qualifikation vergeben werden, wirft das erhebliche Zweifel an der Integrität des gesamten Auswahlprozesses auf.
Verbesserungsvorschlag:
Die Stadt Dortmund sollte entweder klar kommunizieren, wenn eine Stelle für eine interne Besetzung vorgesehen ist, oder sicherstellen, dass externe Bewerbende eine echte Chance haben. Andernfalls untergräbt ein solches Vorgehen das Vertrauen in die Verwaltung und hält qualifizierte Fachkräfte davon ab, sich ernsthaft auf Führungspositionen zu bewerben.
Im November 2024 habe ich einen Online-Test abgeschlossen. Im Dezember wurde eine Mail geschickt, in der mitgeteilt wurde, man würde den Bewerbungsprozess bis zum 31.01.2025 verlängern, da es nicht genug Bewerber:innen gibt, um Ergebnisse zu vergleichen. Nun sind wir schon am Ende vom Februar und es gibt immer noch keine Rückmeldung. Mal sehen, wie lange das noch laufen wird. Allerdings finde ich, dass es eine Frechheit ist, von Bewerber:innen zu erwarten, dass sie Tests durchführen, die zwei Stunden dauern und sich dann aber nicht mal kurz zu melden. Man kann wenigstens einen Zwischenbescheid geben. Einfach unprofessionell.
Die Bewerber vorher informieren, auf wie viele Personen sie treffen werden. Während des Gesprächs eine angenehmere Atmosphäre schaffen. In einem viel zu großen Raum waren viel zu viele Tische in U-Form angeordnet und man saß diesem "U" auf dem Kopf gestellt gegenüber. Es fühlte sich an wie vor Gericht. Dass direkt stumpf mit dem Protokoll eingestiegen und gewissen Fragen und Punkte an mir abgearbeitet wurden, machte es noch unangenehmer. Außerdem sollten man überdenken, ob so viele Personen für ein erstes Gespräch notwendig sind – man fühlte sich sehr bedrängt. Darüber hinaus war man verwundert, dass ich noch studiere und mich deswegen für 20 h bewerbe. Dabei ist all dies aus meinen Bewerbungsunterlagen ersichtlich. Letzter Punkt: Es wurden Wissensfragen zum Fach genannt, auf die ich Antwort gab. Bei Absage stellte sich heraus, dass den Einstellenden bestimmte Infos fehlten, nach denen sie aber nicht direkt gefragt hatten. Auf meine Frage, wieso sie nicht danach gefragt hätten (ich hätte nämlich durchaus Wissen diesbezüglich gehabt) wurde geantwortet, dass man fair sein müsse und deswegen keine Rückfragen stelle, wenn etwas an Input fehle. Absolut unverständlich.
Ich bin im Nachhinein extrem froh, mich woanders beworben zu haben und dort auch direkt sehr wertschätzend empfangen worden zu sein.
So verdient kununu Geld.