Vorsicht! Nicht jeder Beamtenanwärter wird nach bestandener Prüfung übernommen, obwohl im Vorfeld anders kommuniziert!!
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Die Kommunikation mit den Azubis (Beamtenanwärtern). Knapp 2 Wochen vor mündlicher Prüfung gab es Gespräche, dass 5 Anwärter nicht ins Beamtenverhältnis auf Probe übernommen werden. Schuld waren hier wohl „Kommunikationsprobleme der einzelnen Fachbereiche“
Alle Anwärter waren zu diesem Zeitpunkt schon in ihren Fachbereichen eingesetzt, in denen sie nach erfolgreicher Prüfung bleiben sollten. Bis dahin war eine Nichtübernahme kein einziges mal ein Thema!! Hier wurde wohl versäumt, rechtzeitige Gespräche zu führen.
Diese Versäumnisse mussten die Anwärter ausbaden, die zwei Wochen später auf der Straße standen, ohne die Beamtenurkunde auf Probe und somit auch ohne eine realistische Chance, bei einer Nachbarstadt mit einem Beamtenverhältnis auf Probe eingestellt zu werden. Auch um sich evtl. einen neuen Ausbildungsplatz zu suchen, war es zu diesem Zeitpunkt schon zu spät!
Als Begründung wurden u. a. vermehrte Krankentage benannt, also keine Punkte, die erst 14 Tage vor der Abschlussprüfung im Raum standen!
Also gut überlegen, ob man diesen Weg bei der Stadt Essen einschlagen möchte. Sollte man (sehr spontan) nicht übernommen werden, so bringt einem der Verwaltungslehrgang nicht viel, da es keine IHK-geprüfte Ausbildung ist und bei potentiellen Arbeitgebern nicht als vollwertige Ausbildung anerkannt wird. Macht nur Sinn bei einer Übernahme der Stadt Essen und das ist ja wie in unserem Fall keine Garantie. Ganz schlechtes Vorbild so mit Auszubildenden umzugehen. Selbst in kleinen Betrieben wird man rechtzeitig über eine Nichtübernahme informiert!
Verbesserungsvorschläge
Offene Gespräche zum Ausbildungsbeginn bzgl. Übernahme, rechtzeitige Gespräche bei Nichtübernahme
