8 Bewertungen von Bewerbern kununu Prüfprozess
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8 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,2 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
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8 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,2 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Auch ich habe das Auswahlverfahren für eine Qualifizierung bei der Stadt Gelsenkirchen durchlaufen. Aus fachlicher Sicht sehe ich deutliche Schwächen bei Aussagekraft, Anforderungsbezug und Chancengerechtigkeit.
Kurz nach der Unterlagenprüfung folgte ein Online-Test mit überwiegend Rechenaufgaben, etwa Geometrie, binomische Terme und Potenzen, meist 30 bis 60 Sekunden Bearbeitungszeit je Aufgabe. Ein arbeitsbezogener Zusammenhang war für mich nicht erkennbar; unter diesen Vorgaben erscheint die prognostische Aussagekraft der Eignungsbeurteilung begrenzt. Der anschließende Fragenblock zu Personendaten zeigte wiederkehrende Inhalte ohne klare Struktur. Zielmerkmale, Erhebungsweg und Bewertungsmaßstäbe blieben für mich nicht nachvollziehbar, der Nutzen für die Auswahlentscheidung wirkte gering.
Zum Gespräch wurde ich eingeladen. Direkt nach der Ankunft musste ich den Mathematikteil erneut bearbeiten; nach Aussage einer anwesenden Person sei dies eine übliche Vorselektion. Das Interview wirkte teils unübersichtlich und starr. Ein Leitfaden wurde Punkt für Punkt abgearbeitet, ergänzt um grobe fachliche Fragen; mehrere Anwesende protokollierten fortlaufend. Ich gewann den Eindruck einer bereits vorentschiedenen Lage, Rückfragen wurden knapp beantwortet. Fachliche Punkte konnte ich aus meiner Sicht schlüssig darlegen; spezifische Vorkenntnisse wurden nicht verlangt. Am Ende bestätigte man meine grundsätzliche Eignung und erläuterte den weiteren Verlauf.
Mehrere Wochen später erhielt ich eine Absage mit dem knappen Hinweis auf eine Entscheidung zugunsten anderer Bewerbender. Die Stadt wirbt mit Diversität und Vielfalt; in der Praxis nahm ich Defizite wahr, die Repräsentanz von Mitarbeitenden mit Migrationsgeschichte wirkte im Prozess gering. Leistungsorientierte Auswahl ist legitim, doch hohe Zugangshürden und umfangreiche Anforderungen wirken als Barriere und stehen den Zielen der Fachkräftegewinnung entgegen. Erforderlich sind klare, berufsnahe Kriterien, ein schlank standardisiertes Verfahren und nachvollziehbare Begründungen.
Ich habe mich bei der Stadt Gelsenkirchen beworben, eine Einladung zum Online Test kam zügig. Nach einer Zeit habe ich dann eine Einladung zum Vorstellungsgespräch bekommen, das habe ich aus meiner Sicht sehr gut gemeistert wie mir selber auch mitgeteilt wurde, über das Gespräch kann ich mich nicht beschweren. Mir wurde gesagt ich würde eine Antwort vor Weihnachten bekommen, die habe ich von alleine nicht bekommen was ich wirklich sehr enttäuschend fand, ich habe 2 Monate auf eine Antwort gewartet und keine erhalten.Ich musste selber nachfragen und habe nach meiner Nachfrage sofort eine Absage erhalten. Das ist für mich kein Fairer Umgang mit Bewerbern, ein staatliche Kommune müsse hier mit Absagen professioneller umgehen.
Vom hohen Ross herabsteigen, menschen ausreden lassen, nicht zusätzliche Qualifikationen fordern, die in der Stellenanzeige so nicht gefordert wurden
Selbst eine Absage noch am selben Tag geschrieben
Solch ein Arbeitgeber braucht kein Mensch und selbst schuld, wenn man kein Personal findet
Ich verzichte bewusst auf das Teilen von Bewerbungsfragen. Es waren alles Fragen, über die man sich schon einmal Gedanken gemacht haben kann sowie Situationsfragen. Wenn eine Antwort unklar ist, wird spezifisch nachgefragt.
einheitlich und aufrichtig kommunizieren
Ich finde den Bewerbungsprozess aus Sicht des Arbeitgebers gut aber nicht jeder kann damit umgehen.