65 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
65 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,9 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
kununu Prüfprozess
65 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,9 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Das vielfältige Gesundheitangebot
Duschen im Rathaus
Fahrradkäfig
Fortbildungsangebote
Betriebsfest
Jobrad
Nette Kolleginnen und Kollegen
Die neuen Besprechungsräume
Der eingeschalgene Weg immer moderner zu werden. Weiter so.
Atmosphäre im Team ist offen und ehrlich.
Die Stadt ist besser als ihr Image.
Mobiles Arbeiten, Gleitzeit, Urlaub spontan möglich
E-Fahrzeuge und Wasserstofffahrzeuge wurden angeschafft. Cent-Spende für guten Zweck eingeführt.
Der Zusammenhalt ist gut. Man merkt dies zum Beispiel auch bei Wahlen oder Bürgerentscheiden. Alle ziehen an einem Strang.
Hab eine Führungskraft mit der ich super zufrieden bin.
An heißen Tagen kann ich ins Home Office oder in ein anderen Büro. Die Möglichkeit ist super. Außer, dass es an heißen Tagen auch sehr heiß werden kann, hab ich nichts auszusetzen. Laptop und Austattung sind super.
Unternehmenskommunikation ist okay. Ich freue mich allerdings aufs neue Intranet und sehe da die Bemühungen dies optimieren. Das wird gut.
In den unteren Hierarchieebenen gibt es viele weibliche Führungskräfte. Das wird von Ebene zu Ebene immer weniger. Da der TVÖD für alle gleich ist, gibt es hier keine Lohnunterschiede.
Arbeiten für das Gemeinwohl von Bauen bis zur Kita. Mehr Sinn geht nicht.
Die Reaktionen auf Bewertungen hier seitens der Personalabteilung sprechen eigentlich für sich. Kontruktive Gespräche sind unmöglich, weil immer nur entsprechend der Hackordnung "draufgehauen" wird.
Mal schauen was sich da hinter den weißen Westen so verbirgt.
Angespannt, durch ausgeprägte Misstrauens-und Kontrollmentalität
Zunehmende Problematik mit bestimmter politischer Ausrichtung, die immer mehr Kollegen in große Sorge um demokratische Werte bringt.
In den oberen Etagen sehr ausgeprägte Neigung zu "Homeoffice", je weiter unten, desto mehr wird die Zeit "abgesessen". Dank Zeiterfassung zumindest korrekt. Kampf um Uralub wird unter Kollegen systematisch geschürt.
Dürftig
Mit einigen Tricks werden die Gehälter an die Haushaltslage angepasst. Alte Verträge sind sicherlich ok. Bei Neueinstellung, verdient man deutlich weniger
Wenn ein möglichst hoher Verbrauch an Papier , umweltbewußt ist, dann super!
Mobbing ist auch eine Form von Kollegialität, oder?
Die älteren Kollegen haben sich ihren Platz erkämpft und werden im Normalfall respektiert.
Top-down und autoritär, statt kompetent. Aussschließlich strategisch orientiert, im Sinne von selbst eine weiße Weste behalten und einen "Schuldigen" suchen. Entscheidungen werden mit Scheinargumenten bemäntelt und sind meist mehr strategischer als sachlicher Natur.
bei Publikumsverkehr kaum Ruhe zum Arbeiten, Räume im Sommer heiß, IT ist gut.
Durch starke Hierarchien ist man besser sehr vorsichtig mit Meinungsäußerungen, relevante Informationen werden oft nur bruchstückhaft und strategisch von "oben" nach "unten" weitergegegben.
Inzwischen kippen die Verhältnisse stark zu ungunsten männlicher Beschaftigter.
Verwaltung und interesssant Aufgaben ? Maximal sinnlose Aufgaben. Das Kriterium ist nicht interessant, sondern möglichst viel Zeit verbringen mit möglichst wenig Ergebnis und möglichst viel Arbeitszeit in sozialen Netzwerken und Shoppingseiten.
Insgesamt ein kollegiales Miteinander
teils sehr undurchsichtige Strukturen, sehr hohe Personalfluktuation, Ideen und Wünsche der Mitarbeitenden werden häufig einfach abgebügelt.
mehr agiles Arbeiten wagen, weniger Hierarchiedenken
Teilzeit und Homeoffice werden ermöglicht
aufgrund fehlender Haushaltsmittel sind Fortbildungen nur sehr eingeschränkt möglich
habe noch nichts Negatives feststellen können
Direkte Vorgesetzte sind sehr gut, je höher die Ebene, desto schwieriger wird es. Die Motivation der Mitarbeitenden leidet dadurch mittlerweile leider sehr stark.
Büros zu klein, überbesetzt, technische Ausstattung im Rahmen, im Sommer ist es in den Büros unerträglich heiß.
Strukturell ok, leider gibt es auch in unserer Verwaltung immer noch viele Männer, die bei dem Thema deutliche Defizite haben.
Es herrscht insgesamt ein positives und kollegiales Miteinander innerhalb der Verwaltung.
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Es ist nicht einmal ein Verbesserungsvorschlag, aber ich hatte davon gehört, dass es vorher Mentoren für Azubis gab. Oder vielleicht gibt es auch zukünftig Mentoring-Programme für Führungskräfte oder ähnliche Programme.
Gutes Miteinander innerhalb der Abteilung, Hilfsbereitschaft unter Kollegen und Kolleginnen, wertschätzendes Miteinander.
Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf wird berücksichtigt. Flexible Arbeitszeiten und Mobiles Arbeiten tragen dazu stark bei.
Eine Stelle als Personalentwicklerin ist vorhanden.
Innerhalb der Abteilung werden Seminare/Fortbildungen befürwortet und es stand dem noch nichts im Wege diese auch wahrnehmen zu können.
Die Prozesse, die möglich sind umzustellen, werden sukzessive digitalisiert. DMS wird eingeführt.
Konstruktives und vertrauensvolles Miteinander! Einfach super!
Es werden Kompromissen getroffen und geschaut, dass niemand benachteiligt wird.
Sehr gute Führungskraft innerhalb der Abteilung. Führungskraft hat immer ein offenes Ohr, Rückhalt ist auch gegegeben. Meines Wissens finden auch Führungskräfteschulungen statt.
Regelmäßige Teamrücksprachen und Einzelrücksprachen mit Vorgesetzten finden statt. Jedoch auch außerhalb der Rücksprachen findet man immer ein offenes Ohr.
Vielfälftiger Aufgabenbereich.
angenehm
Als Arbeitgeber gut, wird aber oft in einen Topf geworfen mit dem Image der Stadt im Allgemeinen und politischen Entscheidungen.
Ich weiß zu schätzen, dass ich meine Arbeitszeit sehr flexibel planen kann. So ist mir die Ausübung von Ehrenämtern möglich.
alles was Tarif und Beamtenrecht zulässt
zu viel Papier, (noch) zu wenig digital
Gutes Team, das sich unterstützt, ergänzt und zusammenhält.
offene Kommunikation
funktioniert
sehr vielfältig
Die Gesundheits- und Betriebssportangebote sind ein echtes Highlight
Personalrat ist ein zahnloser Tiger der regelmäßig mit dem Personalamt Kaffee trinkt und man sich deshalb nicht zu sehr streiten möchte. Der Sinn wird hier verfehlt.
Personalamt sollte aufhören so unprofessionel zu sein, weil die Abgänge zu kontrollieren um den anonymen Mitarbeiter der hier Bewertet ausfindig zu machen ist schon recht creepy.
Im eigenen Team okay, solange keine Probleme auftreten
Personalamt wirbt mit Kununu, hier sei man bester Arbeitgeber 2025, aber hier sind die aktuellen Bewertungen nicht sehr rosig.
Flexible Arbeitszeiten, Homeoffice nach Absprache
Echte Weiterbildungen gibt es nicht für eine bereits besetzte Stelle, wenn muss man sich auf eine Weiterbildung in einem anderen Bereich bewerben. Auf der eigenene Stellen kommt man Karrieretechnisch nicht weiter.
Gehalt komm pünktlich, VL wird nur das minimum ausgezahlt
Wir versuchen erst garnicht von Papier wegzukommen
Jeder kämpft für sich, jeder redet über jeden
Je älter, desto eher wird man in Ruhe gelassen, weil neue Software und Vorgänge so schwierig zu erlernen sind. Der Rest darf sich mit sowas rumschlagen.
Die allermeisten Vorgesetzten sind fachlich top, aber leider inkompetent was Führung betrifft, stehen meist kurz vor der Rente und sitzen ihre Zeit noch ab
Software veraltet, Büros zu klein mit zu vielen Leuten besetzt und es wird nichtmal etwas für eine bessere Akustik angeschafft, wenn 3/3 im Büro telefonieren
Unbequeme Mails werden weder vom Vorgesetzten noch vom Personalrat beantwortet
Die meisten Führungspositionen sind von Männern besetzt, Aufstieg nicht wirklich möglich.
Höherbezahlte Aufgaben sollen inoffiziell übernommen werden, weil einem sonst mehr Lohn zusteht und das will der neue BG nicht
Nichts
Die Stadt Herten war unter dem ehemaligen BM und der ehemaligen Personalabteilung ein excellenter Arbeitgeber. Bis der Akteur ei
nzog,dann war alles vorbei und verloren. Die neue Personalabteilung laesst schwer zu wünschen übrig. Mit der Rechtsschutzversicherung ist alles gesagt.
Ich rate jedem neuen Arbeitnehmer mit dem Arbeitsvertrag gleichzeitig eine gute Rechtsschutz Versicherung abzuschließen
Angst geht durch die Etagen, sagen Sie bloß nicht Ihre Meinung!
Schlecht, die negativen Bewertungen treffen %zu
Leere Versprechen
Nach Nasenprinzip
Jeder fuer sich Gott fuer uns alle
Hetze wird geschürt, niedrigste Stufe die es gibt, unfähige Vorgesetzte die nur ihre Taschen voll machen und ihre Zeit absitzen
Schlecht, keine Kantine
Sehr schlecht
Es zählt das Nasen Prinzip
In meinem Bereich herrscht eine sehr angenehme Arbeitsatmosphäre. Man fühlt sich wohl, angenommen und wertgeschätzt. In stressigen Zeiten kann ich mich auf meine Arbeitskollegen verlassen.
Meiner Meinung nach hat die Stadtverwaltung leider noch immer einen zu Unrecht schlechten Ruf.
Dank Gleitzeit und zwei Homeoffice-Tagen pro Woche lässt sich die Arbeit gut mit dem Privatleben vereinbaren. Die Stadt Herten ist ein familienfreundlicher Arbeitgeber, der flexible Arbeitsmodelle ermöglicht.
Die Möglichkeit auf Seminare / Weiterbildungen ist stets gegeben
Das Team arbeitet hervorragend zusammen – offen, hilfsbereit und kollegial.
Die Führungskräfte sind ansprechbar, kommunizieren auf Augenhöhe und geben konstruktives Feedback. Ich bin sehr zufrieden.
Bis zu zwei Homeoffice-Tage pro Woche sind möglich. Doppelbüros werden durch flexible Arbeitsmodelle entlastet, und die IT sorgt für moderne Ausstattung.
Die Kommunikation ist offen und respektvoll – sowohl im Team als auch mit den Vorgesetzten.
Die Bezahlung erfolgt nach Tarif mit regelmäßigen Anpassungen und Stufenaufstiegen. Natürlich wäre mehr Gehalt schön, doch die Sicherheit des Arbeitsplatzes und die faire Vergütung sind klare Pluspunkte.
Gleichbehandlung und Wertschätzung werden großgeschrieben, unabhängig von Geschlecht, Herkunft, Religion oder Alter.
Die Arbeit ist abwechslungsreich und vielfältig, da sie verschiedene Themenfelder umfasst.
Das Rathaus liegt in einer sehr schönen Lage direkt am Schlosspark und nur wenige Gehminuten von der Innenstadt entfernt – das bietet auch in der Pause Raum für kurze Erholung und schöne Spaziergänge. Besonders für radfahrende Kollegen hat man es gut gelöst: Fahrräder können in einem abschließbaren Käfig sicher und nahezu direkt am Rathaus abgestellt werden.
Besonders enttäuschend ist der Umgang mit dem Thema Karriere und Weiterbildung. Engagierte Mitarbeitende, die sich fachlich weiterentwickeln möchten, stoßen oft auf Hürden – nicht wegen fehlender Angebote, sondern wegen mangelnder Unterstützung. Weiterbildungen hängen stark vom Team und der Führungskraft ab, werden in manchen Bereichen kaum aktiv gefördert oder sogar ausgebremst.
Auch Stellenbewertungen erfolgen nicht nachvollziehbar und nicht unabhängig – Mitarbeitende müssen ihre eigenen Aufgaben beschreiben, werden aber durch Personen bewertet, die die fachliche Tiefe nicht kennen oder sogar ausgebremst. Entwicklung wird dadurch nicht gefördert, sondern oft entmutigt.
Die Folge: Wer sich engagiert, bekommt eher ein schlechtes Gewissen gemacht als eine Perspektive aufgezeigt.
Ein erster und dringend notwendiger Schritt wäre ein echter Kulturwandel!! Weg von Kontrolle und Hierarchiedenken, hin zu Vertrauen, Transparenz und echter fachlicher Förderung. Die derzeit stark ausgeprägten Hierarchien bremsen Mitarbeitende aus und verhindern kreative Lösungen, Eigenverantwortung und Zusammenarbeit auf Augenhöhe.
Eine Führung „von unten nach oben“ wäre vielleicht zielführender, mit mehr Raum für Mitgestaltung, Sachverstand und Rückkopplung aus der Praxis. Führungskräfte sollten nicht in erster Linie bewerten und blockieren, sondern fördern, beraten und begleiten. Das setzt allerdings voraus, dass Stellenbewertungen unabhängig und nachvollziehbar erfolgen, nicht durch Führungskräfte, die ihre eigene Rolle oder Position sichern wollen.
Zudem sollte die Personalentwicklung neu gedacht werden: Fortbildungen sollten nicht vom Wohlwollen einzelner Vorgesetzter abhängen, sondern systematisch unterstützt und gezielt gefördert werden – insbesondere dann, wenn Mitarbeitende sich freiwillig weiterbilden.
Auch die internen Prozesse (z. B. Intranet, Informationsverteilung, Zugang zu Sozialleistungen) sollten entschlackt, vereinheitlicht und transparenter gestaltet werden, damit die Energie wieder dort ankommt, wo sie hingehört: in die Arbeit für die Menschen in der Stadt !!!
Als zweiten Schritt schlage ich eine offene, für alle verpflichtende Mitarbeitendenbefragung vor – mit besonderem Fokus auf das Verhalten von Führungskräften. Nicht nur Mitarbeitende haben Pflichten, sondern auch der Arbeitgeber. Seid fair, reflektiert euch selbst – und bringt endlich Dinge in Bewegung.
Und nutzt endlich das tatsächliche Potenzial der hier tätigen Mitarbeitenden! Alle Stellen sind erlernbar – niemand operiert hier am offenen Herzen oder fliegt ins Weltall (Stichwort: JOBROTATION). Geht gezielt auf Mitarbeitende zu und zeigt ihnen Entwicklungsmöglichkeiten auf. Das ist kein Zeichen von Stolz, sondern Ausdruck von Sachverstand und zielgerichteter Potenzialförderung.
Man muss sehr genau aufpassen, was man wo und wie sagt. Eine offene Kommunikationskultur existiert faktisch nicht, stattdessen herrscht in weiten Teilen eine spürbare Neid- und Misstrauenskultur. Persönliche Gespräche oder fachliche Initiativen werden schnell kritisch beäugt oder falsch ausgelegt. Leider ist es notwendig geworden, sich als Mitarbeitender durch eigene, interne Vermerke abzusichern – was allein schon viel über das Klima aussagt.
Von vielen Bekannten, Bürgerinnen und Bürgern sowie Mitarbeitenden anderer Städte, Kommunen oder Kreise höre ich selten Positives über die Stadt Herten. Besonders die Themen mangelnde Flexibilität und ein häufig als unfreundlich wahrgenommenes Verhalten werden immer wieder genannt.
Das ist schade, denn die Stadt bietet objektiv betrachtet durchaus viel Potenzial. Leider wird dieses Potenzial nicht konsequent genutzt, weder in der Außendarstellung noch im täglichen Miteinander.
Die Stadt Herten bietet grundsätzlich Rahmenbedingungen, die eine ausgewogene Work-Life-Balance ermöglichen , etwa durch Gleitzeitregelungen und die Möglichkeit zum Homeoffice. In meinem Team ist das jedoch leider nicht gelebte Praxis: Die Vorgaben sind sehr starr und deutlich von Misstrauen geprägt. Homeoffice-Zeiten werden ungleich verteilt, aber sind für die Leitungssperson selbstverständlich, für andere mit Einschränkungen oder zusätzlichen Hürden. Die Fairness hängt stark vom jeweiligen Team und der Haltung der Vorgesetzten ab.
In dieser Kategorie würde ich, wenn es möglich ist, null Sterne vergeben.
Stellenbewertungen erfolgen weder fachlich noch nachvollziehbar. Mitarbeitende sollen ihre eigenen Stellenbeschreibungen verfassen, die dann von Personen bewertet werden, die weder die tatsächlichen Anforderungen noch den Arbeitsalltag kennen.
Ein Beispiel: Ein Kollege, der eine Stellenbewertung beantragte, erhielt von der Personalabteilung die Aussage, dass seine Stelle eigentlich sogar niedriger eingruppiert sein müsste als bisher – noch bevor eine objektive Bewertung vorlag. Das ist nicht nur entmutigend, sondern schlicht respektlos gegenüber dem Engagement der Mitarbeitenden.
Statt Motivation zu fördern, wird engagierten Kräften oft ein schlechtes Gewissen eingeredet. Es zählt weniger die fachliche Leistung, sondern eher, wen man kennt. Führungskräfte nehmen starken Einfluss auf Bewertungen, während neutrale externe Gutachten kaum bis gar nicht berücksichtigt, sogar eher ignoriert oder belächelt werden!
Weiterbildungen werden stark vom jeweiligen Team abhängig gemacht. In meinem Fall werden sie nicht unterstützt – teilweise nehme ich sogar Urlaub, um Schulungen überhaupt besuchen zu können.
Das Gehalt richtet sich nach dem TVöD, grundsätzlich transparent geregelt, aber in der Umsetzung nicht immer gerecht. Gerade externe Bewerberinnen und Bewerber werden bei der Einstellung oft deutlich zu niedrig in den Erfahrungsstufen eingeordnet, meist Stufe 1 oder 2, unabhängig von der tatsächlichen Berufserfahrung. Auch intern könnten Führungskräfte Mitarbeitende gezielt höher einstufen, um Leistung zu honorieren. Rechtlich wäre das sicherlich möglich, wird aber selten genutzt.
Die Sozialleistungen entsprechen formal dem Standard im öffentlichen Dienst, zusätzliche Angebote gibt es, aber mit auffälligen Unterschieden:
So sind Parkplätze etwa für Beschäftigte beim ZBH/HIB oder Lehrkräfte an Schulen kostenlos, Mitarbeitende im Rathaus hingegen müssen für Stellplätze zahlen –> bei gleichzeitig äußerst geringer Flexibilität.
Ein weiteres Beispiel: Schwimmkarten für das Copa Ca Backum sind für Beschäftigte der 100%igen Tochter (Hertener Stadtwerke) vorgesehen, nicht jedoch für die Mitarbeitenden der Stadt Herten selbst.
Viele dieser kleinen Unterschiede sorgen für Unmut – dabei könnte man durch einfache und sozial gerechte Regelungen viel zur Mitarbeiterzufriedenheit beitragen.
Als öffentliche Verwaltung ist die Stadt Herten grundsätzlich an gesetzlichen Vorgaben und Nachhaltigkeitszielen ausgerichtet. Es gibt einzelne Maßnahmen und Programme, die ökologisches oder soziales Bewusstsein widerspiegeln. Im konkreten Arbeitsalltag meines Bereichs spielt das Thema allerdings kaum eine bedeutende Rolle. Ein echtes Umwelt- oder Sozialbewusstsein wird stark vom persönlichen Engagement Einzelner getragen und ist nicht spürbar in der Führung verankert!
Was mir besonders auffällt: Mitarbeitende – egal in welcher Funktion – können natürlich auch mal einen schlechten Tag haben. Das ist menschlich. Aber Höflichkeit, Freundlichkeit und gegenseitiger Respekt sollten nie verloren gehen – weder im Kollegenkreis noch im Umgang mit Bürgerinnen und Bürgern. Eine einfache, freundliche Haltung kann sehr viel bewirken wie zum Beispiel "Guten Tag" oder "Guten Morgen" zu sagen (auch als Führungskraft!!).
Ich kann hier nur für mein direktes Team sprechen. Dort entsteht klar der Eindruck, dass zwischen Beamten und tariflich Beschäftigten unterschieden wird – sowohl in der Kommunikation als auch im Umgang. Viele Aussagen werden auf die Goldwaage gelegt, wirkliche Offenheit fehlt. Das Miteinander ist von Distanz und Vorsicht geprägt, nicht von Vertrauen. Kleinere Dinge werden überproportional aufgebauscht, es gibt Machtspielchen ohne nennenswerten Nutzen, weder für das Team noch für die Bürger dieser Stadt.
Ältere Kolleginnen und Kollegen sind ohne Frage wichtig – sie bringen Erfahrung, Kontinuität und viele wertvolle Einblicke mit. Gleichzeitig gilt aber auch: Die Arbeitswelt verändert sich stetig und schneller als je zuvor. Während manche ältere Kolleginnen/Kollegen offen für neue Entwicklungen und (auch digitale) Veränderungen sind, gibt es auch solche, die sich bewusst zurückziehen oder Neuerungen gar nicht erst ausprobieren möchten. Das sorgt teilweise für Spannungen im Arbeitsalltag und macht Veränderungsprozesse schwieriger, als sie sein müssten.
Ich kann hier nur für meine direkte Vorgesetztenperson sprechen – und vergebe in diesem Punkt bewusst nur einen von fünf Sternen. Entscheidungen erfolgen häufig ohne nachvollziehbare Kommunikation, Vertrauen wird durch Kontrolle ersetzt. Konstruktive Vorschläge oder Initiativen stoßen auf Zurückhaltung oder werden nicht ernst genommen. Kritik oder Rückfragen – selbst sachlich geäußert – werden eher als Angriff gewertet. Unterschiedliche Maßstäbe im Umgang mit Mitarbeitenden (z. B. bei Homeoffice, Arbeitszeit oder Fortbildungen) tragen zusätzlich zu einem belastenden Arbeitsklima bei. Förderung oder gezielte Weiterentwicklung finden nicht statt: Es entsteht für mich der Eindruck, dass Mitarbeiter eher klein- als starkgehalten werden.
Die technischen Arbeitsmittel und Räumlichkeiten entsprechen grundsätzlich dem Standard des öffentlichen Dienstes. Allerdings sind die Rahmenbedingungen im Arbeitsalltag stark davon abhängig, in welchem Team man arbeitet – insbesondere, wie dort Führung gelebt wird. In meinem Bereich herrschen starre Vorgaben, ein hoher Grad an Kontrolle und deutlich spürbares Misstrauen, etwa bei Zeiterfassung, Homeoffice oder interner Kommunikation. Der Gestaltungsspielraum ist dadurch stark eingeschränkt, was sich negativ auf die Motivation auswirkt. Während es strukturell Möglichkeiten gäbe, werden diese leider nicht einheitlich oder fair angewendet.
Die Informationsweitergabe erfolgt überwiegend über Newsletter oder gelegentlich als Begleitschreiben zur Gehaltsabrechnung. Allerdings gibt es eine Vielzahl an teilweise veralteten Dienst- und Arbeitsanweisungen, was die Orientierung erschwert. Das Intranet ist stark überfrachtet und unübersichtlich, sodass wichtige Informationen für den beruflichen Alltag leicht untergehen. Es entsteht der Eindruck, dass Führungskräfte über wesentliche Themen informiert werden – diese Informationen aber kaum strukturiert bei den Mitarbeitenden ankommen.
Nach außen hin achtet die Stadt formal auf Gleichstellung und Vielfalt, in Ausschreibungen und Leitlinien wird auf Chancengleichheit verwiesen. In der alltäglichen Praxis zeigt sich jedoch ein anderes Bild: Innerhalb der Organisation werden Mitarbeitende unterschiedlich behandelt, je nach Status, Hierarchiestufe oder persönlichem Verhältnis zur Führungskraft.
Ja, die gibt es in der Tat – und grundsätzlich macht es auch Freude, diese Aufgaben zu übernehmen und fachlich voranzutreiben! Leider wird genau dieser Gestaltungswille häufig durch Machtspielchen, Kontrolle und Misstrauen ausgebremst. Wenn Mitarbeitende sich im Rahmen ihrer Möglichkeiten frei entfalten dürfen (können) und dabei Rückhalt von der Führungskraft erhalten, entsteht ein gesundes Fundament, was viel bewirken kann. Zusätzlich erschwert wird dies aber durch die stark hierarchieorientierte Kultur innerhalb der Stadtverwaltung. Hierarchieebenen stehen deutlich im Vordergrund, was offene Zusammenarbeit und eigenverantwortliches Handeln unnötig blockiert.
Kollegialer und fairer Umgang unter den Kolleg*innen und/oder Vorgesetzen
Ausstattung einiger Büroräume.
So verdient kununu Geld.