Ihr Unternehmen?

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Stadt 
Leinfelden-Echterdingen
Bewertung

Ihr Unternehmen?

"Wo sonst bin ich mehr?" - In jeder anderen Kommune.

2,6
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in Leinfelden-Echterdingen gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Das Angebot "Cooperate Benefits", Betriebsausflug alle 3(?) Jahre

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Bis auf das oben genannte, eigentlich alles.

Verbesserungsvorschläge

Ich würde mir eine bessere Kommunikation zwischen Führungsebene und Mitarbeitenden wünschen. Wenn man plötzlich ein Veto für ein Projekt bekommt, an dem man schon Wochen gearbeitet hat, dann fühlt sich das nicht gut an. Es senkt die Motivation und Bindung zur Kommune enorm.

Außerdem würde ich dem Bürgermeister abraten, bei der Personalversammlung am Handy zu sein. Da fühlt man sich echt nicht wahrgenommen.

Arbeitsatmosphäre

Hängt wirklich stark davon ab, in welchem Dezernat man arbeitet. Dort, wo ich momentan noch tätig bin, sind vorallem die Kollegen echt super. Leider bekommt man oft viel Druck aus der gehobenen Führungsebene, gleichzeitig aber wenig Anerkennung.

Image

LE tut gerne so, als wären sie das Sahnehäubchen der Fildern. Hört man sich aber um, merkt man schnell, dass die anderen Kommunen keine sehr gute Meinung von der Stadt haben. Da fallen Begriffe wie "hochnäsig" und "unfreundlich".

Der Slogan "wo sonst bin ich mehr?" kann in in den meisten Fällen mit "überall anders" beantwortet werden.

Work-Life-Balance

Ach ja. Geht so. Positiv: Es gibt Gleitzeit - man kann sich, im gewissen Rahmen, seine Zeiten selbst einteilen. Dennoch werden oft Überstunden vorausgesetzt, bzw. lassen sich nicht vermeiden, da so gut wie jedes Amt unterbesetzt ist.

Karriere/Weiterbildung

Weiterbildungen werden befürwortet in meinem Amt.
Karrierechancen aber, ich würde fast sagen sogar gesamtstädtisch, null.

Man bekommt "gute Aussichten", wenn man dies oder das absolviert - einen zusätzlichen Abschluss, eine Prüfung belegt...
aus den "Aussichten" werden dann aber meistens Aussagen wie "Das ist mit ihrem Tätigkeitsfeld nicht gerechtfertigt", obwohl man vor der Weiterbildung ja noch schön gelockt wird.

Persönlich würde ich niemanden empfehlen Aussagen zur Höhergruppierung / Zulagen zu vertrauen.

Gehalt/Benefits

Gehälter sind durchschnittlich. Benefits sind tatsächlich gar nicht schlecht!
Darunter fallen:
- Angebote und Rabatte von Cooperate Benefits
- monatliches Guthaben für die LE-Card
- Zuschuss für das Deutschlandticket
- Fahrrad-Leasing
(- kostenloser Sprudel, finde ich aber eher kein "Benefit" sondern eigentlich eine Voraussetzung für moderne Arbeitgeber)

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Man tut so, als wäre es einem wichtig, aber lässt Dinge Jahre lang schleifen. Umweltbewusstsein ist Formsache (z.B. nur Nutzung von Umweltpapier) aber sich vielleicht mal ein Konzept für die kommenden Jahre und die folgen der Klimakrise zu überlegen, ist zu viel verlangt.

Sozialbewusstsein kann ich nicht wirklich bewerten.

Kollegenzusammenhalt

Stark vom Amt abhängig. Da, wo ich bin, sehr gut.

Umgang mit älteren Kollegen

Wurden, zu mindestens in meinem Amt, stark bevorzugt. Durften sich oft Sachen rausnehmen, die sich jüngere Kolleg/innen niemals hätten erlauben dürfen. Ich finde es grundsätzlich gut, wenn man älteren Kollegen etwas mehr Spielraum (gerade bei Schnelligkeit) einräumt. Ich rede hier allerdings von Umgangsformen, die unterste Schublade sind.

Vorgesetztenverhalten

Die oberste Führungsebene sollte mal mehrere Kurse zur Kommunikation besuchen. Wie bereits unter "Kommunikation" beschrieben, hapert es da gewaltig. Ansonsten ist es okayish. Auch hier stark abhängig vom Amt. Ich würde mir wünschen, dass Vorgesetzte auch bewertet werden.

Arbeitsbedingungen

Alles lässt zu Wünschen übrig:
Keine Maßnahmen bei Hitze, schlecht ausgestattete Büros, kein Lärmschutz, keine Fokusräume oder Chill-out-Areas. Furchtbar.

Kommunikation

Eindeutig verbesserungswürdig. Probleme werden einfach wegignoriert oder verschoben. Dinge, die man besprochen hat, sind auf einmal doch nicht mehr möglich. Erst wird versprochen, dass man etwas tun darf, dann fehlen auf einmal doch die Mittel/das Personal. Besonders schlimm: Man erfährt es nicht direkt, sondern über drei Ecken - so dass die ganze Vorarbeit, die man leistet, am Ende eigentlich nichts wert ist.

Kommunikation zwischen den Ämtern absolut schrecklich.

Gleichberechtigung

"Alle sind gleich, aber manche sind gleicher"
Es gibt schon Menschen, die eindeutig bevorzugt werden, auch aufgrund ihres Geschlechts. Barrierefreiheit sowieso nicht gegeben. Man merkt deutlich, wenn jemand "mehr wert" ist.

Interessante Aufgaben

Ja! Abwechslungsreich und vielfältig.

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Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.