Grauenvollste Führung die ich je erlebt habe-Unprofessionell, übergriffig uvm. Absolute Überlastung ohne änderungswille
Gut am Arbeitgeber finde ich
Es sollte eigentlich nicht gut, sondern selbstverständlich sein, aber viel mehr kann ich nicht hervorheben: Möglichkeit zu Home Office und gleitzeiten.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Mmn: null Offenheit für Veränderungsvorschläge, toxische und überforderte Führungskräfte, altertümliche Strukturen.
Verbesserungsvorschläge
Zuviele um sie im einzelnen auf zu listen. In erster Linie sollten mitarbeitende in Prozesse integriert werden. Fuhrungspositionen sollten ebenso evaluiert werden, wie angestellt. Führungskräfte sollten wesentlich besser geschult sein und auch auf Konflikte adäquat reagieren. Supervisionen sollten eingehalten werden.digitalisierung sollte ebenfalls für die Verbesserung von arbeitsablaufen dringend eingeführt werden, flächendeckend! Für ein Gemeinschaftsgefühl fachbereichsübergreifend sollte regelmäßig Angebote statt finden. Und damit ist nicht ein jährliches "Sommerfest" gemeint, bei dem Alkohol im Fokus steht und Grenzen verschoben werden. "Was dort passiert, bleibt dort".
Arbeitsatmosphäre
Die gesamten Ausführungen beziehen sich auf meine persönlichen Erfahrung während mehr jähriger Anstellung in der Verwaltung. die Führungskräfte erlebe ich als toxisch und ohne selbstreflexion. Quantität steht hier im Fokus, der Blick auf mich und meine Kolleginnen spielt keine Rolle. Sehr hoher Krankenstand in diversen Abteilungen, noch höhere Fluktuation. Ich habe selten eine derartige Führungsblindheit erlebt im Glauben, dass alles toll läuft. Viele Lästereien unter den Führungskräften über die "untere Etage". Starke Hierarchie, die einem sehr deutlich zu spüren gegeben wird. Passieren Fehler, wird mit aller Macht ein "schuldiger" gesucht, der nicht "die Stadt" ist. Mir als Angestellter wird das Gefühl vermittelt nichts wert zu sein, nach dem Motto "das Image der Stadt darf unter keinen Umständen leiden, koste es was es wolle" Als Nichtraucher hat man schlichtweg verloren und arbeitet doppelt und dreifach, während Raucher schamlos bis zu 45min "eine rauchen gehen", natürlich voll bezahlt, mit Führungskräften.
Image
Mmn: es wird versucht nach außen ein tolles Image zu zeigen und notfalls dafür über angestellte zu gehen.
Work-Life-Balance
Mmn: Es wird erwartet 24/7 "da" zu sein. Sei es für irgendwelche Aufträge oder nachfragen über WhatsApp. Oder aber eine Arbeitsbelastung wie sie von mindestens zwei Leuten getragen werden könnte. Es herrscht enormer Druck bei Fehlern dauerhaft mit einem Bein im Knast zu stehen. Familie und Arbeit lassen sich nur solange gut vereinbaren, wie man gewillt ist seine Arbeit zu Hause, während der Erziehung, Pflege und versorgung von Kindern bereit ist. Ist aber kein Problem, dann nimmt man sein krankes Kind einfach mit zur Arbeit, um seiner Pflicht nach zu kommen.
Karriere/Weiterbildung
Mmn: Fortbildungen zu buchen Bedarf schon ein eigenes Studium. Der bürokratische Aufwand ist sehr hoch. Bis eine genehmigt wird, sind Wochen bis Monate vergangen und dann sind die Strukturen derart miserabel, dass man keine Lust mehr hat daran Teil zu nehmen oder man doch in den Dienst muss, weil sonst keiner da ist.
Gehalt/Benefits
Mmn: Entspricht den Mindestanforderungen der Gewerkschaft und dem Tarif. Arbeitsaufwand und Belastung ist null ausgewogen.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Mmn: An alten Strukturen wird händeringend fest gehalten. Fehlende Digitalisierung. Hoher Papiermüll. Keine sinnvollen Benefits wie Fahrradleasing, Dienstwagen usw.
Kollegenzusammenhalt
Da die Fluktuation derart hoch ist, gepaart mit hohem Krankenstand und Unterbesetzung und rein gar nichts für ein miteinander gemacht wird, ist dieser nicht vorhanden. Kaum kennt man den Namen einer Person, ist sie auch schon wieder weg. Dies wird in meinem Empfinden nicht als Problem seitens der Führungskompetenz und strukturellen Vorgaben gesehen, sondern persönlicher Schwäche. Unstimmigkeiten im Team werden ignoriert.
Umgang mit älteren Kollegen
Mmn: Werden schnell abgeschrieben und ersetzt, sobald die Leistung nicht mehr passt oder auf Kollegen umgewälzt, statt den Arbeitsplatz anzupassen.
Vorgesetztenverhalten
In meinem Empfinden als Toxisch zu beschreiben. Null Selbstreflexion, keine Möglichkeit Reflexionen für Angestellte der Führungsetage zu geben. Umgekehrt jedoch Standard. Keine Einsicht und fehlende Offenheit für Veränderung. Keine Unterstützung bei Problemen die durch die Arbeit entstanden sind. Versprechungen werden nicht eingehalten bzw. Ignoriert. Arbeitssicherheit wird in meinem Empfinden ignoriert. Aufgaben der Führungskraft werden auf die unterliegenden Angestellten abgewälzt.
Arbeitsbedingungen
Mmn: Erfahrungsgemäß ist die Barrierefreiheit nicht vorhanden. Weder für Angestellte, noch für Klienten. Arbeitsmaterial ist zum Teil veraltet. Es muss mit defekten Materialen gearbeitet werden.
Kommunikation
Mmn: Kommunikation ist kaum möglich. Vorgesetzte lassen sich nur für wenige Minuten blicken, zu ganz besonderen Anlässen. Ob ein Team harmonisiert ist gänzlich egal. Kritik wird schlichtweg ignoriert oder "anders gelöst". Es wird vorausgesetzt über private Rufnummer mit allen über WhatsApp in Kontakt zu stehen.
Gleichberechtigung
Mmn: Kein Mitspracherecht. Konstruktive Kritik wird als Angriff gewertet und ignoriert.
Interessante Aufgaben
Mmn: Aufgabenfeld sehr spannend, was aber dem Beruf und nicht dem Arbeitgeber geschuldet ist. Leider besteht kaum bis keine Möglichkeit seine Arbeit sauber, sinnhaft und für alle erfüllend aus zu üben und so auch gesetzliche Vorgaben vollumfänglich einzuhalten.
