Lustiger Sommerjob, man sollte allerdings nicht zu tief hinter die Kulissen schauen.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Die Sonne auf der Haut, die vielfältigen Mitarbeiter.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Vorgesetztenverhalten, Bezahlung, Entwicklung des Unternehmens.
Arbeitsatmosphäre
Alles wird der Umsatzmaximierung untergeordnet. Arbeitnehmerrechte müsse man sich teils erklagen.
Image
Innerhalb der Leipziger Kanuwelt ist der Stadthafen eine no-go area. Nach außen hin gut dank der Marketing Abteilung.
Work-Life-Balance
Man kann sich auf Schichten bewerben, ein Großteil der Arbeit passiert jedoch an Wochenenden und Feiertagen, und nur bei schönen Wetter, das sollte einem bewusst sein.
Karriere/Weiterbildung
Leider nicht vorhanden. Bei Problemen (Bootsreparaturen) muss man sich selbstständig schlau machen.
Gehalt/Benefits
Ein paar Cent über Mindestlohn, keine Zuschläge für Wochenende. Pausen die man nicht nehmen kann werden trotzdem abgezogen. Minusstunden aufgrund schlechten Wetters werden am Ende vom Gehalt abgezogen.
Kollegenzusammenhalt
Unter den Werkstudenten und Minijobbern sehr gut. Auch mit anderen Abteilungen gut.
Umgang mit älteren Kollegen
Viele Rentner werden als Motorbootfahrer eingestellt und an Feiertagen verbrannt.
Vorgesetztenverhalten
Destruktiv, toxisch, herablassendes Verhalten des Chefs. Tendenziell wird versucht möglichst viel um ihn herumzuarbeiten. Die Abteilungsleiterin war nett und hilfsbereit, aber oft machtlos.
Arbeitsbedingungen
Man ist draußen im Freien, dafür ist es chaotisch, Boote sind teils monatelang kaputt, überbucht, man muss Gästen schimmelige Schwimmwesten geben. Der Laden wird leider totgespart.
Kommunikation
Schichten werden teils mit 15min Vorlauf abgesagt, dafür sammelt man Minusstunden. Alles läuft über WhatsApp und private Handys, gerne wird man auch am späten Abend kontaktiert.
Gleichberechtigung
Jeder ist im Zielfeuer des Chefs. Abteilungsleiter werden genauso angeschnauzt wie einfache Minijobber.