5 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
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5 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,3 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
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5 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,3 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Die Arbeit mit den Jugendlichen und die Werte, für die der SJR Augsburg eigentlich stehen sollte. Wäre schön, wenn er sie mehr leben würde.
Die Punkte oben fassen es eigentlich ganz gut zusammen.
Nachwuchsförderung betreibt man nicht nur bei Jugendlichen, sondern auch bei Fachkräften. Indem ihr inakzeptables Führungsverhalten duldet, schneidet ihr euch ins eigene Fleisch.
Es kommt total darauf an, in welcher Region man arbeitet. Es gibt viele junge, sehr engagierte Kolleg*innen. Da macht es sogar sehr viel Spaß, gemeinsam zu arbeiten (mittlerweile sind davon aber auch schon sehr viele gegangen). In der Region in der ich angestellt war, hat die Regionalleitung jedoch öfters Mitarbeitende gegeneinander ausgespielt und zu einer sehr schlechten Arbeitsatmosphäre beigetragen.
Von außen hui, von innen pfui.
Die Offene Jugendarbeit ist natürlich an die Öffnungszeiten und Präsenzen im Jugendzentrum gebunden, das gibt der Beruf vor (v.a. Nachmittags-, Abend- und Wochenendschichten sollten bei Arbeitnehmenden kein No Go sein). Im Streetwork ist man etwas flexibler und kann dies mehr mit seinem Privatleben verbinden. Kurz um: Im Sozialen Bereich (leider) normal, aber im Vergleich zu anderen Arbeitsbereichen leider immer noch hinter her mit der Work-Life-Balance.
Da kann der SJR Augsburg wenig dafür, aber es fehlen im sozialen Bereich immer mehr Mittel, um das Personal in Zukunft gut weiterbilden zu können.
Man wird nach TvÖD gemäß seiner Qualifikationen entlohnt, was schon besser ist als bei anderen Trägern. Aber wir befinden uns halt immer noch im sozialen Bereich.
Die Mitarbeitenden in den unteren Hierarchieebenen weisen einen hohen kollegialen Zusammenhalt auf. Allerdings kann der noch so beste Zusammenhalt im Team durch eine nicht wohlwollende Führungskultur der Regionalleitung nur scheitern. Nichtsdestotrotz setzt sich der Personalrat aus sehr mitfühlenden und kompetenten Menschen zusammen, die ihr Bestes geben, um sich für das Wohl der Mitarbeitenden einzusetzen. Ihm wird es nur selbst sehr schwer gemacht.
Der SJR Augsburg ist jetzt nicht altersdiskriminierend, aber anstatt ältere Kolleg*innen eventuell nochmal mehr abzuholen oder einzuarbeiten fehlt das nötige Feingefühl und die Idee der konkreten Umsetzung. Ältere Kolleg*innen fühlen sich dann eher noch mehr im Stich gelassen und frustriert.
(Leider) Ganz furchtbar! Das Verhalten der mir vorgesetzten Regionalleitung war eine Katastrophe (z.B. mangelhafte Arbeitsorganisation bei Dienstplänen, Unzulängliche Einbeziehung der Beschäftigten in sie betreffende Entscheidungen, Drohung auf Abmahnung/Umsetzung). Aber auch als dies der Leitung der Offenen Jugendarbeit kommuniziert wurde, schienen keine Kapazitäten vorhanden zu sein, so zu intervenieren, dass sich Konflikte konstruktiv lösen ließen. So war es lieber gesehen, das fehlerhafte Vorgesetztenverhalten der Regionalleitung zu tolerieren und die Person zu schützen als den Mitarbeitenden zuzuhören und deren Belange ernst zu nehmen. Leider erhält man keinen Rückhalt und kein Gehör, wenn man mit der direkten Vorgesetzten einen Konflikt hat, sondern wird (trotz Einbezug des Personalrats und den Hinweis, es betrifft beinahe das gesamte Personal der Region) allein gelassen. Der Versuch einer Beschwerdemanagement-Stelle (die aufgrund eines vergangenen Vorfalls auf dem Modular-Festival ins Leben gerufen wurde) scheint aufgrund dessen auch nur eine Antwort auf vergangenes Fehlverhalten zu sein, und nicht, zukünftige Probleme anders lösen zu wollen. Die Fälle liegen dort auch schon
Auch hier kommt es wieder sehr darauf an, in welcher Region du bist. Die Region in der ich mich befunden habe, hatte wirklich miserable Arbeitsbedingungen - und leider nur, weil die Regionalleitung durch ihr Mikromanagement alle so sehr kontrolliert hat, dass man sehr in seiner Effizienz und in seiner Selbstwirkamkeit beschnitten war. Egal wie viel Mühe du dir gegeben hast, niemals war es gut genug und anstatt eine konstruktive Fehlerkultur zu etablieren, wurdest du gemaßregelt und vor dem Team in gewisser Weise "bloßgestellt". Es gab des Öfteren auch Situationen, in denen man alleine zur Schicht im Jugendzentrum eingeteilt war, obwohl es viele Jugendliche gab, die ein erhöhtes Sucht- und Gewaltpotenzial aufwiesen. Wirklich wohl gefühlt habe ich mich also nie - und damit war ich nicht allein. Gewissermaßen ist das ganze Team nach und nach in eine andere Region gegangen oder hat gar ganz vom SJR Abschied genommen.
Die Kommunikation unter der Leitung der neuen Geschäftsführung war deutlich angenehmer und man hatte das Gefühl eines "frischen Windes". Jedoch hat sich das dann leider in meiner Anwesenheit im Unternehmen nicht mehr wirklich bestätigt. In Krisenmomenten wurde man eher alleine gelassen - auch wenn die Kommunikation oberflächlich betrachtet professionell wirkte.
Der SJR Augsburg vertritt tolle Werte und Leitlinien, woraus sich interessante Aufgaben ergeben (können). Aber auch hier liegt es daran, ob die Leitungsebenen es wohlwollend mit dir meinen.
Man kann die Arbeitszeiten gut an das Privatleben anpassen.
durch TVÖD geregelt, Zahlungen stets pünktlich
Einheitliche Standards, z.B beim Einkauf wären hilfreich. Aber viele Angestellte haben ein hohes Umwelt- und Sozialbewusstsein.
Das kommt auf die vorgesetzte Person an. Manche nehmen Führung ernst und für andere ist Führung nur Delegation von Aufgaben ans Team.
In der Verwaltung gut, in den Jugendhäusern teils schlecht. Hier muss mehr auf gute Ausstattung und Sicherheit Wert gelegt werden.
Man will auf vielen Kanälen parallel kommunizieren, das führt nicht immer zum Erfolg.