Im Apotheker-Team zählt Anpassung mehr als Kompetenz
Gut am Arbeitgeber finde ich
Die Zusammenarbeit mit den PKA- und PTA-Teams ist insgesamt angenehm und kollegial. Viele Kolleg:innen sind hilfsbereit und unterstützen sich gegenseitig im Arbeitsalltag. Auch ältere Kolleg:innen bringen viel Erfahrung mit und sind hilfsbereit – ihre Kompetenz wird teilweise zu Unrecht unterschätzt.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Innerhalb des Apotheker-Teams herrscht leider eine schwierige und teilweise toxische Arbeitsatmosphäre. Es geht weniger um fachliche Kompetenz, sondern eher darum, sich anzupassen und nicht anzuecken. Wer Dinge hinterfragt oder eigenständig denkt, hat es deutlich schwerer.
Zudem werden vorhandene Stärken und Erfahrungen im Team nicht immer sinnvoll genutzt, was bei vielen Mitarbeitenden zu Frustration führt. Statt Potenziale gezielt einzusetzen, entsteht der Eindruck, dass fehlende Leistung unterstellt wird, auch wenn die eigentlichen Probleme in der Organisation und Aufgabenverteilung liegen. Dies trägt aus meiner Sicht auch zur vergleichsweise hohen Fluktuation bei. Befristete Verträge vermitteln zudem den Eindruck, dass Anpassung wichtiger ist als tatsächliche Kompetenz.
Die Struktur ist stark hierarchisch geprägt. Besonders im Umgang mit Kolleg:innen aus anderen Bereichen fehlt es teilweise an Respekt, obwohl alle einen wichtigen Beitrag leisten – nur in unterschiedlichen Funktionen.
Die Kommunikation ist insgesamt sehr eingeschränkt. Es gibt eine feste Kerngruppe, die vieles unter sich bespricht, während Informationen kaum nach außen getragen werden. Dadurch fühlt man sich schnell ausgeschlossen und nicht wirklich als Teil des Teams. Schwieriger ist zudem der Umgang mit dieser Kerngruppe: Fragen zu stellen ist oft unangenehm, da man sich eher abgewertet als unterstützt fühlt.