7 Bewertungen von Bewerbern kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
7 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 1,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
kununu Prüfprozess
7 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 1,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Beworben mit Eingangsbestätigung -> 6 Wochen keine Rückmeldung -> Ghosting seitens des Unternehmens -> Nachfrage per Mail -> Standardabsage per Mail
Warum überhaupt dann noch Stellenanzeigen ausschreiben, wenn ihr eh keine Lust habt?
Anfang November beworben, Ende Januar die Absage bekommen... knapp 3 Monate für eine Reaktion spricht für keine guten Prozesse
Bewerbung bei der SWE Service GmbH, einem Tochterunternehmen der Stadtwerke Erfurt. Schnelle telefonische Einladung zu einem Vorstellungsgespräch, Gesprächspartner wurden leider nicht genannt. Waren dann 3 Leute (Personalerin, Abteilungsleiterin, Abteilungsmitarbeiter als Betriebsrat). Eine Zusage innerhalb einer Woche wurde mir zugesagt, erfolgte jedoch erst 2-3 Wochen später (und damit erst 2 Wochen vor angestrebtem Beginn). Es wurde offen gesagt, dass den ganzen Tag Vorstellungsgespräche für die Position geführt werden. Schwangerschaftsvertretung, Frage nach Anschlussbeschäftigung überraschte die Gesprächspartner (müsse man sehen ob evtl. etwas anderes frei wird, aber eher unwahrscheinlich).
Gespräch war sehr formal und bestand zunächst aus dem Zeigen einer ausgedruckten Unternehmenspräsentation. Anschließend gab es einige Standardfragen (Stärken/Schwächen etc.) und zum Schluss fragte die Abteilungsleiterin anhand der vollständig ausformulierten Tätigkeitsbeschreibung einige Themenfelder ab, ob ich mich damit auskennen würde.
Die Kommunikation im Vor- und Nachgang war schon sehr behäbig und schleppend. Sowohl bei der telefonischen Terminabsprache (total unflexibel), als auch mit sehr sehr späten Eingangsbestätigungen. Vielleicht will man ja gar kein Personal??!
Beim Bewerbungsgespräch hatten beide Gesprächsteilnehmer anscheinend keine Lust auf das Bewerbungsgespräch. Vielleicht lag es an der rel. späten Tageszeit. Das hatten beide auch von Anfang an spüren lassen. So wurde man nicht mal richtig bzw. freundlich begrüßt, bzw. setzte gleich auf arroganten & genervten Modus. Somit war es schon mal keine angenehme Atmosphäre.
Auch wurde sich nicht mit dem Bewerber & dessen Lebenslauf beschäftigt.
Daher ist es nicht verwunderlich, dass nicht wenige Fragen nicht wirklich mit der Stelle bzw. dem Bewerber in Einklang zu bringen waren. Vielmehr waren das schon mehr blödsinnige Fragestellungen. Entweder weil man nichts anderes wusste, oder weil man einfach keine Lust hatte & die Zeit nur überbrücken wollte.
Fachlich waren beide auch nicht wirklich die richtigen Ansprechpartner. Dagegen viele hohle Phrasen und ein doch eine sehr verzerrte Selbstreflexion. Aber so ist das bei einem öffentlichen Unternehmen, dass keinen wirklichen Markt kennt. Eben ein behäbiger Klotz.
Dagegen waren beide nicht verlegen, immer wieder Fang- & Suggestivfragen zu stellen. Da musste man schon aufpassen.
Jedoch konnte man sie dann auch in eine Ecke drängen, bei der sie schon zugeben mussten, dass die besagte Stelle enormes Frustrationspotential beinhaltet & man eigentlich zum Scherbenwegmachen da ist.
Interessant war auch die Tatsache, dass das Haupttool des tägl. IT-Managements Excel ist und man auch nicht davon abrücken wird. Das erklärt vielleicht auch das Frustrationspotential. Aus IT-Management/Prozess & Entwicklungssicht lebt man hier vielleicht noch in den 90igern.
Das ganze bestätigte für mich das Bild des behäbigen Klotzes.
Beide Fakten waren für mich der Punkt, an dem ich für mich entschieden habe, die Finger davon zu lassen.
Man hätte es ja noch verstehen können, wenn man aus IT-Sicht aufholen möchte & sich öffnen möchte. Aber für mich kam das Bild des sturen, alten & arroganten Mannes rüber, der alles besser weiß, aber von der Wirklichkeit bzw. den aktuellen Entwicklungen keine Ahnung hat und auch nicht haben möchte.
Nun ja, wenn es dem Leitbild von ihnen entspricht, dann viel Spaß. Das muss man sich nicht geben. Erst recht nicht in der heutigen Zeit.
Aber im Zuge des doch klammen Erfurter Haushaltes und unter Anbetracht der abstrusen Millionenprojekte Stadion & Buga, wird sicher auch hier in den nächsten Jahren noch ein anderer Wind wehen.
Außer einer Eingangsbestätigung, keine weitere Reaktion. Dies ist, gerade im Hinblick auf die Größe des Unternehmens, mehr als enttäuschend.