2 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
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2 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,6 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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2 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,6 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Gut finde ich die Bezahlung nach TV-V, die grundsätzlich sicheren Rahmenbedingungen sowie einzelne Benefits wie Getränke, Obst, Betriebsausflug und Weihnachtsfeier. Auch der Zusammenhalt unter einzelnen Kolleginnen und Kollegen war teilweise positiv. Der Bereichsleiter Technik ist aus meiner Sicht ebenfalls positiv hervorzuheben.
Schlecht finde ich vor allem die fehlende bereichsübergreifende Zusammenarbeit, die angespannte Stimmung zwischen den Abteilungen und das aus meiner Sicht teilweise problematische Führungsverhalten. Es wirkt häufig so, als würden Abteilungen eher gegeneinander arbeiten als miteinander. Auch die fehlende Möglichkeit zum Homeoffice für normale Mitarbeitende ist nicht mehr zeitgemäß.
Das Unternehmen sollte dringend an der Zusammenarbeit zwischen den Abteilungen arbeiten. Es braucht eine bessere, offenere Kommunikation, klare Verantwortlichkeiten und eine Führungskultur, die verbindet statt trennt. Homeoffice sollte nicht nur Führungskräften vorbehalten sein, sondern fair und zeitgemäß für alle geeigneten Tätigkeiten ermöglicht werden. Außerdem sollte die Geschäftsführung stärker auf das interne Betriebsklima achten und Mitarbeitende ernsthaft einbinden.
Die Arbeitsatmosphäre habe ich insgesamt als angespannt empfunden. Viele Abteilungen arbeiten eher für sich, anstatt gemeinsam an Lösungen zu arbeiten. Dadurch entsteht oft der Eindruck, dass kein echter Zusammenhalt im Unternehmen vorhanden ist. Positiv hervorzuheben ist, dass es unter einzelnen Kolleginnen und Kollegen durchaus gute Zusammenarbeit gibt.
Nach außen wirkt das Unternehmen vermutlich besser, als es intern teilweise wahrgenommen wird. Der Geschäftsführer tritt sehr präsent auf, was aus meiner Sicht nicht immer positiv bei den Mitarbeitenden ankommt. Intern gibt es deutlichen Verbesserungsbedarf bei Führung, Kommunikation und Zusammenhalt.
Die Work-Life-Balance ist grundsätzlich in Ordnung, allerdings ist Homeoffice meiner Erfahrung nach kaum möglich. Es wirkt so, als sei mobiles Arbeiten hauptsächlich Führungskräften vorbehalten. In der heutigen Zeit ist das aus meiner Sicht nicht mehr zeitgemäß, insbesondere wenn Aufgaben grundsätzlich auch von zu Hause erledigt werden könnten.
Karriere- und Entwicklungsmöglichkeiten waren für mich nicht besonders transparent. Es fehlt aus meiner Sicht an klaren Perspektiven, fairen Entwicklungschancen und einer strukturierten Förderung der Mitarbeitenden.
Das Gehalt ist in Ordnung, da nach TV-V bezahlt wird. Es gibt zudem Zusatzleistungen wie Getränke, Obst, Betriebsausflug und Weihnachtsfeier. Eine leistungsorientierte Bezahlung gibt es ebenfalls, allerdings ist mir niemand bekannt, der tatsächlich 100 Prozent seiner Ziele erreicht hat.
Als Stadtwerk sollte das Unternehmen grundsätzlich eine wichtige Rolle in der Region und beim Thema Versorgung übernehmen. Intern hatte ich jedoch den Eindruck, dass mehr Wert auf ein geschlossenes Auftreten nach außen gelegt wird als auf ein wirklich gutes Miteinander innerhalb des Unternehmens.
Der Zusammenhalt unter einzelnen Kolleginnen und Kollegen ist teilweise gut. Auf Unternehmensebene fehlt jedoch aus meiner Sicht ein echter gemeinsamer Teamgedanke. Die Stimmung zwischen den Abteilungen ist nicht besonders gut, was den Arbeitsalltag spürbar beeinflusst.
Der Umgang mit älteren Kolleginnen und Kollegen war aus meiner Sicht im direkten Kollegenkreis meist respektvoll. Allgemein hängt das Arbeitsklima aber stark vom jeweiligen Bereich und der Führung ab.
Das Führungsverhalten ist je nach Bereich unterschiedlich. Positiv hervorzuheben ist der Bereichsleiter Technik, der seine Abteilung aus meiner Sicht im Griff hatte. In anderen Bereichen fehlte mir jedoch eine klare, faire und verbindende Führung. Teilweise entstand der Eindruck, dass Abteilungen oder Mitarbeitende gegeneinander ausgespielt werden. Das hat sich negativ auf Motivation und Vertrauen ausgewirkt.
Die Arbeitsbedingungen sind grundsätzlich okay. Getränke und Obst werden gestellt, außerdem gibt es einmal jährlich einen Betriebsausflug sowie eine Weihnachtsfeier. Positiv ist auch die Bezahlung nach TV-V. Kritisch sehe ich jedoch die eingeschränkte Möglichkeit zum Homeoffice und die angespannte Zusammenarbeit zwischen den Abteilungen.
Die Kommunikation zwischen den Abteilungen ist aus meiner Sicht verbesserungswürdig. Häufig wirkt es so, als würden Bereiche wie Strom, Gas/Wasser, Netz, Vertrieb und Verwaltung jeweils ihr eigenes Vorgehen verfolgen. Dadurch entstehen Missverständnisse, Reibungsverluste und teilweise auch Konflikte zwischen Abteilungen oder einzelnen Mitarbeitenden.
Zur Gleichberechtigung kann ich keine umfassende Bewertung abgeben. Grundsätzlich hatte ich jedoch nicht den Eindruck, dass moderne Arbeitsmodelle, wie beispielsweise Homeoffice, für alle Mitarbeitenden gleich zugänglich sind.
Die Aufgaben können grundsätzlich interessant sein, da ein Stadtwerk viele verschiedene Themenbereiche abdeckt. Leider werden die positiven Aspekte durch interne Abstimmungsprobleme und fehlende bereichsübergreifende Zusammenarbeit geschmälert.