Ihr Unternehmen?

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STAHLGRUBER 
GmbH
Bewertung

Ihr Unternehmen?

Mehrfachbewertung

Früher war alles besser. Mir würde es reichen, wenn es wieder gut wird.

2,5
Nicht empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Vertrieb / Verkauf bei STAHLGRUBER GmbH in Poing gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

Pünktliches Gehalt, Urlaubs- u. Weihnachtsgeld.
Tanken auf DKV Karte auch für private Fahrten und im Urlaub (NUR Inland).

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Trotz regelmäßiger Umfragen unter den Beschäftigten ändert sich kaum etwas. Es gibt weiterhin keine Zeiterfassung und damit auch keinen Ausgleich für die erhebliche Mehrarbeit der Außendienstmitarbeitenden. Der entsprechende Absatz im Arbeitsvertrag, der angeblich einen Ausgleich regelt, ist seit Langem nicht mehr rechtsgültig – doch das scheint niemanden zu interessieren.

An die Kolleginnen und Kollegen der HR: Bitte verzichten Sie auf den üblichen Textbaustein, in dem mir geraten wird, mich an meinen Vorgesetzten zu wenden. Wenn dieser selbst eines der Hauptprobleme darstellt, ist das schlicht nicht zielführend. Zudem besteht die Sorge, dass eine direkte Kontaktaufnahme zu Nachteilen führen könnte. Die Erfahrungen der letzten Zeit haben leider gezeigt, dass Vertrauen nicht mehr angebracht ist. Aus diesem Grund habe ich auch bewusst nicht meinen tatsächlichen Einsatzort angegeben, sondern die Zentrale.

Verbesserungsvorschläge

Wo soll man anfangen? Am EOS oder am sogenannten Sales‑Excellence‑Tool wird sich wohl kaum noch etwas ändern – es sei denn, STG wird erneut verkauft und diese Themen erledigen sich dadurch von selbst.

Dringend notwendig wäre jedoch, die zahlreichen englischen Begriffe im EOS und auch im STAkis endlich korrekt zu übersetzen. Einige Artikelbezeichnungen haben mit dem tatsächlichen Begriff kaum etwas zu tun, was die Arbeit unnötig erschwert.

Auch Kundinnen und Kunden beschweren sich zunehmend über die englischen Begriffe im STAkis. Manche kaufen inzwischen sogar weniger, weil sie das ständige Rätseln schlicht nervt.

Arbeitsatmosphäre

Früher war die Situation deutlich besser – vor LKQ und EOS. Viele Mitarbeitende sind inzwischen vom neuen System genervt und gereizt. Einige Kolleginnen und Kollegen haben die neuen „Anforderungen“ nicht verkraftet und sind krankgeschrieben.
Angesichts des zusätzlichen Drucks durch Vorgesetzte überrascht das leider kaum.

Image

Leider seit LKQ und Einführung EOS im Abwärtstrend. Wenn Kunden schon sagen, dass die drei Buchstaben vor unserem Namen das größte Problem sei, welches wir haben, sagt das eigentlich schon alles.

Work-Life-Balance

Bei guter Planung und eigener Organisation lässt sich durchaus eine gewisse Balance schaffen – auch wenn im Außendienst erfahrungsgemäß mehr Arbeit anfällt.
Problematisch bleibt jedoch die regelmäßige Mehrarbeit und der fehlende Ausgleich. Hier besteht dringend Handlungsbedarf. Eine Zeiterfassung für den Außendienst existiert zudem nicht.

Karriere/Weiterbildung

Die Einen ja, die Anderen nein. Kommt immer drauf an, was man bereit ist zu tun.

Gehalt/Benefits

Ich bin so gerade noch zufrieden. Könnte aber immer besser sein. Kommt aber (noch) pünktlich.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Hier ist noch viel Luft nach oben. Noch immer viel zu viel Papier.

Kollegenzusammenhalt

Im engeren Kollegenkreis noch gut.

Umgang mit älteren Kollegen

Die Situation verschlechtert sich, weil einige Mitarbeitende verständlicherweise nicht mehr die frühere Leistungsfähigkeit haben. Trotzdem sind es genau diese Kolleginnen und Kollegen, die den Betrieb aktuell überhaupt am Laufen halten.

Gleichzeitig zeigt sich immer deutlicher, dass langjährige und möglicherweise unbequeme Mitarbeitende unter zunehmenden Druck geraten. Das Ergebnis ist oft dasselbe: Sie werfen irgendwann das Handtuch oder werden krank. Diese Entwicklung ist für das Unternehmen wie für die Betroffenen gleichermaßen problematisch.

Vorgesetztenverhalten

Mit meinem vorherigen direkten Vorgesetzten lief die Zusammenarbeit hervorragend. Mit dem aktuellen gestaltet sie sich hingegen schwierig.
Zu Beginn waren seine E‑Mails häufig im Ton unpassend. Auf Kritik reagierte er nicht – selbst dann nicht, wenn sie konstruktiv und gut begründet war. Einwände wurden regelmäßig abgewertet oder ignoriert. Schließlich wurde mir sogar unterstellt, vertriebliche Vorgaben bewusst nicht befolgen zu wollen.

Inzwischen hat sich die Situation etwas verbessert. Vermutlich jedoch nur deshalb, weil man verhindern möchte, dass weitere Mitarbeitende krank werden oder das Unternehmen verlassen – was leider bereits mehrere langjährige Kolleginnen und Kollegen getan haben.

Arbeitsbedingungen

Ausstattung ist zeitgemäß. Z. B. Surface Tablet mit Ausstattung für's Homeoffice mit Monitor/Dockingstation

Kommunikation

Die Kommunikation läuft meist auf Durchhalteparolen oder Beschwichtigungen hinaus.
Ein fehlerhaftes ERP-System lässt sich jedoch kaum schönreden.

Auch das häufig verwendete Dankeschön der Vertriebsleitung und darüber hinaus wird von vielen inzwischen nicht mehr ernst genommen, da auf die Anliegen und Einwände der Mitarbeitenden nicht eingegangen wird.

Gleichberechtigung

Ist noch in Ordnung.

Interessante Aufgaben

Wenn man unter „interessant“ das neue Berichtssystem versteht, in dem jeder einzelne Kundenbesuch mit einem ausführlichen Bericht dokumentiert werden muss, zusätzlich diverse Kundenabfragen einzugeben sind und man sich im neuen ERP‑System (EOS) ständig mit schlecht übersetzten oder komplett englischen Begriffen herumschlagen muss, dann kann man das wohl so nennen.
In Wahrheit sind diese Anforderungen jedoch vor allem unnötig belastend und wirken eher wie zusätzliche Bürokratie als wie eine sinnvolle Verbesserung.

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Arbeitgeber-Kommentar

HR-Team

Liebe Kollegin, lieber Kollege,

vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben, Ihre Erfahrungen und Eindrücke so ausführlich mit uns zu teilen.

Ihre Bewertung macht deutlich, dass Sie die Entwicklung unseres Unternehmens über einen längeren Zeitraum hinweg sehr aufmerksam begleitet haben und viele der Veränderungen der vergangenen Jahre mit Sorge betrachten. Dass dabei offenbar der Eindruck entstanden ist, dass Rückmeldungen und Anliegen der Mitarbeitenden nicht ausreichend berücksichtigt werden, bedauern wir sehr.

Insbesondere Ihre Hinweise zur Arbeitsatmosphäre, zur Kommunikation, zur Zusammenarbeit mit Führungskräften sowie zur Arbeitsbelastung nehmen wir ernst. Gerade in Zeiten umfangreicher Veränderungen sind Transparenz, Verlässlichkeit und ein offener Austausch wichtige Voraussetzungen für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit.

Auch Ihre Anmerkungen zu den Rahmenbedingungen im Außendienst, zu den Entwicklungsmöglichkeiten sowie zum Umgang mit langjährig beschäftigten Mitarbeitenden nehmen wir aufmerksam auf. Die Erfahrung und das Engagement unserer Kolleg:innen sind für uns ein wichtiger Bestandteil unseres gemeinsamen Erfolgs.

Gleichzeitig freut es uns, dass Sie den Zusammenhalt im Kollegenkreis sowie die technische Ausstattung positiv hervorheben. Gerade in herausfordernden Phasen ist ein starkes Miteinander ein wichtiger Faktor für den gemeinsamen Erfolg.

Vielen Dank für Ihr offenes Feedback. Der Austausch mit unseren Mitarbeitenden hilft uns, unterschiedliche Perspektiven besser zu verstehen und Entwicklungen gezielt weiter voranzutreiben. Für ein persönliches und vertrauliches Gespräch steht Ihnen unsere HR-Abteilung jederzeit gerne zur Verfügung.

Vielen Dank für Ihr Engagement und Ihren Einsatz. Weiterhin wünschen wir Ihnen alles Gute.

Ihr HR-Team

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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.