Wertschätzung verloren, Mitarbeiter werden zunehmend verheizt!!
Gut am Arbeitgeber finde ich
Stahlgruber WAR einmal ein Arbeitgeber, mit dem man sich identifizieren konnte. Viele langjährige Kollegen, das vorhandene Fachwissen und der Zusammenhalt unter den Mitarbeitern sind nach wie vor positiv. Umso bedauerlicher ist es, wie sehr sich das Unternehmen und die Arbeitsbedingungen aus meiner persönlichen Sicht extrem zum negativen verändert haben. Wie kann man ein Unternehmen nur so an die Wand fahren und so mit den Mitarbeitern umgehen!!?? Und das ist Fakt!!
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Die aus meiner Sicht mittlerweile nahezu vollständig fehlende Wertschätzung gegenüber den Mitarbeitern. Stellen werden nicht nachbesetzt, während Aufgaben und Erwartungen weiter steigen. Die verbliebenen Mitarbeiter müssen die zusätzliche Belastung auffangen und engagierte, zuverlässige Kollegen werden dadurch immer weiter belastet und letztlich verheizt.
Hinzu kommt, dass einem teilweise schlicht die notwendigen Werkzeuge und funktionierenden Strukturen fehlen, um seine Arbeit vernünftig erledigen zu können. Gerade seit der Systemumstellung hat man zunehmend das Gefühl, arbeiten und Ergebnisse liefern zu sollen, ohne dafür überhaupt noch das notwendige Handwerkszeug zur Verfügung zu haben. Gleichzeitig fehlen klare Zuständigkeiten und verlässliche Ansprechpartner. Bei Problemen fühlt man sich häufig komplett allein gelassen, die Erwartungen an die Mitarbeiter bleiben jedoch unverändert hoch.
Besonders im Logistikmanagement stehen Verantwortung, Arbeitsaufkommen und Erwartungen aus meiner Sicht mittlerweile in keinem vernünftigen Verhältnis mehr zu den vorhandenen personellen Ressourcen, den zur Verfügung stehenden Arbeitsmitteln und der Unterstützung durch das Unternehmen.
Es wird erwartet, dass alles funktioniert, während den Mitarbeitern gleichzeitig immer mehr die Voraussetzungen genommen werden, unter denen sie ihre Arbeit überhaupt vernünftig erledigen können.
Verbesserungsvorschläge
Mitarbeiter wieder als Menschen und nicht nur als verfügbare Ressourcen betrachten. Offene Stellen zeitnah nachbesetzen, anstatt die zusätzliche Arbeit dauerhaft auf die verbliebenen Mitarbeiter zu verteilen. Gerade in der Logistik und im Logistikmanagement müssen Arbeitsbelastung und Verantwortung wieder auf ein realistisches Maß gebracht werden. Nach der Systemumstellung braucht es außerdem klare Zuständigkeiten, erreichbare und kompetente Ansprechpartner sowie echte Unterstützung bei Problemen. Vor allem sollte wieder eine Unternehmenskultur entstehen, in der Erfahrung, Loyalität und täglicher Einsatz tatsächlich wertgeschätzt werden.