Kaum Zuhören, selbst echauffieren und keine Bereitschaft für echte Entwicklung der Mitarbeiter oder neuen Kolleginnen.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Kolleg:innen im direkten Team überwiegend hilfsbereit und solidarisch
Interessante Kundenprojekte mit vielfältigen Branchen
Teilweise flexible Arbeitszeiten und Remote-Möglichkeiten
Gelegentlich Chancen, Verantwortung in Projekten zu übernehmen
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Vertrauenskultur kaum vorhanden, häufige Kontrolle und Misstrauen gegenüber Mitarbeitenden
Entscheidungen werden überwiegend „top-down“ getroffen, wenig echte Mitsprache oder Feedback-Kultur die etwas erreicht
Kritik oder Verbesserungsvorschläge werden schnell als Angriff verstanden statt als Chance genutzt
Hohe Fluktuation, viele Kolleg:innen bleiben nur relativ kurz im Unternehmen
Kaum klare Prozesse, vieles wirkt improvisiert, was immer wieder zu Stress und Schuldzuweisungen führt
Arbeitsbelastung häufig hoch, Deadlines unrealistisch, „Überstunden gehören dazu“-Mentalität
Kommunikation seitens der verschiedenen Führung oft widersprüchlich, intransparent und kurzfristig
Zu viele "Head of"s; Zu viele die zu viel auf ihren Titel geben
Persönliche Wertschätzung bleibt meist auf der Strecke, Lob erfolgt selten und eher situativ
Verbesserungsvorschläge
Eine offene, ehrliche Feedback-Kultur etablieren, in der Kritik nicht als Angriff, sondern als Entwicklungschance gesehen wird
Führungskräfte in moderner Mitarbeiterführung, Kommunikation und Konfliktlösung schulen
Klare Prozesse und Verantwortlichkeiten definieren, statt permanent im „Feuerwehrmodus“ zu agieren
Realistische Planung von Projekten und Ressourcen, damit Überstunden zur Ausnahme werden
Mehr Transparenz bei Entscheidungen und Strategie, damit Teams Entscheidungen nachvollziehen und mittragen können
Mitarbeitende ernsthaft in Entscheidungen einbeziehen, statt nur „pro forma“ nach Meinungen zu fragen
Arbeitsatmosphäre
Die Stimmung schwankt stark und hängt extrem von der Tagesform der Führungskräfte ab. Lob und konstruktives Feedback fehlen meistens, Kritik wird oft spontan und vor anderen geäußert, was das Klima belastet. Viele Mitarbeitende arbeiten „Dienst nach Vorschrift“ oder orientieren sich mittelfristig weg.
Work-Life-Balance
Noch in der Probezeit bis zu 15 Stunden pro Woche länger... ob das normal ist? Anfang kannst du trotzdem wann du willst.
Karriere/Weiterbildung
Bin dahin um mich weiterzuentwickeln, wurde in eine Position gesteckt die nicht das brauchte worauf ich mich beworben habe- Erwartungen und Realität stimmen NICHT mit einander. Weiterentwickeln ist schwer wenn du kein Vitamin B hast.
Kollegenzusammenhalt
Die Menschen die ich kennengelernt habe sind fantastisch, im Alltag steht man auch zusammen und unterstützt einander, wenn´s drauf ankommt wird man trotzdem alleingelassen.
Umgang mit älteren Kollegen
Puh, wenn ich nur ältere Kollegen gehabt hätte. Abgesehen davon hab ich die Diskriminierung von jungen Menschen auch erlebt.
Vorgesetztenverhalten
Vorgesetzte agieren häufig autoritär, sprunghaft und wenig reflektiert. Versprechen werden nicht immer eingehalten, Zusagen ändern sich teilweise kurzfristig, absprache zwischen den verschiedenen Entscheidern findet nicht ausreichend statt. Entscheidungen sind nicht immer nachvollziehbar und werden selten transparent erklärt. Konflikte werden eher ausgesessen als aktiv gelöst.
Arbeitsbedingungen
Wollen Hybride Lösungen nutzen, erwarten aber trotzdem Präsenz in Offices, sehr verdrehte Meinungen je nachdem in welcher Abteilung du bist.
Kommunikation
Propaganda vom feinsten. Glauben alle das sie super kommunizieren wenn es aber um schwere Themen geht, werden Betroffene ignoriert, vergessen und ausgesessen.
Gehalt/Benefits
Geben dir mehr Geld als du wolltest um dich dann auszubrennen.
Gleichberechtigung
Geschlechter sind keine Hürden

