STATAX Steuerberatungsges. mbH als Arbeitgeber

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2 von 9 Bewertungen von Mitarbeitern (gefiltert)

Mit Kommentar
kununu Score: 2,5Weiterempfehlung: 50%
Score-Details

2 Mitarbeiter haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Einer dieser Mitarbeiter hat den Arbeitgeber in seiner Bewertung weiterempfohlen.

Spaß macht es keinen, aber es wird gute Arbeit geleistet

3,8
Empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat im Bereich Administration / Verwaltung gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Alles TipTop, fachlich sehr gute Vorgesetzte. Klare Strukturen und Vorgaben.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Sehr enge Kontrolle durch Chefs.

Verbesserungsvorschläge

Menschlicher werden.

Arbeitsatmosphäre

Mittelmäßig. Sehr fokussiert. Persönliche Gespräche wurden von Vorgesetzten mit Augenaufschlag unterbunden bzw. mit Kommentaren belegt. Die Chefs haben sich so platziert, daß Sie alle Leute im Blick haben (einer unten, eine oben im 1.OG), was natürlich auch sehr effizient ist.

Image

Die länger da sind: gut. Neue: oft schnell weg ...

Work-Life-Balance

Mittelmäßig. Urlaub mußte zwei Wochen im Sommer und Weihnachten genommen werden. Danach ist kaum noch was übrig geblieben. Überstunden werden vorausgesetzt. Ausnahmsweise kam Arbeit an Sonn- und Feiertagen statt (sehr selten). Bei begründeten Fällen schon auch Rücksicht, muß abgesprochen werden. 3,5 Sterne.

Karriere/Weiterbildung

Weiterbildungen gibt es, wenn man gut ist und dann einen Zusatznutzen / Ertrag bringt.

Gehalt/Sozialleistungen

Knapp, außer man verhandelt hart. Wichtig !

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Ohne weiteren Kommentar.

Kollegenzusammenhalt

Ja, das war in Ordnung.

Umgang mit älteren Kollegen

Gab es kaum, aber schon in Ordnung.

Vorgesetztenverhalten

Fast immer nachvollziehbar, manchmal auch - in Rage - ungerecht / übertrieben.

Arbeitsbedingungen

Alles TipTop. Arbeitsmittel, Räume, Küche, WC - immer alles auf dem neuesten Stand und gepflegt. Teils Vorreiter (was Software angeht), sehr gut.

Kommunikation

Ja, gab immer wieder Meetings, wo das, was sich ändert, erklärt wird. Gut soweit.

Gleichberechtigung

Auch wenn es eine Chefin gab, haben Männer meist bessere Aufstiegschancen gehabt. Das lag aber auch an den konkreten Menschen / Interesssen / Leistung.

Interessante Aufgaben

Teils ja, Tagesgeschäft ist aber Tagesgeschäft.

Arbeitgeber-Kommentar

Andrea Brandt-LöwLeiterin Personal

Guten Tag,
vielen Dank für Ihre Bewertung und die konstruktive Kritik. Es ist uns besonders wichtig, dass trotz effizienter Prozesse und herausragender Leistung, Humor, Kollegialität und Spaß an der Arbeit nicht zu kurz kommen. Seit Ihrer Tätigkeit bei der STATAX haben wir schon einiges verändert. Weiter verbessern kann man sich aber immer. Es würde uns aber sehr freuen, Ihr Feedback und Ihre Anregungen persönlich entgegenzunehmen. Bitte kontaktieren Sie uns hierzu unter jobs@statax.eu.
Viele Grüße Andrea Brandt-Löw vom STATAX Karriere-Team

Azubis werden gnadenlos ausgenutzt und schlecht behandelt

1,2
Nicht empfohlen
Auszubildende/rHat eine Ausbildung zum/zur Auszubildende/r im Bereich Administration / Verwaltung gemacht.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Ich finde an der Statax GmbH leider gar nichts gut. Die Zeit, in der ich bei Statax gearbeitet habe, war ehrlichgesagt die schlimmste Zeit die ich je hatte.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Das Ausnutzen der Azubis ist schlimm, dass man ihnen nichts beibringt und dass man nicht als Mensch, sondern als Arbeitsmaschine gesehen wird.

Arbeitsatmosphäre

Es war schrecklich. Die Mitarbeiter haben sich nicht getraut, miteinander zu sprechen als die Chefs da waren, keiner hat mich je gefragt wie es mir geht oder ob alles in Ordnung ist. Alle sind gestresst gewesen und das hat man gespürt. Für Erklärungen blieb keine Zeit, weil jeder mit seiner Arbeit zu tun hatte. Als ich mal eine Woche lang krank geschrieben war, bestellte mein Chef mich trotzdem ein und forderte dass ich zur Arbeit komme. Das tat ich auch, eingeschüchtert wie ich war.

Karrierechancen

Die Kanzlei ist sehr klein und daher gibt es nicht viele Aufstiegchancen. Außerdem weiß ich von keinem Azubi, den sie übernommen hätten. Azubis sind für die Statax GmbH eine billige Arbeirskraft.

Arbeitszeiten

Die Arbeitszeiten waren auch überhaupt nicht gut. Man hat sich nicht an das Jugendarbeitschutzgesetz gehalten und 9 Stunden Arbeit am Tag waren üblich. Meine Kollegin im Ausbildungsjahr über mir musste zeitweise sogar 10 Stunden täglich arbeiten, dabei war sie selbst noch Auszubildende.

Ausbildungsvergütung

Es wurde die Mindestausbildungsvergütung bezahlt. Man hat glaube ich ein bisschen Weihnachtsgeld bekommen und Urlaubsgeld. Als ich gekündigt habe, haben sie mir das aber bei der letzten Gehaltsabrechnung wieder abgezogen.

Die Ausbilder

Meine Ausbilderin war nicht vor Ort sondern in der Zweigstelle Berlin. Faktisch hatte ich keine Ansprechperson und niemand stellte sicher, dass mir die Ausbildungsziele vermittelt wurden.

Spaßfaktor

Niemand fragte mich je etwas persönliches, wie es mir geht, oder soetwas. Die Arbeit hatte keinen Spaß zu machen, denn es war nur wichtig, dass man funktionierte. Und monotone, ausbildungsfremde Tätigkeiten wie stundenlang Registerkarten zuschneiden, Ordner neu beschriften, Akten im Schuppen sortieren und Aktenkartons beschriften, Kisten aus dem Keller hoch und runter tragen, die Kanzlei putzen User macht wirklich keinen Spaß!

Aufgaben/Tätigkeiten

Ich musste viele Ausbildungsfremde Tätigkeiten verrichten. Ein mal wöchentlich müsste ich die Kanzlei inkl. Toiletten putzen, dabei war ich als Auszubildende Kauffrau für Bürokommunikation angestellt. Die anderen Aufgaben waren auch alle sehr monoton. Akten kopieren, Rechnungen der Mandanten nach Datum sortieren, Ordner und Aktendeckel beschriften, einen diktierten Brief schreiben, die Ausgangspost verrichten und ans Telefon gehen. Mehr habe ich bei Statax nicht machen dürfen, dabei hätte ich sehr, sehr gerne etwas gelernt. Meine Ausbilderin hat die Zweigstelle in Berlin aufgebaut und gar keine Zeit gehabt, sich um Ausbildungsinhalte zu kümmern.

Respekt

In vielen Situationen würde ich von Vorgesetzten respektlos behandelt, was mich sehr traurig gemacht hat. Man hätte mich damals vor dem zweiten Berufsschuljahr für eine neue Berufsschule anmelden müssen, weil die Schule in Starnberg nur das erste Jahr unterrichtet, und man ab dem zweiten Jahr an eine Schule in München wechseln muss. Trotz mehrmaliger Bitte unterschrieb niemand das Anmeldeformular, dabei ging es nur um eine Unterschrift. Auch wenn es um mein Berichtsheft ging, musste ich mir erst etwas einfallen lassen, damit mein Vorgesetzter endlich mal meine Einträge unterschreibt, weswegen ich sagte, ich müsse diese in der Berufsschule vorlegen. Als ich eines Tages die vielen Missstände ansprach, wurde ich nur runter gemacht und klein gehalten. Das hat mich wirklich verletzt, weil ich viel für die Firma gemacht habe, was ich nicht hätte tun müssen.
Außerdem kamen manchmal sehr gemeine Kommentare, beispielsweise weil ein Vorgesetzter einen Fehler gemacht hat und dachte, ich wäre daran schuld. Da wurde ich beispielsweise angeschrien obwohl die Schuld nicht bei mir lag. Ich war damals erst 17 Jahre alt und das hat mich so klein gemacht, ich war richtig verunsichert.


Variation

Arbeitgeber-Kommentar

Andreas Brandt-LöwLeiterin Personal

Guten Tag,

vielen Dank für Ihre kritischen und offenen Anmerkungen! Wir bemühen uns stets um eine angenehme und produktive Arbeitsatmosphäre. Dabei müssen und wollen wir uns natürlich jeden Tag weiterentwickeln. Die geschilderten Erfahrungen scheinen schon einige Jahre zurückzuliegen. Gemeinsam mit Ihnen würden wir trotzdem gerne über Möglichkeiten zur Verbesserung der von Ihnen genannten Punkte sprechen. Hierzu können Sie uns gerne unter jobs@statax.eu kontaktieren.

Viele Grüße, Andrea Brandt-Löw vom Statax Karriere-Team