Den Burnout gibts gratis dazu
Gut am Arbeitgeber finde ich
Ich finde den wertschätzenden Umgang, die Offenheit, die Möglichkeiten zur Mitarbeit an Projekten, die einen interessieren (wenn man denn die Zeit hat) super. Der Gründer ist ein sympathischer und offener Mensch sowie kreativer Kopf, der sein Bestes gibt und sich zu 120 Prozent für die SMI einsetzt.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Die Struktur der Organisation - es fehlen Prozesse, Dokumentationen und Ressourcen. Dies sorgt für eine systematische Überarbeitung der Mitarbeiter*innen.
Verbesserungsvorschläge
Die SMI sollte sich auf ihr Kerngeschäft konzentrieren und die Schlüsselabteilungen mit ausreichend Mitarbeiter*innen ausstatten. Innovation ist wichtig und gut, aber diese sollte gut geplant und in zumutbarem Ausmaß erfolgen.
Arbeitsatmosphäre
Update 2026: Da meine Bewertung gelöscht wurde, hatte ich noch einmal die Gelegenheit, an meine Zeit bei der SMI zurückzudenken. Es war der schlimmste Job, den ich je hatte und ich war in meiner vorherigen Bewertung zu milde, bzw. habe zu sehr den Fehler bei mir gesehen.
Ständiger Stress aufgrund von fehlendem Projektmanagement, was zu immer wieder auftretenden "Überraschungen" führt, weil wesentliche Elemente nicht mitgedacht wurden und dann schnell ad hoc Lösungen gefunden werden müssen.
Image
Das Image leidet derzeit stark, da viele Studierende sehr unzufrieden sind.
Work-Life-Balance
Zwar kann man Überstunden ausgleichen, sie häufen sich aber so stark an, dass viele Mitarbeiter*innen sie nicht abbauen können.
Karriere/Weiterbildung
Kein Fortbildungskonzept
Kollegenzusammenhalt
Der Zusammenhalt zwischen den Kolleg*innen ist wirklich herausragend und hält viele im Unternehmen.
Vorgesetztenverhalten
Zwar sind die Vorgesetzten wirklich sympathisch und sprechen den Mitarbeiter*innen gut zu, es folgen aber leider in der Regel keine tatsächlichen Unterstützungsmaßnahmen, wenn gemeldet wird, dass die aktuelle Arbeitslast nicht zu tragen ist. Daran sind z.T. ganze Teams zerbrochen.
Arbeitsbedingungen
Schönes Büro, aber nur wenige Räume für viele Mitarbeiter*innen. Ist während viele im Home Office sind wohl okay, aber langfristig schwierig.
Kommunikation
Unregelmäßig stattfindende All Hands Meetings, in denen aktuelle Erfolge gefeiert, aber die ständig mitschwingenden Probleme nicht wirklich angesprochen werden.
Interessante Aufgaben
Das kommt sehr auf die Abteilung an. Es gibt zwar das Potential für interessante Aufgaben, leider sind aber die meisten Mitarbeiter*innen so sehr mit der Aufarbeitung vergangener Fehler beschäftigt, dass sie sich nicht den spannenden Themen widmen können.