Gutes Image aber wenig dahinter!
Gut am Arbeitgeber finde ich
Regelmäßige Unternehmensveranstaltungen wie Weihnachtsfeier mit großer Tombola, Sommerfest, Spargelessen und Betriebsausflüge werden angeboten. Hier wird nicht gespart. Auch die Arbeitnehmervertretung setzt sich engagiert dafür ein, möglichst viel für die Kollegen bei der Unternehmensführung zu erreichen.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Engagierten und motivierten Mitarbeitern wird leider oft nicht genügend Wertschätzung entgegengebracht. Häufig sollte stärker auf die Erfahrungen und das Alltagswissen der Mitarbeiter gehört werden, anstatt stur an Entscheidungen festzuhalten. Die interne Kommunikation muss dringend verbessert werden. Zudem werden gesetzliche Regelungen teilweise nicht ausreichend eingehalten werden.
Verbesserungsvorschläge
Es sollte regelmäßig hinterfragt werden, ob alle Positionen noch mit den richtigen Personen besetzt sind und ob diese noch das nötige Engagement einbringen.
Arbeitsatmosphäre
Der Zusammenhalt unter den Kollegen ist sehr gut. Die Kommunikation innerhalb des Unternehmens lässt hingegen zu wünschen übrig. Viele Informationen werden eher über den „Flurfunk“ weitergegeben, während aus der Führungsebene nur selten transparent kommuniziert wird. Zudem werden vertrauliche Angelegenheiten (von Vorgesetzten und Personalabteilung) leider nicht immer vertraulich behandelt, weshalb man sich auf entsprechenden Gesprächsstoff und Lästereien einstellen sollte.
Gehalt/Benefits
Das Gehalt liegt im Durchschnitt eher im unteren bis mittleren Bereich. Dank der Arbeitnehmervertretung gibt es jedoch eine jährliche prozentuale Gehaltssteigerung. Zusätzlich zahlt die Geschäftsführung einmal im Jahr anteilig einen Bonus aus, der das ansonsten eher durchschnittliche Gehalt etwas ausgleicht.
Individuelle Gehaltsanpassungen oder -erhöhungen werden hingegen eher ungern vorgenommen. Meist ist einiges an Hartnäckigkeit und wiederholter Diskussion erforderlich, um überhaupt eine Erhöhung in Aussicht gestellt zu bekommen. Andernfalls wird einem teilweise sogar vermittelt, dass ein Wechsel des Arbeitgebers die einfachere Alternative sei, anstatt über eine angemessene Gehaltsanpassung zu sprechen.
Viele Kollegen sind bereits seit der Ausbildung im Unternehmen und haben inzwischen Führungspositionen. Auch Weiterbildungen werden meist unterstützt.
Arbeitsbedingungen
Ein Tag Homeoffice pro Woche wird im Vertrieb gewährt, mehr Flexibilität gibt es kaum. Zwar werden „flexible Arbeitszeiten“ angeboten, in der Praxis wird jedoch schnell hinterfragt, wenn man später kommt oder früher geht. Für Sales Manager und die Führungsebene scheint dies weniger zu gelten. Arbeitszeitkonten werden ausschließlich in der Produktion geführt, im Vertriebe allerdings nicht, wodurch gesetzliche Arbeitszeitregelungen nur wenig Beachtung finden.