Ihr Unternehmen?

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Stellantis 
Germany 
GmbH
Bewertung

Ihr Unternehmen?

Die Wertschätzung fehlt, Wandel wird falsch vorangetrieben

3,2
Nicht empfohlen
Hat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr für dieses Unternehmen in Rüsselsheim am Main gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Home-Office Regelung ist sehr praktisch wenn man nicht im Raum Rüsselsheim wohnt.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Umgang der Konzernführung mit den Mitarbeitern, Workload

Verbesserungsvorschläge

Wieder den Arbeitnehmern ernsthaft zuhören. Die Arbeitnehmer nicht als Prellbock für den Streit zwischen AG und BR nutzen. Prozesse anpassen wenn man umstrukturiert, und das am besten noch bevor Stellen gestrichen werden.

Arbeitsatmosphäre

So gut wie jeder ist überarbeitet, dementsprechend leidet die Stimmung. Aufgrund des hohen Home-Office-Anteils fällt das persönlich zum großen Teil weg, was so wichtig für den Zusammenhalt und die Atmosphäre wäre.

Image

Der Konzern tut nichts für das Gesamtimage, beim Wort Stellantis denken branchefremde eher an einen Erlebnispark als an einen Fahrzeughersteller. Die Imagebildung ist den einzelnen Marken überlassen, während das Top-Management gegenüber den Mitarbeitenden predigt dass wir alle ein großes Team sind.

Work-Life-Balance

Aufgrund des Home-Office-Regelung prinzipiell gut. Da jedoch seit der Fusion Stellen abgebaut wurden ohne die Prozesse anzupassen und zu verändern, macht so gut wie niemand nur den Job für eine Person. Überstunden stehen an der Tagesordnung, dass Entscheidungen oft kurzfristig zurückgenommen oder verändert werden trägt im hohen Maße dazu bei. Was man dazu jedoch bedenken muss ist, dass diese kurzfristigen Entscheidungen oft vom Headquarter kommen und die deutsche NSC dann erstmal spuren muss bevor es vielleicht in eine Diskussion geht. Die Überstunden werden zu festgelegten Zeitpunkten gekappt, eine Auszahlung ist nicht möglich. Viele sind jedoch gehemmt ihre riesig hohen Überstunden abzubauen. Wenn einer aufgrund von Überstunden fehlt, baut der Rest dadurch nur neue auf... Ein Teufelskreis.

Karriere/Weiterbildung

Karriere ist kaum möglich, da so gut wie alle Hierarchiestufen abgebaut wurden. Auch innerhalb einer Stufe ist eine Veränderung schwierig, schließlich wurden in den letzten Jahren immer mehr Stellen gestrichen.
Es gibt ein internes Trainingstool, diese bezieht sich aber auf Dinge wie Compliance. Zu beruflichen Weiterbildungen kann ich keine Aussage treffen.

Gehalt/Benefits

Gehalt ist dank Tarif grundsätzlich Top, im Verhältnis zum Workload jedoch ausbaufähig. Sozialleistungen sind gut, wenn man zur alten Riege gehört.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Der neue, "grüne" Campus sollte schon längst in der Bauphase sein, mal schauen wann dieser kommt. Bis dahin bezieht sich das Umweltbewusstsein hauptsächlich auf Kreislaufwirtschaft und Elektroautos. Auch das Sozialbewusstsein ist ausbaufähig

Kollegenzusammenhalt

Wie schon oben beschrieben, behindert der hohe Home-Office-Anteil das Verhältnis zu den Kollegen. Unter verschiedenen Abteilungen (vor allem in Fällen von Marke "gegen" markenübergreifende Abteilung) kommt es schonmal zu schlechter Stimmung, weil sich alle gegenseitig vorwerfen die eigenen Aufgaben jemand anderem zuschieben zu wollen. Aber im großen Ganzen ist die Stimmung innerhalb der Teams gut, denn wir sitzen ja alle im selben Boot und viele kennen sich schon sehr lange. Auch der Kontakt zu ehemaligen Kollegen wird gerne gehalten.

Umgang mit älteren Kollegen

Bei jeder Umstrukturierungs-Welle müssen zuerst die älteren daran glauben. Ansonsten habe ich nichts davon mitbekommen und bin selbst nicht betroffen, kann also keine weitreichende Aussage dazu treffen

Vorgesetztenverhalten

Es kommt immer darauf an, was man in einem Vorgesetzten sucht. Mein Eindruck ist, dass die Vorgesetzten meist fachlich Top sind und auch unglaublich engagiert für ihre Marken kämpfen. Jedoch macht Fachkenntnis keine Führungskräfte und der hohe Workload hilft auch nicht unbedingt.

Arbeitsbedingungen

Die Belegschaft ist hauptsächlich im Home-Office. Das Bürogebäude ist groß und geräumig, der Teppich und dessen Kaffeeflecken sind aber vermutlich älter als die Trainees. Ansonsten ist es aber sauber. Auf den Arbeitsplätzen stehen Bildschirme, das HDMI-Kabel muss man selbst mitbringen. Bei meinem Firmeneintritt erhielt ich Headset, Tastatur und Maus. Bei Kollegen die nach mir und nach dem Umzug nach Rüsselsheim anfingen gab es nur noch ein Headset.
Im Büro gibt es eine Cafeteria und eine Kantine in denen man sich zu fairen Preisen abwechslungsreich verpflegen kann. Zusätzlich stehen Getränke- und Snackautomaten zur Verfügung.

Kommunikation

Auch die Vorgesetzten sind am Anschlag, da können wichtige Infos schonmal mehr als kurzfristig kommuniziert werden. Die Abteilung der internen Kommunikation sowie HR versenden Informationen über Veränderungen und Co per Mail & diese sind anschließend im Intranet jederzeit abrufbar. Allerdings kommen wichtige Infos oft sehr kurzfristig oder schon nachdem der Flurfunk alles verbreitet hat.

Gleichberechtigung

Guter Frauenanteil in Führungspositionen, verschiedene Nationen und Altersklassen. Allerdings kann Vitamin sehr wichtig sein, was schwierig für Leute mit geringem Dienstalter ist

Interessante Aufgaben

Der Konzern liebt Reports und Präsentationen, das ist ein Hauptteil der Aufgaben. Interessante Aufgaben sind meist neue Projekte, die bei anderen beteiligten Abteilungen im ersten Moment auf Ablehnung treffen weil sie den Workload noch mehr erhöhen.

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Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.