Vor dem Umzug war es besser
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Keinerlei Benefits.
Die BV zu Remote Work wird nach gutdünken ausgesetzt, was auf Willkür und altbackenes Denken schließen lässt, oder man Personal abbauen möchte.
Verbesserungsvorschläge
Das, was man nach aussen darstellen will erstmal intern Leben.
Arbeitsatmosphäre
Seit dem Umzug von Puchheim an den Hirschgarten ist in der Belegschaft vermehrt Frust und mangelnde Motivation bemerkbar. Der Arbeitsweg hat sich für viele Verlängert. Es gibt keine Parkplätze und die Situation mit den Öffentlichen ist allgemein bekannt.
Zudem wird Abteilungsweise immer wieder das Remote Office komplett gestrichen oder es werden triftige Gründe für die Genehmigung eingefordert.
Wenn man Glück hat, bekommt man eine Ausnahmerregelung, sonst ist es je nach zugeordnetem C-Level ein Kampf.
Image
Man versucht immer noch sich auf längst vergangenen Lorbeeren auszuruhen und an die Erfolge der Vergangenheit anzuknüpfen, kann aber mit ausgedünnter Personaldecke und Motivation im Keller nicht mehr die Kompetenz und Standing von damals aufrechterhalten.
Work-Life-Balance
Work Life Balance ist seit dem Umzug ein Unwort geworden. Remote wird sukzessive abgestellt und selbst bei Stammstreckensperrungen gibt es kein Entgegenkommen. Ist ja das Problem des Angestellten, wie er in die Firma kommt. Überstunden sollen nicht mehr aufgebaut werden, ausser wenn angeordnet/freigegeben (?!) und schon garnicht um gesammelt als ganzer Tag abgefeiert zu werden.
Benefits wie Pluxee Card wurden abgeschafft. Kantine gibt es nicht mehr, abgesehen von 4 Mikrowellen für die gesamte Belegschaft. Kein Weihnachtsgeld oder Urlaubsgeld, keine Fahrtkostenvezuschussung oder BAV.
Der Betriebsrat wirkt größtenteils Machtlos.
Gehalt/Benefits
Unterdurschnittliches Gehalt bei den meisten.
Benefits gibt es keine.
Kaffee und Wasser aus der Leitung mit Filter sollten Standard und kein Benefit sein. Einmal die Woche gibt es Obst.
Kollegenzusammenhalt
Das Einzige was viele noch hält sind die größtenteils netten Kollegen und der Teamspirit. Geteiltes Leid ist halbes Leid.
Umgang mit älteren Kollegen
Die „Alten“ haben auch noch die Guten, sonst verlassen immer mehr langjährige Mitarbeiter das Schiff.
Kommunikation
Keine Kommunikation seit Monaten von Oben, Dinge wie „Office First“ werden an die niedrigeren Führungsebenen abgegeben und es wird zu deren Problem gemacht den Frust der Angestellten abzufangen. Informationen zu einer Firmenstrategie oder langfristigen Zielen, abgesehen von Umsatz Erhöhung fehlt seit dem letzten CEO Wechsel komplett. Keine sinnvolle Kommunikation aus dem Elfenbeinturm.