Es ist kompliziert
Gut am Arbeitgeber finde ich
Den Standort, die Gebäude, die Umgebung, viele der Menschen, das Gesundheitsticket, die Veranstaltungen, die modernen Gottesdienste - und natürlich die sinnstiftende Arbeit
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Es gibt zu wenig Mitarbeiter für zu viel Arbeit, hier muss dringend nachjustiert werden
Verbesserungsvorschläge
Stephanus befindet sich im Transformationsprozess. Der kann weh tun - so weit, so normal. Was ihn zum Problem macht ist, dass immer mehr Kolleg*innen wie die Dominosteine einer nach dem anderen in die stressbedingte Langzeiterkrankung oder den Burnout gehen. Viele verbliebene Kollegen machen 2-3 Jobs gleichzeitig und sind die nächsten Burnout-Kandidaten - das ist ein abteilungsübergreifendes Problem, von dem mir heute sogar eine Massagetherapeutin erzählt hat, die weitere Stephanus-Kollegen behandelt. Ein Fehler im System also. Das ist unfassbar schade, da die wichtige Ressource „Mitarbeiter“ hier reihenweise verbrannt wird und sich viele mit dem Gedanken eines Jobwechsels tragen. Ansonsten ist der Kollegenzusammenhalt nämlich super, der Campus wunderschön, der gleitende Arbeitsbeginn weit über den üblichen 7:30-bis-9:00-Uhr-Rahmen hinaus möglich und auch Fortbildungen und Weiterentwicklungen ist man aufgeschlossen. Solange Überstunden, aber in einem derartigen Ausmaß, dass man kein Privatleben mehr hat, an der Tagesordnung sind, nutzt das alles nichts.