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Stephanus-Stiftung
Bewertung

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Mehrfachbewertung

Stephanus Waldhof Templin Haus Sonnenschein

1,9
Nicht empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Stephanus gGmbH in Templin gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

Dazu fällt mir leider nichts ein, was es Wert wäre genannt zu werden. Da ich vieles bisher nur mit verdammt viel Ausdauer erreicht habe und das auch nur sehr schleppend. Wenn die Situation umgedreht gewesen wären und der Arbeitgeber von mir etwas wollen würde und bemerken würde, dass ich meine Arbeit nicht korrekt machen würde, dann würden vermutlich andere Hebel gezogen werden.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Hier könnte ich so viele Punkte nennen, dass dies den Rahmen sprengen würde. Kurz und knapp mangelt es an gefühlt allem ein bisschen. Und das zusammen Addiert sorgt für ein ziemlich große Problem.
Um nur eine Kleinigkeit zu nennen.
Es werden von Führungskräften Dinge verlangt, die sie selbst nicht einmal ansatzweise besser machen oder Dinge weiter delegiert, die nicht unser Aufgabenbereich sind und weil einige wenige dem Nachkommen, wird einem schnell ein schlechtes Gewissen gemacht oder es fallen Formulierungen wie "das haben wir schon immer so gemacht" etc ...

Verbesserungsvorschläge

Das ist eine sehr schwere Frage, wenn man die Strukturen hier so kennt. Wenn jede Führungsabteilung seine Aufgaben machen würden, möglichst ohne stetiges erinnern, würde das schon einmal ein riesen Schritt nach vorne sein.

Arbeitsatmosphäre

Kommt auf die Stimmung der anderen an. Wenn die "falschen" zusammen arbeiten suchst du eine Angenehme Atmosphäre zwecklos.

Kommunikation

Wird sehr schlecht vorgelebt und in Perfektion erwartet.

Kollegenzusammenhalt

Einige sind sich selbst am nächsten und andere wiederum gleicher als andere.
In kleingruppen funktioniert dies, doch meist eher nach dem nutzen Prinzip.
Du wirst dann so behandelt, wie du es durchgehen lässt oder wie sehr du für oder gegen die Meinung deines Kollegen stimmst.
So kommt es vor das wenn du funktionierst, mit Kollege A sehr gut an Tag 1 zurecht kommst und an Tag 2 siehst du etwas anders und erlebst den Tag von der Stimmung her wie die Hölle.

Work-Life-Balance

Wurde einem besser versprochen als es ist.
Die Leitung hatte es gerne, dass wir ungefragt unsere möglichen Dienstplanänderungen kontrollieren und natürlich akzeptieren, für das Wohl der Klienten und natürlich weil wir ein sozialer Bereich sind und man das als "Team" so macht.

Vorgesetztenverhalten

Ist abhängig vom Konsequenten Verhalten des Arbeitnehmers.
Außerdem fühlt sich die Führungskraft nach eigener Aussage nicht in der Lage, in Konfliktsituationen zu vermitteln, weil sie befürchtet, eine Seite könnte sie als Parteiisch erleben.

Interessante Aufgaben

Du bekommst gerne extra Aufgaben an die Hand. Doch weder eine bessere Vergütung, noch eine Wertschätzung, geschweige denn mehr Zeit. (Wenn du nicht explizit drum bestellst)

Gleichberechtigung

Nur wer sich regelmäßig um seine Dinge kümmert, wird mit mehr Garantie berücksichtigt. Ansonsten gerätst du schnell in Vergessenheit.

Umgang mit älteren Kollegen

Teils teils. Die die offen und möglichst unvoreingenommen sind, ermöglichen einem ein angenehmeres Arbeiten.

Arbeitsbedingungen

Wir haben eine neues angenhemeres Büro bekommen, was nicht mehr den Charme einer Abstellkammer hat. Die Technik hingegen funktioniert nur dürftig. Wenn wir als Assistenzgeber uns nicht teilweise darum kümmern würden, hätte wir nicht einmal Funktionierende Arbeitsmittel.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Steht nicht im Fokus von der Leitungsebene. Erst wenn man es anspricht, wird es einem Suggeriert. Der Fokus liegt rein auf den Klienten. Selbst der Assistenzgeber steht weit hinten an und hat stets und ständig zu funktionieren. Zum Wohle des Klienten natürlich.

Gehalt/Benefits

Wenn du dich um dein Gehalt bemühst bekommst du irgendwann das was dir zusteht. (Tarif) Ich habe fast 2 Jahre gebraucht, um das Gehalt zu bekommen was mir zusteht. Jetzt Kämpfe ich immernoch um meine mir zustehende Lohnerhöhung, weil Berlin scheinbar nicht rechnen kann und Probleme mit den Digitalen Akten hat. (Erfahrungsstufe)

Image

Wenn es danach geht, ist das einzige Positive was die Masse hier vor Ort positives erzählt, dass der Arbeitgeber ganz gut zahlt und das Gehalt immer pünktlich kommt. Das war es auch schon. Was ein ziemliches Armutszugnis ist.

Karriere/Weiterbildung

Diese Möglichkeiten bestehen, wenn du dich darum bemühst. Fachkräfte werden bei ihrer Ausbildung zur Fachkraft unterstützt, da diese benötigt werden. Weitere Weiterbildung sind auch möglich. Die Gefahr dabei ist jedoch, dass du dann mehr Aufgabenbereiche bekommst, dir jedoch der selbe Zeitraum wie zuvor zusteht.
Hinzu kommt, dass dir Arbeit bezüglich deiner Qualifikation explizit aufgedrückt wird und mit dem Vorhandensein deiner Qualifikation begründet wird. Mehr Zeit oder gar Privilegien sind nur in geringem Maße möglich, je nach Geschick zur Verhandlung.

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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.