Zusammenfassend: Nicht zu empfehlen
Gut am Arbeitgeber finde ich
Die "Kunden", die Kollegen und die Einrichtung an sich
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
-Fehlende Arbeitszeiterfassung für meine Berufsgruppe
-sehr hohe Arbeitsauslastung
-Ehrlichkeit der Führungskräfte
-Soziales Verhalten der Führungskräfte (z. B. sich im Gang begrüßen, Umgangston, etc.)
-veralteter Führungsstil
-Bezahlung der Mitarbeiter
Verbesserungsvorschläge
-Erfassung der Arbeitszeiten
-Austausch der Führungsetage (der mittleren Ebene)
-Klare Grenzen setzen für Mitarbeiter, die Grenzen überschreiten (Gleichberechtigung und Fairness für alle)
-Verbesserung der Kommunikation zwischen Mitarbeiter und Führungskräften
-Bezahlung/Wertschätzung der Mitarbeiter
Arbeitsatmosphäre
Das Betriebsklima ist gut.
Image
Nach außen sehr gut, innerhalb der PP eher weniger gut.
Work-Life-Balance
Gibt es nicht, vor allem die Überstunden wurden für unsere Berufsgruppe überhaupt nicht erfasst. Dies mag durchaus am System selbst liegen, allerdings habe ich die Erfahrung gemacht, dass das auch ausgenutzt wird. Insbesondere hatte ich das Gefühl, dass meine Vorgesetzten stets nach Arbeit gesucht haben, um eine "Vollauslastung" für die Mitarbeiter zu schaffen. Im Alltag war die Arbeitsauslastung eh schon hoch, allerdings wurden immer mehr gefunden, was noch optimiert werden kann. Hier sollte man unbedingt lernen mehr zu priorisieren und sich auf die wichtigsten Aufgaben zu beschränken. Auch kann man Aufgaben "auslagern", und muss nicht immer selbst das Rad neu erfinden.
Karriere/Weiterbildung
Mir wurden immer und alle Fortbildungen genehmigt
Gehalt/Benefits
siehe Vorgesetztenverhalten
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Gerade wird eine Mülltrennung eingeführt, vorher kam alles in den Restmüll.
Kollegenzusammenhalt
Die meisten Kollegen waren immer ehrlich, offen und die Zusammenarbeit war gut.
Umgang mit älteren Kollegen
Ich fand den Umgang gegenüber älteren Kollegen immer wohlwollend.
Vorgesetztenverhalten
FAST die ganze Führungsetage der PP gehört aus mehreren Gründen ausgetauscht. Von Führungsqualitäten kann man in diesem Sinne nicht sprechen. Auch wird (mehrmaliges) grenzüberschreitendes Verhalten von Mitarbeitern nicht sanktioniert, das geht absolut nicht! Ich habe mich meistens benachteiligt gefühlt und auch eine Gehaltserhöhung, welche mir mehrmals in Aussicht gestellt wurde, wurde nie umgesetzt (bei einer Kollegin, die viel später angefangen hat, ging das jedoch sehr schnell!). Leider gibt es hier Mitarbeiter, die durch die Führungskräfte ganz offensichtlich bevorzugt werden. Das geht solange gut, wie man im Strom mitschwimmt. Manchmal hat es wie im Mittelalter gewirkt: Zuckerbrot und Peitsche.
Arbeitsbedingungen
Veraltete IT-Infrastruktur, zu wenige IT-Arbeitsplätze, keine Arbeitszeiterfassung (für unsere Berufsgruppe)... man löscht eigentlich nur die Brandherde, die gerade aufblühen. Auch an der Bezahlung der Mitarbeiter könnte man etwas machen, sodass diese auch mehr Wertschätzung erhalten (Auch im TVÖD gibt es Stellschrauben, die man drehen kann!).
Kommunikation
Hier besteht Verbessungsbedarf!!! Vor allem zwischen Führungskräften und den Mitarbeiten. Das Problem ist, dass die Entscheidungen intransparent kommuniziert werden (bzw. im Nachgang nicht erklärt werden). Dies kann ja durchaus mal passieren, aber wenn die Arbeitsprozesse stetig davon gekennzeichnet sind, fühlt man sich als Mitarbeiter nicht wertgeschätzt (insbesondere wenn man in diese Entscheidungsprozesse involviert war).
Gleichberechtigung
Soll gelebt werden, ist aber tatsächlich nicht immer zutreffend in der PP, leider :-( Siehe Vorgesetztenverhalten.
Interessante Aufgaben
Ich fand mein Augfabengebiet sehr interessant und es war auch vielseitig. Aufgrund der hohen Arbeitsbelastung war ich auch nie unterfordert.

