Super Arbeitsplatz für Teilzeitkräfte - mit abstrichen
Gut am Arbeitgeber finde ich
Kollegen, Gehalt, Work Life Balance (Teilzeit)
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Vorgesetzte
Verbesserungsvorschläge
Die Wohngruppen sind unterbesetzt, man braucht mehr Personal, um Krankheitsfälle besser auszugleichen, und mehr Bereitschafts personal zu haben, falls Land unter ist. Das mindert den Stress und die Krankheitsfälle weiterhin.
Außerdem sollten die Vorgesetzten genauer unter die Lupe genommen werden.
Arbeitsatmosphäre
Man bekommt sehr viel Vertrauen, Teil-Weise etwas zu viel für die eigentliche Erfahrung. Viel Lob und Dankbarkeit für seine Arbeit bekommt man nicht direkt von den Vorgeserzten, jedoch macht das meist die Dankbarkeit der Klienten wieder wett. Arbeitsatmosphäre: nicht gut, aber auch nicht schlecht.
Image
Unter Kollegen ist natürlich alles toll, jedoch sollten die Vorgesetzten sich bessern, um dem Image gerecht zu werden.
Work-Life-Balance
Als Teilzeit jobber ist das absolut prima. Kurz musst du mal mehr arbeiten, schon hast du so viele Überstunden, dass du die nächsten Monate kaum noch kommen musst, und das ohne wirklich die Überstunden anstrengend aufbauen zu müssen.
Also Vollzeit / nahe Vollzeit Kraft, ist es durch den Schicht-Dienst, alle 2 Wochen am Wochenende, und Teil-Weise 10 Stunden Dienste dann eher Work - sleep, statt work life..
Karriere/Weiterbildung
Man kann sich frei weiterbilden und sich eintragen. Sofern es mit dem Dienstplan zu vereinbaren ist, wird das in der regel freigegeben. Natürlich alles in der Arbeitszeit.
Gehalt/Benefits
Als ungelernte Kraft kann man sich nicht beschweren. Fachkräfte werden tendenziell unterbezahlt wie ich finde, jedoch kenne ich die exakten Zahlen nicht, und was üblich in der Branche ist.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Theoretisch gut durchdacht, Umweltziele werden verfolgt. Mülltrennung ist jedoch zweitrangig
Kollegenzusammenhalt
Die Kollegen sind ein großer Hauptaspekt, was den Job so gut macht. Man kann sich gut unterhalten, und man unterstützt sich gegenseitig so gut es geht. Natürlich kommt man nicht immer mit jedem prima klar, aber grundsätzlich sind die Kollegen prima.
Umgang mit älteren Kollegen
Ältere Kollegen werden ziemlich gleichberechtigt behandelt, wenn nicht sogar aufgrund von Erfahrung bevorzugt.
Vorgesetztenverhalten
Vorgesetzte sind wie unsichtbar, bis sie dringend etwas von einem Brauchen. Wenn man was von ihnen braucht, muss man hinterherrennen. Dienstpläne sind Teil-Weise undurchdacht, sodass oft vom Pflegepersonal untereinander nochmal geschaut werden muss.
Es wird von unausgebildeten erwartet, Fachkräftewissen und deren organisatorischen Fähigkeiten zu haben, und Wege wenn nicht, sonst wird an ihrer Eignung gezweifelt.
Man kann von glück reden, dass der Kontakt zu den Vorgesetzten eher seltener passieren muss.
Wichtig zu sagen, es gibt zu 100% auch komplett andere Fälle, aber so ist es bei mir.
Arbeitsbedingungen
Neben den langsamen Computern und der fehlenden Klima sind die Bedingungen zum Arbeiten eigentlich gut gegeben
Kommunikation
Die Hauptarbeit der Pflege ist grundsätzlich immer gut möglich, über den Zustand der klienten, das wichtigste, wird immer kommuniziert. Alles drum herum muss man sich oft selbst erfragen / erarbeiten, sonst steht man planlos da, falls die Info von externen wie Angehörigen erfragt wird.
Gleichberechtigung
Kann ich nicht viel sagen, aber ich glaube, dass jeder hier die selben Chancen hat.
Interessante Aufgaben
Durch die Arbeit mit Menschen wird es nie langweilig. Wenn Zeit ist wird als Beschäftigung mit ihnen gespielt oder fern gesehen, oder man kann mal mit ihnen raus gehen.
Es ist selten Zeit dafür, aber dass es diese Momente geben kann, ist etwas besonderes in diesem Beruf.

