Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit September 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 27.8.2026
Die Stiftung Scheuern erhält ein gemischtes Gesamtbild. Besonders die Arbeitsatmosphäre, Kommunikation und das Vorgesetztenverhalten werden negativ bewertet. Lob kommt laut den Bewertungen selten von Führungskräften, Wertschätzung erfahren Mitarbeiter:innen eher durch die Klient:innen. Die Kommunikation verläuft häufig von oben nach unten, ohne ausreichend auf die Mitarbeiter:innen einzugehen. Vorgesetzte fehlen in kritischen Situationen, und Kritik wird manchen Bewertungen zufolge nicht toleriert.
Die Work-Life-Balance gilt vor allem im Schicht- und Wohnbereich als belastend, mit langen Arbeitsblöcken von bis zu 18 aufeinanderfolgenden Tagen. Die Vergütung von Fachkräften empfinden viele als nicht zeitgemäß. Positiv stechen hingegen der Zusammenhalt im Team sowie die abwechslungsreichen und sinnstiftenden Aufgaben...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Arbeitsatmosphäre bei der Stiftung Scheuern wird von den Nutzer:innen gemischt bewertet, wobei die Gesamtstimmung negativ ausfällt. Einige Bewertungen beschreiben die Atmosphäre als gut, heben dabei besonders den Zusammenhalt im Team hervor. Gleichzeitig berichten einige Nutzer:innen, dass Lob von Vorgesetzten selten ist und Vertrauen dadurch erschwert wird, dass Führungskräfte Erfolge anderer für sich beanspruchen. Zudem empfinden manche Kolleg:innen Umstrukturierungsmaßnahmen als belastend. Kritisch wird auch angemerkt, dass Mitarbeiter:innen im Umgang mit anspruchsvollen Klient:innen oft auf sich allein gestellt sind. Während positive Stimmen die Teamdynamik loben und Dankbarkeit seitens der Klient:innen als ausgleichend empfinden, beschreiben andere Nutzer:innen eine Entwicklung zum Schlechteren und ein Klima, in dem Kolleg:innen gegeneinander ausgespielt werden.
Die Kommunikation bei der Stiftung Scheuern wird von den Nutzer:innen mehrheitlich negativ bewertet. Besonders kritisch sehen viele Mitarbeiter:innen die einseitige, von oben nach unten gerichtete Kommunikationskultur: Entscheidungen werden häufig ohne Einbindung der Betroffenen getroffen, und Vorgesetzte vermitteln wenig Offenheit für abweichende Meinungen. Zudem bemängeln einige, dass Feedback durch Teamleitungen ausbleibt und wichtige Informationen nur durch aktives Nachfragen zugänglich sind.
Wenige Nutzer:innen berichten hingegen von positiven Erfahrungen, etwa regelmäßigem Austausch mit Führungskräften und klaren Ansprechpersonen. Die Kommunikation innerhalb einzelner Abteilungen wird gelegentlich als gut beschrieben, jedoch besteht nach Meinung einiger Mitarbeiter:innen Verbesserungsbedarf vor allem an der Schnittstelle zwischen Teamleitung und Mitarbeiter:innen.
Das Vorgesetztenverhalten bei der Stiftung Scheuern wird von den Nutzer:innen negativ bewertet. Besonders kritisieren einige, dass Führungskräfte in Krisensituationen kaum präsent sind und sich Mitarbeiter:innen aktiv um Unterstützung bemühen müssen. Wenige Bewertungen beschreiben das Verhalten als unfair und einseitig. Zudem berichten einige, dass Kritik nicht toleriert wird und mitunter zur Nichtverlängerung von Verträgen führt. Auch das Anschwärzen von Kolleg:innen soll laut einzelner Bewertungen von Vorgesetzten geduldet werden.
Wenige Nutzer:innen merken an, dass das Verhalten je nach Bereich unterschiedlich ausfällt und nicht immer korrekt ist. Mehr Kommunikation sowie eine stärkere Präsenz der Führungsebene würden sich positiv auswirken, so der Wunsch einiger Bewertenden. Insgesamt zeichnen die Rückmeldungen das Bild einer Führungskultur, die in puncto Transparenz, Verlässlichkeit und Mitarbeiter:innenorientierung Verbesserungspotenzial aufweist.
Die Work-Life-Balance bei Stiftung Scheuern wird von den Nutzer:innen negativ bewertet. Besonders Vollzeitkräfte im Schichtdienst berichten von langen Arbeitsstreckungen – teils bis zu 18 aufeinanderfolgenden Arbeitstagen – sowie Wochenenddiensten, die kaum Raum für ein ausgeglichenes Privatleben lassen. Auch im stationären Bereich empfinden Mitarbeiter:innen die geforderte Flexibilität als belastend. Hinzu kommt, dass häufige Personalfehlplanungen die Situation zusätzlich erschweren. Demgegenüber berichten Teilzeitkräfte von mehr Flexibilität und der Möglichkeit, Überstunden anzusammeln. Für Mitarbeiter:innen in der Verwaltung oder mit der Option auf Homeoffice fällt die Einschätzung deutlich positiver aus, was auf spürbare Unterschiede je nach Bereich und Beschäftigungsmodell hindeutet – jedoch ändert dies nichts am insgesamt kritischen Gesamtbild der Work-Life-Balance innerhalb des Unternehmens.
Findest du das hilfreich?

