Projekt gestoppt – massenweise neueinstellungen, dann Kündigung in der Probezeit
Gut am Arbeitgeber finde ich
Kolleg:innen auf Arbeitsebene waren freundlich und hilfsbereit.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Fehlende Stabilität und Planung im Management.
Keine soziale Verantwortung gegenüber Mitarbeitenden.
Widersprüchliche Kommunikation zwischen Management und Realität.
Enttäuschender Umgang mit neuen Mitarbeitenden.
Kein faires Angebot oder Unterstützung nach Projektstopp.
Verbesserungsvorschläge
Ich wurde zusammen mit mehreren anderen Kolleg:innen innerhalb weniger Monate eingestellt, insgesamt etwa sieben Personen. Nach nur 3–4 Monaten wurden wir alle wieder gekündigt, weil das Management entschieden hat, das Projekt zu stoppen.
Was besonders enttäuschend war: Wir wurden aus der Betriebsvereinbarung ausgeschlossen und es gab keinerlei faires, freiwilliges Angebot für eine Lösung oder Unterstützung. Der Umgang mit den betroffenen Mitarbeitenden war in keiner Weise sozial oder verantwortungsbewusst.
In den Vorstellungsgesprächen wurde immer betont, wie wichtig das Thema Robotik für die „Stihl-Familie“ sei und dass man langfristig plane. In Wirklichkeit hat sich die Firma schlechter als ein Startup verhalten – ohne jede Stabilität oder Weitsicht.
Besonders ironisch war die Einführung für neue Mitarbeitende: Dort erzählten ältere, pensionierte Mitarbeitende stolz, wie Stihl immer für soziale Fairness stand und im Gegensatz zu anderen Firmen kein „Hire and Fire“ betreibt. Nach dieser Erfahrung frage ich mich ehrlich, ob sie über dieselbe Firma gesprochen haben.


