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Bewertung

Projekt gestoppt – massenweise neueinstellungen, dann Kündigung in der Probezeit

2,2
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 im Bereich Forschung / Entwicklung bei STIHL in Waiblingen gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Kolleg:innen auf Arbeitsebene waren freundlich und hilfsbereit.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Fehlende Stabilität und Planung im Management.
Keine soziale Verantwortung gegenüber Mitarbeitenden.
Widersprüchliche Kommunikation zwischen Management und Realität.
Enttäuschender Umgang mit neuen Mitarbeitenden.
Kein faires Angebot oder Unterstützung nach Projektstopp.

Verbesserungsvorschläge

Ich wurde zusammen mit mehreren anderen Kolleg:innen innerhalb weniger Monate eingestellt, insgesamt etwa sieben Personen. Nach nur 3–4 Monaten wurden wir alle wieder gekündigt, weil das Management entschieden hat, das Projekt zu stoppen.

Was besonders enttäuschend war: Wir wurden aus der Betriebsvereinbarung ausgeschlossen und es gab keinerlei faires, freiwilliges Angebot für eine Lösung oder Unterstützung. Der Umgang mit den betroffenen Mitarbeitenden war in keiner Weise sozial oder verantwortungsbewusst.

In den Vorstellungsgesprächen wurde immer betont, wie wichtig das Thema Robotik für die „Stihl-Familie“ sei und dass man langfristig plane. In Wirklichkeit hat sich die Firma schlechter als ein Startup verhalten – ohne jede Stabilität oder Weitsicht.

Besonders ironisch war die Einführung für neue Mitarbeitende: Dort erzählten ältere, pensionierte Mitarbeitende stolz, wie Stihl immer für soziale Fairness stand und im Gegensatz zu anderen Firmen kein „Hire and Fire“ betreibt. Nach dieser Erfahrung frage ich mich ehrlich, ob sie über dieselbe Firma gesprochen haben.


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Arbeitgeber-Kommentar

Stephanie Frick, Recruiterin
Stephanie FrickRecruiterin

Liebe ehemalige Mitarbeiterin, lieber ehemaliger Mitarbeiter,

vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben, Ihre Erfahrungen so ausführlich zu schildern. Wir schätzen es, dass Sie den kollegialen Umgang auf Arbeitsebene positiv hervorheben.

Gleichzeitig bedauern wir, dass Sie Ihre Zeit bei uns insbesondere im Zusammenhang mit dem Projektstopp und den anschließenden Entscheidungen als wenig stabil, nicht ausreichend wertschätzend und kommunikativ unzureichend erlebt haben. Uns ist bewusst, dass Veränderungen, vor allem, wenn sie kurzfristig erfolgen und neue Kolleginnen und Kollegen betreffen, nicht immer nachvollzogen werden können.
Als Unternehmen tragen wir die Verantwortung, STIHL langfristig zukunftsfähig und wettbewerbsfähig aufzustellen. Dazu gehören auch Entscheidungen, die im Einzelfall schwerfallen. Wo Mitarbeitende konkret betroffen sind, ist uns ein respektvoller, fairer Umgang wichtig: mit Orientierung, individueller Beratung und Lösungen im Rahmen der geltenden Regelungen. Ihr Feedback ist für uns ein relevanter Hinweis darauf, wo Erwartungen, Kommunikation und gelebte Praxis enger zusammengebracht werden müssen.

Wenn Sie Ihre Erfahrungen im vertraulichen Gespräch erläutern möchten, freuen wir uns über den direkten Austausch. Sie erreichen mich per E-Mail unter gerd.doerfler@stihl.de oder telefonisch unter 07151/26-1282. Der persönliche Dialog hilft uns, Anliegen richtig einzuordnen und daraus zu lernen.

Vielen Dank für Ihre offenen Worte. Für Ihre berufliche und persönliche Zukunft wünschen wir Ihnen alles Gute.

Viele Grüße
Ihr STIHL HR-Team

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Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.